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Aktuelle Geschehnisse der aviären Influenza (AI) (Vogelgrippe) in Niedersachsen

Hier finden Sie die aktuellen Ausbrücke der aviären Influenza (AI) in Niedersachsen.

**Update (07.03.2021)**

Im Landkreis Vechta gibt es in der Gemeinde Bakum einen neuen Verdachtsfall auf die hochpathogene Form der Aviären Influenza H5. Betroffen ist eine Legehennenhaltung mit rd. 103.000 Tieren. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus nachgewiesen. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Verdachtsbestand liegt in dem bereits eingerichteten Beobachtungsgebiet, aber außerhalb des bisher bestehenden Sperrbezirks zum AI-Ausbruch in der Stadt Vechta. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

 

**Update (06.03.2021)**

In der Gemeinde Bösel wurde ein weiterer Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza durch das H5N8-Virus in einem Putenbetrieb nachgewiesen. Der Bestand befindet sich im bestehenden Sperrbezirk. Es handelt sich um den 26 Ausbruch. Der Bestand mit 12.000 Puten im Alter von 15 bis 16 Wochen wurde an diesem Wochenende tierschutzgerecht getötet und geräumt.

Es handelt sich dabei um den 26. Ausbruch. Bisher wurden insgesamt 397.100 Tiere (308.200 Puten, 71.900 Hähnchen und 17.000 Enten) vom H5N8-Virus betroffen.

 

**Update (03.03.2021)**

Der Landkreis Cloppenburg teilt mit, dass es in der Gemeinde Garrel einen erneuten Verdachtsfall der hochpathogenen Aviären Influenza des Typs H5 gibt. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus nachgewiesen. Bei dem betroffenen Tierbestand handelt es sich um eine Mastputenhaltung mit rd. 30.000 Hähnen, die ca. 17 Wochen alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Betrieb liegt innerhalb des bestehenden Sperrbezirks zum AI-Ausbruch in Friesoythe-Thülsfelde, so dass der vorhandene Sperrbezirk erweitert wird. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

 

**Update (01.03.2021)**

Der Landkreis Vechta teilt mit, dass in der Stadt Vechta in einer Legehennenhaltung der Ausbruch der hochpathogenen Aviären Influenza nachgewiesen wurde. Betroffen sind rd. 63.000 Legehennen. Nach dem das LVI-Landeslabor das AI-H5-Virus festgestellt hatte, ist heute die Bestätigung des FLI über den Serotyp H5N8 erfolgt. Der Landkreis wird um den Ausbruchsbetrieb einen Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km einrichten. Die Tötung des Tierbestandes wurde angeordnet. Nach Mitteilung des Landkreises befinden sich im Sperrbezirk 61 Geflügelhaltungen mit rd. 602.000 Tieren. 

 

**Update (28.02.2021)**

Im Landkreis Cloppenburg gibt es zwei neue Verdachtsfälle der Aviären Influenza in Nutzgeflügelhaltungen. In der Gemeinde Bösel besteht der Verdacht der hochpathogenen Aviären Influenza H5 in einer Mastputenhaltung. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 25.000 Putenhähne, die 22 Wochen alt sind. In der Stadt Friesoythe, Ortsteil Thülsfelde, ist ebenfalls eine Mastputenhaltung betroffen, bei der ein Verdacht auf die hochpathogene Variante des AI H5-Virus besteht. Es geht um rd. 20.000 Putenhähne, die ca. 16 Wochen alt. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in beiden Mastputenhaltungen nachgewiesen. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Um die Verdachtsbestände wird jeweils ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet. Die Tötung der Tierbestände wurde angeordnet.

 

**Update (24.02.2021)**

Im Landkreis Aurich gibt es in der Gemeinde Upgant-Schott einen Verdachtsfall auf hochpathogene Aviäre Influenza des Typs H5. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in einer Legehennenhaltung bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 12.000 Tiere. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Um den Verdachtsbestand wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet. Die Tötung des Tierbestandes wurde angeordnet.

 

**Update (22.02.2021)**

In den Landkreisen Diepholz und Cloppenburg gibt es wieder zwei Verdachtsfälle. Die Räumung der Bestände wurde angeordnet. Es handelt sich in beiden Fällen um Putenbestände.

Der Landkreis Cloppenburg teilt mit, dass in der Gemeinde Lastrup erstmalig der Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza in einem Hähnchenmastbestand bestätigt wurde. Das FLI hat den Serotyp H5N8 nachgewiesen. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 72.000 Masthähnchen, die 34 Tage alt sind. Der Betrieb liegt in einem bereits bestehenden Sperrbezirk. Durch den Ausbruch wird es eine Verschiebung der Restriktionsgebiete nach Süden geben. Aufgefallen war der Tierbestand durch die regelmäßige AI-Untersuchung der Falltiere im Sperrbezirk. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

Der Landkreis Oldenburg teilt mit, dass es in Bergedorf, Gemeinde Ganderkesee, einen AI-Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza gibt. Das LVI-Landeslabor hat das AI-H5-Virus in einer Mastputenhaltung bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 7.200 Putenhähne, die ca. 17 Wochen alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Um den Verdachtsbetrieb wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet. Die Farm liegt am Rande, aber außerhalb des bestehenden Restriktionsgebietes zum Erstausbruch in der Gemeinde Prinzhöfte. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

 

**Update (20.01.2021)**

Im Landkreis Wittmund  im Stadtbereich Wittmund gibt es einen AI-Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza. Das LVI-Landeslabor hat das AI-H5-Virus in einer Mastentenhaltung bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 24.000 Pekingenten, von denen jeweils rd. 12.000 Tiere 5 Wochen bzw. 1 Woche alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Um den Verdachtsbetrieb wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

 

**Update (19.01.2021)**

Im Landkreis Cuxhaven  in Mulsum, Gemeinde Wurster Nordseeküste gibt es einen zweiten AI-Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza. Nach dem das LVI-Landeslabor den AI-H5-Virus gestern in einer Mastputenhaltung bestätigt hat, erfolgte heute der Nachweis des AI-Serotyps H5N8. Bei dem betroffenen Bestand geht es um rd. 15.000 Putenhähne, die ca. 10 Wochen alt sind. Es handelt sich dabei um einen Kontaktbetrieb zum Erstausbruch in der Gemeinde Wurster Nordseeküste. Der Landkreis hat heute eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Danach wird das bestehende Restriktionsgebiet mit dem Sperrbezirk und dem Beobachtungsgebiet nach Südosten erweitert. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes ist bereits abgeschlossen.

 

**Update (15.01.2021)**

Im Landkreis Cloppenburg in der Gemeinde Lastrup gibt es erneut einen Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in einer Mastputenhaltung bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 7.500 Putenhähne, die ca. 20 Wochen alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Ausbruchsbetrieb liegt in dem bestehenden Restriktionsgebiet, dass nach dem AI-Ausbruch am 12.01.2021 in der benachbarten Putenhaltung eingerichtet wurde. Durch die Nähe zum ersten Ausbruchsbetrieb wird es voraussichtlich keine Veränderungen bei den Restriktionsgebieten geben. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

 

**Update (15.01.2021)**

Im Landkreis Cloppenburg  in der Gemeinde Lastrup gibt es einen weiteren Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza. Nach dem vom LVI-Landeslabor das AI H5-Virus in einer Mastputenhaltung nachgewiesen wurde, hat das FLI den Serotyp H5N8 bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 8.500 Putenhähne, die ca. 20 Wochen alt sind. Der Ausbruchsbetrieb liegt in dem bestehenden Restriktionsgebiet, dass nach dem AI-Ausbruch am 12.01.2021 in der benachbarten Putenhaltung eingerichtet wurde. Dadurch gibt es nur geringfügige Veränderungen bei den Restriktionsgebieten. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

In der Gemeinde Emstek gibt es einen Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in einer Mastputenhaltung bestätigt. Bei dem betroffenen Bestand handelt es sich um rd. 7.500 Putenhähne, die ca. 13 Wochen alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Landkreis richtet um den betroffenen Betrieb einen Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km ein. Die Tötung der Tiere wurde angeordnet.

 

**Update (14.01.2021)**

Im Landkreis Cuxhaven  in der Gemeinde Mulsum wurde ein neuer Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza festgestellt. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in einer Mastputenhaltung bestätigt. Bei dem betroffenen Bestand handelt es sich um rd. 30.500 Puten. Davon sind rd. 15.000 Hähne ca. 18 Wochen alt, bei denen das AI-Virus nachgewiesen wurde, und rd. 15.500 Putenküken, die 7 Tage alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Landkreis richtet um den betroffenen Betrieb einen Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km ein. Die Tötung der Tiere wurde angeordnet.

 

**Update (13.01.2021)**

Im Landkreis Oldenburg  in Westerburg, Gemeinde Wardenburg, wurde ein neuer Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza festgestellt. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in einer Mastelterntierhaltung bestätigt. Bei dem betroffenen Bestand handelt es sich um rd. 21.000 Elterntiere zur Bruteiproduktion für Masthähnchen. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Verdachtsbetrieb liegt in der Nähe zu einem vorhergehenden Ausbruchsbetrieb und damit in einem bestehenden Sperrbezirk. Der neue Sperrbezirk und das neue Beobachtungsgebiet verschieben sich nur geringfügig gegenüber dem bestehenden Restriktionsgebiet in der Gemeinde Wardenburg.

Unmittelbar neben dem Elterntierverdachtsbestand steht eine weitere Mastelterntierhaltung mit rd. 18.400 Tieren, die als Kontaktbestand gilt. In dieser Geflügelhaltung konnte der aviäre Influenza-Virus H5 noch nicht nachgewiesen werden. Die Tötung und Räumung beider Elterntierhaltungen wurde angeordnet.

 

**Update (12.01.2021)**

Im Landkreis Cloppenburg in der Gemeinde Lastrup wurde ein neuer Verdachtsfall der hochpathogenen aviären Influenza bestätigt. Das LVI-Landeslabor hat das AI H5-Virus in einer Mastputenhaltung bestätigt. Bei dem Bestand handelt es sich um rd. 9.200 Putenhähne, die ca. 20 Wochen alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Der Verdachtsbetrieb liegt außerhalb der bisher bestehenden Restriktionsgebiete. Um den Verdachtsbetrieb wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3-km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet. Das neue Beobachtungsgebiet schließt sich an das bestehende Beobachtungsgebiet im Bereich der Stadt Cloppenburg und der Gemeinde Molbergen an. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

Das FLI hat den AI-Ausbruch vom Samstag mit rd. 14.000 Putenhähnen bestätigt. Es handelt sich wiederum um die hochpathogene Variante des Serotyps H5N8. Daraufhin hat der Landkreis Cloppenburg heute eine Allgemeinverfügung für das Restriktionsgebiet westlich von Garrel veröffentlicht sowie die Verlängerung der Allgemeinverfügung zum Verbot der Wiedereinstallung für Puten und Enten in den Gemeinden Emstek, Garrel, Bösel sowie für die Stadt Cloppenburg und die Stadt-Gemeinden Friesoythe um weitere 30 Tage. Die Allgemeinverfügungen treten am 13.01.2021 um 0.00 Uhr in Kraft.

Ferner hat uns der Landkreis Cloppenburg mitgeteilt, dass um den neuen AI-Verdachtsbestand in der Gemeinde Lastrup das Wiedereinstallungsverbotsgebiet für Puten und Enten erweitert wird auf die Gemeinden Cappeln, Essen, Lastrup, Lindern, Molbergen und den Stadtbereich Löningen.

Der Landkreis Cloppenburg hat um den Erstausbruch in Kellerhöhe, Stadt Cloppenburg, die Aufhebungsuntersuchungen für den Sperrbezirk abgeschlossen. Alle Ergebnisse sind AI-negativ. Dadurch kann im südlichen Bereich des Sperrbezirks (südlich der Bundesstraße 213) ein Teilbereich des Sperrbezirks aufgehoben werden und geht in das bestehende Beobachtungsgebiet über.

Die Allgemeinverfügungen für die neuen Restriktionsgebiete in der Gemeinde Lastrup, die Erweiterung des Wiedereinstallungsverbotsgebiets und die Aufhebung des Sperrbezirks für den Erstausbruch in Cloppenburg-Kellerhöhe werden morgen veröffentlicht und treten am 14.01.2021 um 0.00 Uhr in Kraft.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Cloppenburg, Oldenburg, Diepholz und den vom neuen Beobachtungsgebiet betroffenen Landkreis Emsland zur Verbringung von Geflügel. Der Landkreis Emsland wird ein Anschlussbeobachtungsgebiet zum Cloppenburger Beobachtungsgebiet einrichten. Die interaktiven Karten mit den Restriktionsgebieten in den Landkreisen Cloppenburg, Oldenburg und in Kürze Emsland werden mit jeder neuen Allgemeinverfügung aktualisiert.

 

**Update (08.01.2021)**

Im Landkreis Cloppenburg, in der Gemeinde Garrel, gibt es erneut zwei weitere Verdachtsfälle der hochpathogenen Aviären Influenza in zwei Mastputenanlagen. Bei dem ersten Bestand handelt es sich um rd. 14.000 Putenhähne, die ca. 7 Wochen alt sind. Auf dem zweiten Betrieb stehen rd. 9.000 Putenhähne, die ca. 9 Wochen alt sind. Die Bestätigung des FLI über den Serotyp liegt noch nicht vor. Die Betriebe liegen innerhalb des bestehenden Garreler Sperrbezirks. Die Tötung und Räumung der Tierbestände wurde angeordnet. 

Der Landkreis Oldenburg hat gestern die Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung für den HPAI H5N8-Ausbruch vom 05.01.2021 veröffentlicht, die heute um 0.00 Uhr in Kraft getreten ist. Der betroffene Putenbestand in Westerburg, Gemeinde Wardenburg, mit 14.000 Tieren wurde bereits geräumt.

 

**Update (05.01.2021)**

Neue Geflügelpest-Allgemeinverfügung im Landkreis Cloppenburg ab 06.01.2021 in Kraft

Der Landkreis Cloppenburg, Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung gibt bekannt, dass in der Gemeinde Garrel am 30.12.2020, am 02.01.2021 und am 03.01.2021 insgesamt vier Ausbrüche der hochpathogenen aviären Influenza in Nutzgeflügelbeständen, vornehmlich Puten, amtlich festgestellt wurde. Um die Betriebe mit positivem Virusnachweis werden ein Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet festgelegt. Als Sperrgebiet wird das Geflügel um die Seuchenbestände mit einem Radius von mindestens 3 km festgelegt. Um den Sperrbezirk wird ein weiterer Radius von mindestens 10 km um die Seuchenbestände ein Beobachtungsgebiet festgelegt. In sämtlichen Sperrbezirken und im gesamten Beobachtungsgebiet ist die Teilausstallung von Nutzgeflügel untersagt. Das sog. Vorweggreifen von Masthühnern kann notwendig werden, um den Tieren mehr Fläche einzuräumen. Aufgrund der derzeitigen Seuchenlage ist es aber notwendig, den Zugang zu Mastbetrieben zu beschränken und die Ausbreitung des hochpathogenen Erregers somit zu verhindern. Wer Geflügel hält, hat das Geflügel gemäß § 21 Abs. 2 der Geflügelpest-Verordnung in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten. Zusätzliche Einzelheiten des aktuellen Seuchengeschehen können über die Veröffentlichung des Landkreises Cloppenburg und den Veröffentlichungen des Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes abgerufen werden.  

Der Landkreis Cloppenburg teilt mit, dass es in der Gemeinde Garrel zwei neue Verdachtsfälle auf die hochpathogene Variante der Aviären Influenza des Typs H5 gibt. Betroffen ist eine Putenhaltung mit rd. 13.300 Hähnen und 13.300 Hennen, die ca. 9 Wochen alt sind sowie erstmalig eine Mastentenhaltung mit rd. 17.000 Tieren, die 35 Tage alt sind. Die Tötung der Tierbestände wurde angeordnet. Beide Geflügelhaltungen liegen in dem bestehenden Sperrbezirk, so dass sich kaum Veränderungen ergeben. Der Landkreis Cloppenburg hat dazu eine Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung für die Festlegung der Restriktionsgebiete vorbereitet. Durch die betroffene Entenhaltung wird die Allgemeinverfügung für das Wiedereinstallungsverbotsgebiet in den Gemeinden Emstek, Garrel, Bösel und Friesoythe sowie für die Bereiche der Stadt Cloppenburg und Stadt Friesoythe geändert. Danach dürfen in diesem Bereich neben Puten nunmehr keine Enten eingestallt werden. Beide Allgemeinverfügungen werden am 06.01.2021 veröffentlicht und treten am 07.01.2021 um 0.00 Uhr in Kraft. 

Der Landkreis Oldenburg teilt mit, dass es in der Gemeinde Wardenburg, Ortsteil Westerburg, einen Verdachtsfall auf die hochpathogene Aviäre Influenza des Typs H5 in einer Putenhaltung gibt. Betroffen ist ein Mastputenbestand mit rd. 14.000 Hähnen, die ca. 21 Wochen alt sind. Der Betrieb liegt bereits im Anschluss-Beobachtungsgebiet zum Landkreis Cloppenburg. Die Tötung des Tierbestandes wurde angeordnet. Um die betroffene Geflügelhaltung wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens 10 km eingerichtet.

 

 

Weitere Infomationen:

Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)

TierSeuchenInformationsSystem (TSIS)


Kontakt:
Silke Schierhold
Beraterin Geflügelhaltung
Telefon: 0441 801-695
Telefax: 0441 801-634
E-Mail:
Dr. Peter Hiller
Fachreferent Tierzucht, Tierhaltung
Telefon: 0441 801-696
Telefax: 0441 801-634
E-Mail:


Stand: 08.03.2021