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Möhren - gesundes Laub ist der wichtigste Schritt zu einer guten Ernte

Das Anbaujahr 2018 ist noch frisch in der Erinnerung: trocken, heiß, zusammenbrechende Bestände, schlechte Erträge. Viele Möhrenbestände waren weiß von Echtem Mehltau, der in vielen Fällen auch mit Fungizidspritzungen nicht gestoppt werden konnte. Die ältesten Blätter der Möhren wurden dadurch stark geschädigt und sind sehr viel früher abgestorben als in normalen Jahren.
Wie sich das Anbaujahr 2019 entwickeln wird, kann man derzeit noch nicht abschätzen. Aber wie in jedem Jahr sollte man die Aufmerksamkeit rechtzeitig auf die Gesunderhaltung der Bestände richten.


Kontrolle – aber richtig

Behandlungen sind erst sinnvoll, wenn mit dem Auftreten der Erreger zu rechnen ist und Infektionswahrscheinlichkeiten gegeben sind. Ab Mitte Juni sollten die Bestände regelmäßig auf Anfangsbefall mit Echtem Mehltau und anderen Krankheiten kontrolliert werden. Wer nur vom Trecker herab auf die Pflanzen schaut hat keine Chance die ersten Symptome eines Befalles zu erkennen.

Für eine gute Bestandeskontrolle muss man an mehreren Stellen am Rand und im Feld das Laub kontrollieren. Dabei müssen auch die unteren Blätter im Bestand mit beachtet werden. Die Pflanzen sollten bei der Kontrolle trocken sein, da man auf feuchtem Laub speziell erste Flecken von Echtem Mehltau nicht erkennen kann. Auch bei starker Sonneneinstrahlung sind Flecken oft schwer zu erkennen. Die Kontrolle muss mindestens einmal wöchentlich durchgeführt werden. Feldränder, die im Schatten liegen und dadurch länger feucht bleiben, müssen besonders intensiv kontrolliert werden, da hier in der Regel der erste Befall zu finden ist.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der beigefügten PDF-Datei im Anhang.


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Ulrike Weier
Pflanzenschutz im Gemüse- und Obstbau
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Stand: 02.07.2019