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TeiGa: Bewurzelung von Stecklingen in torffreien Substraten

Das Projekt TeiGa hat sich an der LVG Ahlem der Bewurzelung von Stecklingen in verschiedenen torffreien Substraten im Vergleich zu einem Torfsubstrat gewidmet.

Zwei Weihnachtssternsorten bewurzelten in den Substraten gleichermaßen gut (Abb. 1). Bei Hortensienstecklingen gab es dagegen deutliche Sortenunterschiede, eine Differenzierung zwischen den Substraten konnte nur bei der Sorte mit der höheren Bewurzelungsintensität im Vergleich getroffen werden. Hier schnitt nach dem Torfsubstrat tendenziell Substrat aus Kokosmark, Grünkompost und Holzfasern (Abb. 2, 2. v.l.) am besten ab, wobei selbst hier nur etwa die Hälfte des Substratvolumens von Wurzeln durchsetzt war. Grundsätzlich zeigte sich besonders in Substratmischungen mit hohem Perlitanteil eine geringe Stabilität der Wurzelballen. Abhilfe können biologisch abbaubare Kunststoffnetze schaffen, welche vor dem Befüllen der Multitopfplatten mit Substrat in die einzelnen Zellen gesetzt werden. In einem Versuch zur Bewurzelung von Pelargonium-Stecklingen erhöhte sich dadurch der Zusammenhalt der Wurzelballen. Eine der vier getesteten Sorten wies in allen Substraten ein insgesamt schwaches Wurzelbild auf. Lediglich in dem Substrat aus Kokosmark und Perlit (Abb. 3, 3. v.r.) war die Bewurzelung etwas besser. Auch bei zwei weiteren Sorten führten dieses Substrat und das Kokosmark-Holzfaser-Perlit-Substrat (Abb. 3, 4. v.l.) zu einem deutlich stärkeren Wurzelwachstum als in den übrigen Substraten.


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Stand: 14.06.2018