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Getreide untersuchen

Nur derjenige, der weiß, was in seinem Futtergetreide steckt, kann seine Mischung auf den Punkt optimieren. Deshalb führt nach der Ernte kein Weg daran vorbei, sein Getreide untersuchen zu lassen. Wie notwendig jährliche Analysen sind, zeigen die LUFA-Ergebnisse.

Insbesondere der Rohprotein-, aber auch der Stärkegehalt der Getreidearten streut je nach Sorte, Düngung, Standort u.a. zum Teil enorm. Fehleinschätzungen der Getreidequalität können zu wirtschaftlichen Einbußen führen. Mit Blick auf die Dünge- und die Stoffstrombilanzverordnung sollte das Getreide auch auf Phosphor untersucht werden

Schnellanalyse mit NIRS
Die LUFA Nord-West bestimmt mit der NIRS-Methode (Nahinfrarot-Spektroskopie) folgende Parameter: Trockensubstanz, Rohprotein, nXP, RNB, Stärke, Rohfaser und Rohfett. Neben dem berechneten Energiegehalt erhalten die Landwirte auch die Gehalte der Wert bestimmenden Aminosäuren Lysin, Methionin + Cystin, Threonin und Tryptophan, die aus dem Rohproteingehalt mit einer Schätzformel ermittelt werden. Eine NIRS-Untersuchung kostet 27 € und eine Phosphoranalyse 15,50 € zzgl. MwSt.  Für eine repräsentative Probe sollte eine Getreidepartie an mehreren Stellen beprobt und anschließend aus den Einzelproben eine Mischprobe von etwa 300 g erstellt werden. Der Plastikbeutel muss gut leserlich und dauerhaft gekennzeichnet sein. Zusammen mit dem „Untersuchungsauftrag für wirtschaftseigene Futtermittel“ (siehe Anhang) wird die Probe per Post oder Kurierdienst (siehe Internet und Land & Forst) zur LUFA geschickt.


Kontakt:
Andrea Meyer
Fütterung von Rindern und Schweinen, Futterberatungsdienst e.V.
Telefon: 0511 3665-4479
Telefax: 0511 3665-4525
E-Mail:


Stand: 10.08.2018