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Schweinemast: Hohe Zunahmen auch mit energieärmeren Rationen

In einem Mastschweineversuch der Landwirtschaftskammer Niedersachsen wurde überprüft, welche Leistungen durch den Einsatz eines NSP-spaltenden Enzyms in Getreiderationen erzielt werden können.

Fazit
In einem Mastschweineversuch wurde ein energiereduziertes Futter mit Enzymzusatz sowohl einem energiereduzierten als auch einem energiereicheren Futter jeweils ohne Enzymzusatz gegenüber gestellt. Insgesamt wurden in allen drei Gruppen sehr hohe Mastleistungen erzielt. Über die gesamte Mastdauer betrachtet ergaben sich keine Unterschiede.
Da die analysierte Menge des zugesetzten NSP-spaltenden Enzyms (Xylanase) z.T. deutlich unter dem Sollwert lag, lässt sich über den möglichen Effekt des Enzyms in diesem Versuch keine Aussage machen.

Es ist aber festzustellen, dass Mastfutter, die 0,3 bis 0,4 MJ ME/kg weniger enthalten, bei Sattfütterung vergleichbare biologische Leistungen wie ein energiereiches Futter erzielen, was gerade in Zeiten hoher Futtermittelpreise interessant sein kann.

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Kontakt:
Andrea Meyer
Fachreferentin Fütterung von Rindern und Schweinen, Futtermittelrecht, Futterberatungsdienst e.V., Versuchswesen Tier
Telefon: 0511 3665-4479
Telefax: 0511 3665-4521
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Stand: 11.03.2016