Webcode: 01019008

RAM-Futter und heutige Genetik - passt das?

Im letzten Jahr hat die DLG neue Versorgungsempfehlungen für Mastschweine herausgegeben, um insbesondere das höhere Leistungsniveau der Tiere zu berücksichtigen. Die neuen Werte basieren auf den Empfehlungen der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie, die u.a. höhere Proteingehalte im Vergleich zu den bisherigen Empfehlungen vorsehen.

Das in Niedersachsen verbreitete RAM-Futterkonzept zur Nährstoffreduzierung schreibt Höchstgehalte für Rohprotein und Phosphor vor, und zwar 17 % Rohprotein und 0,55 % Phosphor in der Anfangsmast bis ca. 60 kg (RAM 2.1) und 14 % bzw. 0,45 % in der Endmast ab ca. 60 kg (RAM 2.2). Ein Versuch der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sollte zeigen, welche Leistungen eine vierphasige Fütterung nach DLG-Empfehlung im Vergleich zur zweiphasigen RAM-Fütterung in der Schweinemast erzielt. Zusätzlich sollte eine Antwort auf die häufig von der Praxis gestellte Frage gegeben werden,  wie sich die Leistungen mit steigendem Endgewicht verändern. Auch wenn sich derzeit die Frage nach höheren Endgewichten nach der Einführung neuer Abrechnungsmasken in diesem Herbst  für viele nicht mehr zu stellen scheint, wird es immer wieder Fälle geben, die eine verlängerte Mast zur Folge haben, sei es als Folge einzelbetrieblicher Erfordernisse oder unvorhersehbarer Gegebenheiten, wie z.B. Seuchenfälle oder Sperrung aufgrund von Futterbelastungen wie im jüngsten Dioxinfall. Es wird immer von Interesse sein, mit welchen Leistungsminderungen durch steigende Endgewichte zu rechnen ist. Die Ergebnisse hierzu werden in einem Folgebericht dargestellt.

Den vollständigen Artikel entnehmen Sie bitte dem Anhang.


Kontakt:
Andrea Meyer
Fachreferentin Fütterung von Rindern und Schweinen, Futtermittelrecht, Futterberatungsdienst e.V.
Telefon: 0511 3665-4479
Telefax: 0511 3665-4521
E-Mail:


Stand: 11.03.2016