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Europa und seine ländlichen Räume: Lebensräume gestalten, kreative Ideen entwickeln!

Die ländlichen Räume in Europa und auch in Niedersachsen sind vielfältig und verändern sich laufend. Der Landflucht auf der einen Seite stehen viele gute Modellprojekte und Ideen gegenüber, um die Zukunft in den ländlichen Räumen zu gestalten. Mit regionalen Handlungsstrategien und den EU-Förderprogrammen lassen sich innovative Impulse setzen. Ein Grundgedanke europäischer Förderpolitik ist es, gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle Europäer*innen zu schaffen – unabhängig davon, wo sie wohnen.

Auf dem Lande tut sich was!

Mobilität, der Ausbau der Breitbandversorgung, Handel, Handwerk, Produktion und Vermarktung regionaler Lebensmittel, Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung, Modelle des gemeinschaftlichen Wohnens sowie Freizeit- und Kulturangebote spielen eine zentrale Rolle, wenn Menschen in einer Region bleiben oder sich für eine Region neu entscheiden.

Angebote und gute Ideen zum öffentlichen Personennahverkehr, zum Tourismus, zur Partnerschaft zwischen Land und Stadt, wie sie z. B. in der solidarischen Landwirtschaft gelebt werden, machen das Leben fernab der großen Städte attraktiv. Dazu gehören auch das Suchen und Umsetzen von innovativen Einkommensmöglichkeiten auf Bauernhöfen, wie z. B. Angebote in der Bauernhofpädagogik, der Online-Vermarktung von regionalen Produkten und viele andere Diversifizierungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft und den vor- und nachgelagerten Bereichen.

Das Einbinden von Fachkräften auch aus anderen Ländern spielt auf dem ländlichen Arbeitsmarkt eine entscheidende Rolle, um dem Höfesterben und der Abwanderung junger Menschen begegnen zu können und so kreativ, modern und nachhaltig einen Lebens- und Erholungsraum in den ländlichen Gebieten zu gestalten.

  • Welche Angebote werden heute schon in ländlichen Regionen gemacht?
  • Sind innovative und nachhaltige Arbeitsplätze vorhanden?
  • Welche neuen Lebensformen und Nachbarschaften im Alter sind denkbar?
  • Werden Betriebe mitgenommen beim Schutz von Umwelt und Klima?
  • Welche Perspektiven haben und ergreifen die landwirtschaftlichen Betriebe, um weiterhin angemessen im ländlichen Raum wirtschaften und leben zu können, wenn es in der klassischen Landwirtschaft nicht mehr weitergeht?

Diese und weitere Fragen möchten das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen aufgreifen und mit Ihnen diskutieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung erfolgt über das EIZ unter folgendem Link http://www.eiz-niedersachsen.de/europa-und-seine-laendlichen-raeume-lebensraeume-gestalten-kreative-ideen-entwickeln/ .

Programm

19.11.2019

ab 10.30 Uhr
Begrüßung
Hermann Hermeling , LWK Niedersachsen

ab 10.45 Uhr
Ländliche Räume in Niedersachsen im Wandel, Europa ist dabei
Karin Beckmann, Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung

ab 11.30 Uhr
Panel 1: Neues Selbstbewusstsein, Selbstverständnis und Umdenkungsprozesse
Sabine Adam, Gut Adolphshof
Michael Fuder, merkWatt
Johannes Pott, Landvolkhochschule Oesede

ab 11.30 Uhr
Panel 2: Strategien gegen Landflucht und Ideen mit Zukunft
Anne Dirksen , LWK Niedersachsen
Dr. Josef Bura, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V.
Christine Hammester-Koch, Ellerndorf Natur & Business Akademie

ab 13.00 Uhr
Ausklang mit Imbiss
Lydia Vaske , LWK Niedersachsen
Cornelia Zügge, Europäisches Informations-Zentrum (EIZ)


Datum:
19.11.2019

Anmeldeschluss:
13.11.2019

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei

Ort:
Gasthof Woltorfer Landkrug
Am Paradies 12
31224 Peine
Auf der Karte zeigen

Anmeldung:

Ansprechpartner/in:
Dipl.-Ing. agr.
Lydia Vaske
Willkommenslotsin, Förderprogramme (INTERREG, HORIZONT2020 u.a.), Ländliche Entwicklung

Geschäftsbereich Landwirtschaft
Mars-la-Tour-Str. 6
26121 Oldenburg

Postfach 25 49
26015 Oldenburg

Telefon : 0441 801-239
Zentrale : 0441 801-0
Mobil : 0152 5478 2137
Fax : 0441 801-506
E-Mail :
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