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Krankheitsbekämpfung in Wintergerste, Winterroggen und Triticale

Auf intensive Bestandsbeobachtung und wirksame Abschlußbehandlung achten!

Eine verhaltene Herbstentwicklung als auch der späte Wintereinbruch im Februar 2018 schaffen derzeit eine entspannte Ausgangssituation an Blattkrankheiten. Entscheidend wird jetzt vielmehr die Folgewitterung im April und Mai sein. So hat der kühl und trockene April 2017 eine Ausbreitung der Blattkrankheiten verhindert, so dass in vielen Fällen eine wirksame Fungizidmaßnahme auf Ähre und Blattapparat die höchste Wirtschaftlichkeit besaß.

 

Wintergerste:

Blattkrankheiten und Resistenzentwicklung

Zu den klassischen Pathogenen in Wintergerste gehören Rhynchosporium, Netzflecken, Mehltau, Zwergrost sowie Ramularia. Letztere trat in den letzten Jahren verstärkt auf. Diese Blattkrankheit, die durch den Erreger Ramularia Collo Cygni ausgelöst wird, ist erst zu der beginnenden Abreife auf Blättern und Grannen zu erkennen. Die Auswirkung auf den Ertrag ist bedeutsam und bei langsamer und später Abreife am höchsten. Fungizidanwendungen können bei dieser Krankheit deshalb nur vorbeugend erfolgen. Maßnahmen nach dem Grannenschieben haben den höchsten Ertragseffekt. Günstige Infektionsbedingungen bestehen bei langen Feuchtigkeitsperioden mit intensiver Sonneneinstrahlung bei mäßigem Temperaturniveau.

Seit 2012 zeigten erste Netzflecken-Isolate in Laboruntersuchungen eine verminderte Sensitivität gegenüber den Carboxamid- Wirkstoffen. In der Vegetationsperiode 2013 erfolgte eine starke Zunahme solcher Isolate. Diese Entwicklung setzte sich in den Folgejahren fort. Eine Kreuzresistenz zwischen Carboxamid-Wirkstoffen und denen aus der Wirkstoffgruppe der Strobilurine ist nicht bekannt. Danach können sich diese beiden Wirkstoffgruppen mit einer Langzeitwirkung gegenseitig gegenüber Wirkverlusten und Resistenzbildungen unterstützen. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand besitzen Triazole wie z.B. Prothioconazol noch eine gute kurative Wirkung gegenüber Netzflecken. Gegen Ramularia collo-cygni in Wintergerste haben Strobilurine keine Wirkung mehr. Ebenso schreitet die Carboxamid-Resistenz voran (weitere Selektion). Wirksame Fungizidwirkstoffe gegenüber Ramularia sind derzeit nur Chlorthalonil-haltige Mittel wie z.B. Amistar Opti oder Credo. Die Zulassung von Credo ist am 30.11.2017 abgelaufen, so dass eine Aufbrauchfrist für den Landwirt bis zum 30.11.2018 besteht. Eine Abverkaufsfrist läuft bis zum 30.05.2018. Nach Angaben des Handels sind noch nennenswerte Mengen verfügbar.

Neue Präparate:

Nachdem 2017 Elatus Era zugelassen wurde, ist zur Saison 2018 Ascra xpro (Firma Bayer) neu verfügbar. Zudem kam mit Priaxor (Fa. BASF) ein weiteres Carboxamid-haltiges Mittel insbesondere gegen Rostarten auf den Markt. Außerdem steht mit Property 180sc ein weiterer Meltauspezialist in Wintergerste zur Verfügung. Einzelheiten der Präparate entnehmen Sie bitte unserer Übersichtstabelle im Netz auf der Seite LWK-Niedersachsen.de unter Webcode 01033576.

Die Auslese resistenter Populationen bei der Bekämpfung von Netzflecken und Ramularia lässt sich in der Wintergerste vor allem über das Prinzip der Wirkstoffkombination verhindern bzw. verzögern. In dieser Strategie sollten Chlorthalonil-haltige Präparate wie z.B. Credo oder Amistar Opti als Kombinationspartner zu Carboxamid-haltigen Mischungen wie z.B. Elatus Era, Ascra Xpro oder Adexar genutzt werden.

Versuche:

Die Resultate eines Fungizidversuchsprogramms der Bezirksstelle Nienburg in 2017 in Wintergerste

ist in Abbildung 1 dargestellt. Es wurde die Wirkung von Fungizidmaßnahmen auf den Befall mit Ramularia und Mehltau sowie der Grünen Blattfläche geprüft. Die Befallsstärke bei Ramularia lag in der Kontrolle bei annähernd 20 %, bei Mehltau nur gering bei 8 %. Im Vergleich zur Kontrolle wurde der Ertrag der behandelten Versuchsglieder um mehr als 20 % durch Fungizidmaßnahmen abgesichert. Bei konstanter Vorlage im Schossen von Ampera 0,75 l/ha wurde die Abschlußbehandlung mit und ohne Chlorthalonil zu Carboxamid-Präparaten verglichen, um die Wirkung der Abschlußbehandlung abzuleiten. Im Vergleich der Fungizide zeigten Kombinationen wie Aviator Xpro oder Ascra Xpro plus Credo bei der Bekämpfung von Ramularia eine deutlich bessere Wirkleistung als die Chlorthalonil-freien Varianten, obwohl diese mit höheren Aufwandmengen an Carboxamid-Präparaten behandelt wurden. Ebenso wurde der Wintergerstenertrag durch den Chlorthalonil-Anteil signifikant zu den Vergleichsvarianten erhöht. Zudem wurden Einfachfungizidbehandlungen zum Stadium BBCH 39 verglichen. Die Ergebnisse zeigten, dass Einfachmaßnahmen in diesem Versuch den Behandlungen als Spritzfolge in Wirkung und Ertrag ebenbürtig waren.

Sortenanfälligkeit:

Die Anfälligkeit der Wintergerstensorten gegenüber den klassischen, ertragswirksamen Blattkrankheiten wie Netzflecken, Rhynchosporium oder Zwergrost beeinflusst auch die Intensität und den Behandlungszeitpunkt der Fungizidmaßnahme. So besitzen die Sorten Wootan, LG Veronika, Bella oder KWS Kosmos eine hohe Festigkeit gegenüber Blattkrankheiten wie Netzflecken, Rhynchosporium oder Mehltau. Gleichzeitig sind die Sorten Wootan oder KWS Kosmos auch anfällig gegenüber Zwergrost. Folglich kann die Auswahl von blattgesunden Wintergerstensorten die Schadenswahrscheinlichkeit im Bestand jeweils nur gegenüber dem spezifisch auftretenden Schaderreger reduzieren. Ein gesundes Sortenspektrum ermöglicht in Wintergerste unter Umständen auf eine Spritzfolge zu verzichten und die Blattkrankheiten über eine Einfachfungizidmaßnahme ausreichend zu kontrollieren.

Empfehlungen:

Die einmalige Anwendung von Fungiziden in der Vegetationsperiode ist in Wintergerste für die

Schläge geeignet, auf denen ein verzögertes Auftreten von Blattkrankheiten als auch der Anbau blattgesunder Sorten, wie z.B. Bella, Wootan, LG Veronika oder KWS Keeper die Schadenswahrscheinlichkeit senkt. Insbesondere dort, wo aufgrund einer langen Abreife, dass Auftreten von Ramularia wahrscheinlich ist, muss die Einfachfungizidmaßnahme als Abschlussbehandlung den Blattapparat gegen die Sprenkelkrankheit absichern. Dies bedeutet, dass die Spritzung ca. eine Woche früher im Vergleich zu Spritzfolgen etwa zwischen Fahnenblattstadium (BBCH 39) und Grannenspitzen BBCH 49 erfolgt. Dadurch besteht grundsätzlich die Gefahr, auftretende Ramulariainfektionen nicht mehr sicher zu erfassen. Daher sollte die Aufwandmenge der eingesetzten Präparate wie z.B. Ascra Xpro, Adexar plus Credo, Seguris Opti oder Elatus Era plus Amistar Opti höher sein als in Spritzfolge.

Nach milden Wintern mit höherem Ausgangsbefall an Blattkrankheiten zu Vegetationsbeginn ist eine Zweifachfungizidspritzfolge sicherer. In der frühen Schossphase bieten sich Präparate wie Capalo, Cirkon, Eleando oder auch Input Classic an, die bei Bedarf auch mit Wachstumsreglern kombiniert werden können. Frühe Mehltauinfektionen sollten durch Mehltauspezialpräparate wie z.B. Vegas, Property 180 SC oder Talius kontrolliert werden. Eine zweite Fungizidmaßnahme ab dem Ährenschieben muss gegen späte Infektionen insbesondere gegenüber Ramularia Sicherheit bringen. Hier bieten sich Ramularia-wirksame Kombinationsprodukte wie Elatus Era plus Amistar Opti, Adexar plus Amistar Opti oder auch Ascra Xpro plus Amistar Opti an. Eine Fungizidspritzfolge ermöglicht es, die Abschlussbehandlung bis ins Ährenschieben hinaus zu zögern. Zu diesem Einsatztermin werden neben den oberen Blättern auch die wesentlich an der Ertragsbildung beteiligten Grannen und Spelzen der Ähre direkt benetzt. Carboxamid-freie Fungizidlösungen wie z.B. Amistar Opti/Credo plus Prosaro bzw. plus Input Classic sind grundsätzlich möglich und zeigen häufig gleichwertige Ertragsresultate wie Carboxamid-haltige Lösungen in Fungizidversuchen.

 

Winterroggen:

In 2017 trat stärkerer Befall mit Braunrost eher spät nach dem Ährenschieben in Winterroggen auf. In der aktuellen Situation 2018 ist witterungsbedingt der Ausgangsbefall an Rostarten noch gering. Das aktuelle Sortenspektrum in Winterroggen besitzt zudem eine Reihe von Sorten mit hoher Festigkeit gegen Braunrost. Hierzu gehören KWS Daniello, KWS Gatano oder auch KWS Eterno. Eher anfällig gegen Braunrost sind die Sorten SU Forsetti oder SU Cossani. Die genannten Sorten besitzen insgesamt eine durchschnittliche bis gute Festigkeit gegenüber Rhynchosporium. Die Wirksamkeit von Fungizidmaßnahmen auf die Befallsentwicklung in Winterroggen wird anhand der Resultate eines Gemeinschaftsprogrammes der LWK Niedersachsen (Abbildung 4) deutlich. In diesem Fungizidversuch wurde die Dauerwirkung verschiedener Fungizidabschlußbehandlungen auf den Befall mit Braunrost, Rhynchosporium sowie dem prozentualen Anteil Grüner Blattfläche geprüft. Die Carboxamid-haltigen Prüfpräparate wurden mit 50 und 75 % der zugelassenen Aufwandmenge eingesetzt. Im Vergleich zur Kontrolle war sowohl die prozentuale Grüne Blattfläche erhöht, als auch der Roggenertrag durch den einmaligen Fungizideinsatz signifikant verbessert. Die bonitierte Befallsstärke von Braunrost lag in der Kontrolle bei 30 %, von Rhynchosporium bei 15 %. Der auftretende Blattbefall wurde durch Elatus Era am besten kontrolliert. Ebenso war die relative ertragssichernde Leistung bei Elatus Era im Vergleich zu anderen Prüfvarianten mit über 15 % am Höchsten. Ältere Carboxamid-freie Kombinationen wie z.B. Fandango plus Folicur oder Azoxystar plus Folicur erzielten eine vergleichbare Leistung zum Carboxamid-haltigen Adexar.

Empfehlungen:

Aktuell ist in Roggenbeständen nur unterdurchschnittlicher Ausgangsbefall an Braunrost festzustellen, so dass ein Fungizideinsatz mit Rost-wirksamen Azolen wie z.B. Capalo, Epoxion oder Osiris wahrscheinlich erst im Schossen (BBCH 31-33) notwendig wird. Dort, wo Infektionen mit Halmbruch zu berücksichtigen sind, besitzen Präparate wie Champion (1,0 -1,2 l/ha), Kantik (1,5 l/ha), Input Classic (1,0 l/ha) oder Capalo (1,5 l/ha) eine ausreichende Wirksamkeit. Tritt zu Beginn des Schossens Mehltau auf, kann den Azolen wie Epoxion oder Osiris ein Vegas oder Corbel hinzugegeben werden. Mittel wie Capalo, Ceralo oder Agent besitzen neben der Rostwirkung auch eine deutliche Mehltaukontrollleistung. Die Folgewitterung bestimmt im weiteren Vegetationsverlauf den Befallsdruck an Braunrost in Winterroggen. Entsprechend den Erfahrungen aus Starkbefallsjahren sollte eine begleitende intensive Bestandeskontrolle über den Befallsverlauf erfolgen. Die Abschlußmaßnahme ab dem Ährenschieben des Winterroggens stellt über die Jahre hinweg die wichtigste Fungizidmaßnahme hinsichtlich der Ertragswirkung dar. Bei der Präparateauswahl ist zu beachten, dass eine lang anhaltende Wirkung auf Braunrost gefordert ist. Dies kann über Fungizide sichergestellt werden, die Wirkstoffe aus der Gruppe Carboxamide und Strobilurine enthalten (Abbildung 5). Hierzu gehören Mittel wie Elatus Era (0,75 l/ha) oder Priaxor plus Osiris (1,0 + 1,0 l/ha), Skyway Xpro (1,25 l/ha) oder auch Carboxamid-frei Fandango plus Folicur (0,75 + 0,75 l/ha). Bei sehr spät auftretendem Braunrost ab der Roggenblüte können reine Azol-Präparate wie Osiris (1,8 – 2,0 l/ha), Orius (1,2 l/ha), Alto (0,3 – 0,4 l/ha) oder auch ein Prosaro (0,8 – 1,0 l/ha) eingesetzt werden, deren Zulassun bis BBCH 69 reicht. Diese Azolfungizide bekämpfen sowohl Braunrost, als auch späten Schwarzrost.

 

Triticale:

Blattseptoria, Braun- und Gelbrost sind die wichtigsten Blattkrankheiten, die in Triticale zur Ertragsabsicherung zu kontrollieren sind. Der Befall dieser Blattkrankheiten war 2017 niedriger als in den Vorjahren. Schlag- und regionsweise war Mehltau hingegen 2016/2017 stärker auffällig. In Beständen ohne Gelbrost- und Mehltaubefall bildet die breit wirksame Abschlußbehandlung den Schwerpunkt des Fungizideinsatzes. Dort, wo Mais als Vorfrucht stand waren Mittel wie z.B. Osiris (2,0 – 2,5 l/ha) oder Input (1,2 l/ha) gegen Infektionen mit Ährenfusariosen gefordert.

Empfehlungen:

Nach milden Wintern trat in den vergangenen Jahren insbesondere in anfälligen Sorten wie SU Agendus oder KWS Aveo stärkerer Gelbrostbefall auf. Fungizidapplikationen vor dem Schossen ab BBCH 31 durchzuführen, ist im Allgemeinen nicht notwendig, da ertragsrelevante Blattetagen zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschoben sind. Ein vorzeitiger Fungizideinsatz in der Behandlung sollte deshalb nur im Einzelfall erwogen werden, wenn massiver Gelbrostbefall in schwachen Triticalebeständen mit geringer Blattmasse auftritt. Hier besteht die Gefahr, dass das Wurzel- und Sprosswachstum durch den intensiven Gelbrostbefall über die Assimilationsleistung so vermindert wird, dass die weitere Pflanzenentwicklung nachhaltig gestört wird.

In getreidereichen Fruchtfolgen ist neben einem stärkeren Ausgangsbefall mit Blattkrankheiten die Gefahr für Halmbruchinfektionen höher. In dieser Situation wo gleichzeitig Mehltau zu kontrollieren ist, sind breitwirksame Präparate wie z.B. Capalo, Input Classic, Kantik oder auch Prosaro geeignet (Abbildung 6). Ist keine Absicherung gegen Halmbruch gefordert, jedoch eine Wirkung gegen Rostarten, stehen neben Capalo auch Osiris, Ampera und Orius in Triticale zur Verfügung. Als mehltauwirksame Präparate sind Vegas oder Talius zugelassen. Die Zugabe von Agent zum Talius sichert die Kurativleistung ab. Steht spät gesäte Triticale in Blattfruchtfolgen nach Mais und ist nur geringer Ausgangsbefall im Frühjahr festzustellen, konzentrieren sich erste Fungizidmaßnahmen auf den vollständig geschobenen Blattapparat kurz vor dem Ährenschieben. Hier bieten sich Rost-starke Kombinationen wie Elatus Era plus Sympara, Aviator Xpro, Ceriax oder auch Seguris Opti an. Diese Mittel wären auch in Spritzfolgen als Zweitfungizidmaßnahme zum Ährenschieben nach erfolgter Erstbehandlung zu Beginn des Schossens geeignet.

Zudem kann es insbesondere beim Anbau von Triticale nach Mais in Mulchsaatbestellung erforderlich werden, den Bestand gegen Ährenfusariosen abzusichern. Eine entsprechende Zulassung gegen diesen Schaderreger besitzen in Triticale z.B. die Fungizide Input mit 1,25 l/ha als auch Osiris mit 2,5 – 3,0 l/ha. Bedenken Sie, dass Fungizideinsätze gegen Ährenfusariosen nur Wirkungsgrade von 50 – 70% erzielen. Vorbeugende pflanzenbauliche Maßnahmen wie der Anbau toleranter Sorten oder auch das Zerkleinern und Einpflügen von Maisstoppeln bewirken eine deutlichere Herabsetzung der Schadenswahrscheinlichkeit.

 

Zusammenfassung:

  1. Der Fungizideinsatz sollte gezielt nach dem Auftreten der Schaderreger im Frühjahr und zur Gesunderhaltung ertragsrelevanter Blätter und der Ähre erfolgen.
  2. Ab dem Beginn des Schossens regelmäßige Feldkontrollen durchführen, um über die Erstfungizidmaßnahme zu entscheiden.
  3. Bei Mehltaubefall sollten bei Überschreitung von Bekämpfungsschwellen Spezialfungizide eingesetzt werden.
  4. Die Fungizidabschlußbehandlung sollte so terminiert sein, dass das späte Auftreten von Blattkrankheiten wie Ramularia oder Rostarten noch ausreichend erfasst wird.

 


Kontakt:
Dr. Joachim Wendt
Leiter Fachgruppe Pflanze
Telefon: 05021 9740-131
Telefax: 05021 9740-138
E-Mail:
Dirk Mußmann
Berater Pflanzenbau und Pflanzenschutz
Telefon: 05021 9740-133
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Stand: 29.03.2018