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Fungizidstrategien 2019 in Winterweizen für das Binnenland

Die ausgeprägten Frühjahrstrockenheiten der letzten Jahre und die extreme Dürre in 2018 bestimmten das Befallsgeschehen mit Blattkrankheiten im Winterweizen wesentlich. Wichtige Krankheiten wie Mehltau oder Septoria tritici spielten im Binnenland in den letzten Jahren kaum eine Rolle, Rostkrankheiten dominierten das Befallsgeschehen. Von 2014 bis 2016 führte ein teilweise extremer Gelbrostbefall zu deutlichen Ertragseinbußen, 2017 und 2018 war dann der Braunrost die vorherrschende Krankheit. Allerdings waren im Dürrejahr 2018 viele Fungizidmaßnahmen im Weizen bei geringem Befall und einer schnelle Abreife unwirtschaftlich.

Trotzdem dürfen 2019 wichtige Weizenkrankheiten wie Mehltau, Halmbruch, Septoria tritici, DTR, Braunrost und Ährenfusarien nicht außer Acht gelassen werden, da diese Krankheiten bei für sie optimalen Witterungsbedingungen teilweise erhebliche Schäden verursachen können. Durch anbautechnische Maßnahmen und eine gezielte Sortenwahl können Schadrisiken allerdings bereits im Vorfeld deutlich vermindert werden.

Der folgende Artikel beschreibt die aktuelle Zulassungssituation der Fungizide, zeigt exemplarisch Versuchsergebnisse aus 2018 und gibt Anwendungsempfehlungen für unterschiedliche Befallssituationen.

 

 

 

 

 

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Dr. Bernhard Werner
Leiter Fachgruppe Pflanze
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Stand: 08.05.2019