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Auf Schädlinge in Zuckerrüben achten

Im vergangenen Jahr mussten Landwirte erstmals seit langer Zeit auf eine Beizung des Zuckerrüben-Saatgutes mit Neonikotinoiden verzichten. Die Sorge war groß, dass der Auflauf der Pflanzen durch Bodenschädlinge gefährdet, kleine Rüben durch Fraßschäden oberirdisch aktiver Insekten im Wuchs beeinträchtigt oder sich Viruskrankheiten wieder stärker ausbreiten werden. Obwohl der Befall durch Schadinsekten auf den allermeisten Rübenflächen in Niedersachsen gering war oder gut kontrolliert werden konnte, ist Vorsicht geboten. Zur Erfassung des Schädlingsauftretens wurden im letzten Jahr Verfahren zur Überwachung des Auftretens von Schädlingen etabliert und umgesetzt. Eine solche im Sinne des Integrierten Pflanzenschutzes notwendige intensive Kontrolle der Bestände ist auch in diesem Jahr erforderlich um Schaden von den Rüben abzuwenden. Der folgende Artikel im Anhang beschreibt die Möglichkeiten der Schädlingskontrolle unter Berücksichtigung wichtiger Erkenntnisse aus dem Vorjahr.


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Dr. Stefan Krüssel
Leiter Sachgebiet Zoologie
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Stand: 20.04.2020