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Anbausysteme überdenken

Die Klimaveränderungen sowie weitere einschneidene gesetzliche Regelungen wie aktuell die Düngeverordnung erfordern in vielen Betrieben ein Übderdenken der bisherigen Anbausysteme. Einseitige, getreidereiche Fruchtfolgen - häufig in Verbindung mit Raps - halten den aktuellen Anforderungen nicht mehr stand, da vor allem die Restriktionen der Düngung besonders in den roten Gebieten vermutlich hohe wirtschaftliche Verluste nachsichziehen.

 

Die Lösung vieler Probleme ist die Umstellung der Fruchtfolge zum Fruchtwechsel durch die Integration wirtschaftlich starker Blattfrüchte wie Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben. In einigen Regionen können dazu auch Leguminosen wie z.B. Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen oder Sojabohnen geeignet sein. Durch die Erhöhung der Blattfruchtanteile und die Erhöhung der Anzahl der Früchte steigen die Erträge aller Früchte und der Input an Düngung und die Notwendigkeit Pflanzenschutzmittel einzusetzen, sinkt. In den roten Gebieten können vor allem durch den Anbau von Mais und Zuckerrüben wirtschaftliche Verluste durch die erwartete Einschränkung bei der Düngung vermieden werden.  Bei den Getreidearten kann vielfach der Anbau von Roggen anstelle von Winterweizen vorteilhaft sein, da der Roggen sowohl mit weniger Wasser als auch mit weniger Stickstoff auskommt.

Was  für Optionen für Sie in Frage kommen, entnehmen Sie dem beigefügten Artikel.


Kontakt:
Dr. Ulrich Lehrke
Berater Pflanzenbau
Telefon: 0511 4005-2251
Telefax: 0511 4005-2245
E-Mail:


Stand: 01.07.2020



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