Bezirksstelle Hannover

Fachkenntnisschulung zur Be- und Verarbeitung von Milch

Im Rahmen dieser dreitägigen Schulung werden die notwendigen Fachkenntnisse zur Be- und Verarbeitung von Milch auf der Grundlage der geltenden Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) vermittelt. Milcherzeuger bietet sich mit dieser Schulung die Möglichkeit, die theoretischen Grundlagen und Kenntnisse zu erwerben, die in kleinen und handwerklichen Betrieben für die Verarbeitung von Milch, Herstellung von Milcherzeugnissen und zum Aufbau eines betrieblichen QM-Handbuches benötigt werden. Am dritten Schulungstag haben die Teilnehmer/innen Gelegenheit, ihr Wissen unter fachkundiger Anleitung in der Lehrmolkerei der LUFA Nord-West zu festigen.

Die Schulung richtet sich vor allem an Inhaber/innen und Mitarbeiter/innen aus handwerklichen Hofmolkereien und an landwirtschaftliche Milcherzeuger, die mit der Milchverarbeitung starten wollen. Mit der Teilnahme an der Schulung werden Fachkenntnisse gemäß des § 4 in Verbindung mit Anlage 1 der LMHV erworben. Diese sind für das Betreiben eines registrierten oder zugelassenen Milchverarbeitungsbetriebes erforderlich. In der Vergangenheit war dies die sogenannte „Milchsachkunde“ für kleine Betriebe.

Das Schulungskonzept wurde mit dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz abgestimmt.

Hinweis: Die Veranstaltung findet vorbehaltlich der aktuellen Corona-Vorgaben unter Maßgabe der 2G-Regelung (geimpft/genesen) statt.



 

Übersicht zum Schulungsablauf und zu den wesentlichen Schulungsinhalten:

Tag 1 - 23. November 2021

  • Eigenschaften und Zusammensetzung
  • Sensorische Beurteilung (als praktische Unterweisung)
  • Hygienische Anforderungen an die Be- und Verarbeitung
  • Vermeidung einer nachteiligen Beeinflussung
  • Anforderungen an die Kühlung und Lagerung
  • Warenkontrolle und Haltbarkeitsprüfung
  • Ermittlung des Mindesthaltbarkeitsdatums
  • Lebensmittelrecht

Tag 2 - 24. November 2021

  • Betriebliche Eigenkontrollen, Rückverfolgbarkeit
  • Haverieplan, Krisenmanagement, Umgang mit Retourenware
  • Zulassung von milchverarbeitenden Betrieben
  • Umgang mit Lebensmittelabfällen
  • Anforderungen an Bedarfsgegenstände
  • Reinigung und Desinfektion
  • Tätigkeit der Lebensmittelüberwachungsbehörden

Tag 3 - 29. März 2022

  • Erfahrungsaustausch
  • Praktische Unterweisung in der Lehrmolkerei bzgl. der Schwerpunkte Pasteurisierung, HACCP und Reinigung

Referenten

Mitarbeiter u. Fachreferenten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, des Milchwirtschaftlichen Bildungszentrums der LUFA Nord-West und des Nieders. Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

 



 

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt 595,17 Euro inkl. Verpflegung.

Die PFEIL-Förderung wurde bewilligt. Bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen beträgt der Eigenanteil 333,20 Euro. Mit Übernachtung liegt der Eigenanteil voraussichtlich bei 364,86 Euro. Anmerkung: Die Kosten für Übernachtung mit Frühstück wurden geschätzt. Sie melden sich zunächst unter Anerkennung der vollen Teilnahmegebühr an und erhalten bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen eine Rechnung über den ermäßigten Eigenanteil.

Die Fördervoraussetzungen sind:

  • Tätigkeit in der Land-, Forstwirtschaft, im Gartenbau oder Lohnunternehmen
  • Erster Wohnsitz, der Betriebssitz oder Arbeitsplatz in Niedersachsen
  • Das Unternehmen/der Betrieb muss unter 250 Beschäftigte haben
  • Teilnahme an mind. 80 % der Bildungsmaßnahme (sofern kein ärztl. Attest vorgelegt werden kann)

Die Veranstaltung hat leider bereits statNMELDtgefunden bzw. begonnen. Bitte wenden Sie sich für eine weitere, ähnliche oder Folgeveranstaltung an den/die Ansprechpartner/in.

 


Programm:

23.11.2021

10.00 - 17.00 Uhr
1. Lehrgangstag

24.11.2021

08.30 - 16.00 Uhr
2. Lehrgangstag

29.03.2022

10.00 - 17.00 Uhr
3. Lehrgangstag

Ansprechpartner/in:

Sabine Hoppe
Dipl.oec.troph.
Sabine Hoppe

Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte

 0441 801-809

  sabine.hoppe~lwk-niedersachsen.de


Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist als Träger nach AZAV zertifiziert, sowie das Landwirtschaftliche Bildungszentrum LBZ Echem zusätzlich nach DIN ISO 9001.