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Europa und seine ländlichen Räume

In der Europäischen Union gehen rund 40 Prozent des EU-Haushaltsbudgets in den Agrarbereich. Nur ein kleiner Teil kommt bei Europa und seine ländlichen Räume unsere Landwirtschaft Wertschätzung im Wandel den überwiegend kleineren Betrieben an. Eine kürzlich durchgeführte Konsultation der Europäischen Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hat gezeigt, dass die Mehrheit der Befragten sich eine Unterstützung der Landwirte und einen Schutz der Umwelt und des Klimas sowie Innovationen wünscht.

Die Medien widmen sich Diskussionen um Glyphosat, der Belastung des Grundwassers durch zu viel Nitrat, der Verunreinigung von Gewässern mit resistenten Keimen und vielem mehr. Andere Reportagen aus der Landwirtschaft verklären bisweilen den Blick auf ein heile Welt Idyll auf dem Lande.

Wie geht es den Menschen in den landwirtschaftlichen Betrieben? Sie leisten meistens mehr als 60 Arbeitsstunden pro Woche, gönnen sich kaum Urlaub und Freizeit und haben oft ein geringeres Einkommen. Die Produktionsweisen der Großagrarier sind Anfeindungen im Dorf und in der Gesellschaft ausgesetzt. Landwirtschaftliche Sorgentelefone und Familienberatung haben bundesweit Hochkonjunktur.

Der Wunsch vieler Menschen nach möglichst billigen Lebensmitteln bei gleichzeitigem Anspruch auf qualitativ hochwertige, gesunde Erzeugnisse ist verständlich. Mit dem Kaufverhalten entscheiden wir alle bewusst oder unbewusst über die Form der Landwirtschaft mit. Müssen wir als Verbraucherinnen und Verbraucher unser Konsumverhalten grundlegend überdenken? Wo bleibt die Wertschätzung der von den Bäuerinnen und Bauern geleisteten Arbeit? In welche Richtung sollte sich die GAP in der EU entwickeln?

Diese und weitere Fragen möchten das Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und die Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen am 24.04.2018 aufgreifen und beleuchten.

ANMELDUNGEN bitte bis zum 23. April 2018 hier online, oder an das EIZ Niedersachsen. Email: eiz-event@mb.niedersachsen.de, Telefon: 0511/1208888

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Programm

24.04.2018

10.00 - 10.30 Uhr
Einlass und Ankommen bei Kaffee und Tee
10.30 - 10.50 Uhr
Begrüßung
Cornelia Zügge
Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen
10.50 - 12.00 Uhr
Wohin steuert Brüssel? - Ergebnis der Konsultation der Europäischen Kommission zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
Dr. Jürgen Wilhelm, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschurtz
Landwirtschaft zwischen Wahrnehmung, Wunsch und Wirklichkeit
Dr. Inken Christoph-Schulz, Thünen-Institut für Marktanalyse
12.00 - 12.45 Uhr
Pause mit Mittagsimbiss
12.45 - 14.00 Uhr
Nachhaltigkeit, Akzeptanz, Wettbewerbsfähigkeit - neue Herausforderungen für die landwirtschaftliche Unternehmerfamilie
Ruth Beverborg, LWK Niedersachsen
Erfüllt die Gemeinsame Agrarpolitik der EU ihre eigenen Ziele? Eine kritische Würdigung und ein Ausblick auf die nächste Reform
Dr. Sebastian Lakner, Georg-August-Universität Göttingen

Abschlusskreis mit den vier Referentinnen und Referenten: Fragen aus dem Publikum, Ausblick
14.00 - 15.00 Uhr
Ausklang bei Kaffee und Tee
Lydia Vaske, LWK Niedersachsen

Datum:
24.04.2018

Anmeldeschluss:
23.04.2018

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei

Ort:
Gasthaus Husmann
Groß Lessen 61
27232 Sulingen
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Anmeldung:

Ansprechpartner/in:
Dipl.-Ing. agr.
Lydia Vaske
Willkommenslotsin, Förderprogramme (INTERREG, HORIZONT2020 u.a.), Ländliche Entwicklung

Geschäftsbereich Landwirtschaft
Mars-la-Tour-Str. 4
26121 Oldenburg

Postfach 25 49
26015 Oldenburg

Telefon : 0441 801-239
Zentrale : 0441 801-0
Mobil : 0152 5478 2137
Fax : 0441 801-506
E-Mail :
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