Am 20. August traf sich der Lenkungskreis des Niedersächsischen Weg des Landkreis Cuxhaven im Landkreis, um sich vor Ort das vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz finanzierte Projekt „Kräuterstreifen auf dem Grünland“ anzusehen.
Ziel des Projekts ist es, die Artenvielfalt auf intensiv genutztem Grünland zu fördern. Dafür werden Gewässerrandstreifen, die weder gedüngt noch gespritzt werden, mit einer artenreichen und grünlandtypischen Kräutermischung angesät. Diese Mischung enthält wohlschmeckende Kräuter, die futtertechnisch verwertet werden können. Die extensive Mahd der Kräuterstreifen führt zur Blüte der Kräuter und bieten Nahrung und Lebensraum für die verschiedenen Insektengruppe. Die im Projekt angelegten Streifen werden von der Beratung für Arten- und Biotopschutz mit Unterstützung des Fachbereiches Grünland und Futterbau der LWK umfassend betreut. Näheres zum Projekt finden Sie u.a unter dem Webcode: 01044427.
Das Treffen des Lenkungskreises mit Vertretenden aus Politik, Landwirtschaft, Landkreis, Naturschutz, Unterhaltungsverbänden und der Jägerschaft fand an einem der Versuchsstandorte im Landkreis Cuxhaven statt. Am Standort Steinau waren die angelegten Kräuterstreifen deutlich sichtbar. Zu sehen waren unter anderem blühende Arten wie Fettwiesen-Margerite, Schafgarbe und Wiesenflockenblume. Es entstanden angeregte Diskussionen über das Projekt und mögliche Herausforderungen wie zum Beispiel die Unterhaltung der Gewässer.
Die Landwirte aus Steinau und Belum, die am Projekt teilnehmen, schilderten ihre Erfahrungen mit der Ansaat und Mahd der Kräuterstreifen aus praktischer Sicht. Auch die mögliche Integration der Maßnahme in die Agrarförderung wurde diskutiert, da im intensiv genutzten Grünland derzeit eine Förderlücke besteht, die Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und des Biotopverbundes betrifft.















