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Den Spargelertrag für das nächste Jahr sichern - Herbizidmaßnahmen in Ertragsanlagen nach dem Stechen

Nach dem Stechen im Durchwachsen der Pflanzen nutzt der Spargel die Zeit zum Sammeln von Reservestoffen und zur notwendigen Regeneration. Verunkrautung führt in dieser Phase durch Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe und Licht zu einer Schwächung der Spargelpflanzen und kann zu einem verminderten Ertrag im Folgejahr führen. Dichter Unkrautbewuchs verzögert ein Abtrocknen der Bestände und erhöht somit die Infektionsgefahr durch Pilzkrankheiten. Deshalb gehört die Unkrautbekämpfung in den Spargelanlagen zu den wichtigsten Kulturmaßnahmen.


Stehen im Betrieb Hacke, Grubber, Striegel oder Fräse zur Verfügung, kann durch mehrmalige mechanische Bearbeitung zwischen den Reihen auf den Einsatz von Herbiziden verzichtet werden. Dieses Vorgehen ist auch immer am schonendsten für die Kulturpflanze. Meist sind jedoch die Kapazitäten für aufwändige mechanische Maßnahmen begrenzt, die Kosten für deren Durchführung sind zu hoch oder das Wetter spielt einfach nicht mit, so dass Herbizidmaßnahmen unumgänglich sind.

Auf den richtigen Termin kommt es an
Je nach technischer Ausstattung des Betriebs sollten nach dem Ende der Ernte vor dem Durchstoßen der Triebe und/oder nach dem Aufwachsen der Triebe im Unterblattspritzverfahren Unkrautbekämpfungsmaßnahmen durchgeführt werden. Im Spargel ist eine breite Palette an Herbiziden zugelassen oder genehmigt.


Den vollständigen Artikel mit einer Tabelle der zugelassenen Herbizide für Spargel in Ertragsanlagen finden Sie als PDF-Dateí im Anhang.


Kontakt:
Manfred Kettel
Berater Pflanzenbau und Pflanzenschutz
Telefon: 05021 9740-135
Telefax: 05021 9740-138
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Stand: 05.06.2018