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Gute Einstreu – eine wichtige Grundlage für eine verhaltensgerechte Unterbringung (Kritscher Kontrollpunkt)

Futtersuche, Scharren und Staubbaden gehören zum normalen Verhaltensrepertoire von Hühnern und es besteht eine hohe Motivation, diese Verhaltensweisen zu zeigen. Wird den Tieren dies nicht ermöglicht, kommt es zu Stress, welcher sich in Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus äußern kann.

Gutes Einstreumanagement stellt somit eine wichtige Stellgröße in der Verminderung von Verhaltensproblemen und in der Gesunderhaltung von Legehennen dar. Eine gute Einstreuqualität über die gesamte Haltungsperiode der Hennen zu erhalten ist dabei nicht immer einfach und von vielen Faktoren abhängig.

Die Einstreumenge muss im richtigen Maß gehalten werden und zu viel Feuchtigkeit lässt den Bodengrund fest und für die Tiere unattraktiv werden. Gute Einstreu kann nur mit gesunden Tieren gelingen und ist auf der anderen Seite auch wichtig, um die Tiere gesund zu erhalten. Eingesetztes Einstreumaterial, Fütterung, Entmistungs-Management und Stallklima gehören zu den Faktoren, die beachtet werden müssen. Das Fehlen von Kleingefieder in der Einstreu beispielsweise, kann auf Nährstoffmangel oder ein beginnendes Federpick-Geschehen hinweisen.


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Weitere kritische Kontrollpunkte und eine Übersicht finden Sie unter: Layer HACCP Projekt 


Einen kurzen Einblick in die ökologische Junghennenhaltung in einem mit Stroh eingestreuten Wintergarten bietet das folgende Video:

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Stand: 23.07.2020