Webcode: 01036274

Ein Teil der Familie werden auf dem Ferienhof Unger in Österreich

Erasmus+ - Praktikantin Joy - Alexandra Krieg unterwegs

Es ist schon das zweite Mal, dass Joy-Alexandra Krieg, Auszubildende im Gartenbau, über die Landwirtschaftskammer Niedersachsen ein Praktikum in Österreich absolviert hat. Wieder in Österreich, aber statt zwei Schnupperwochen in einer Kleingruppe mit anderen Auszubildenden der Land- und Hauswirtschaft sowie des Gartenbaus, in diesem Jahr im Sommer drei Monate als Langzeitpraktikantin.

Das Betriebsleiterpaar Eva und Alfred Unger bieten Ferien am Bauernhof für Familien und gleichzeitig für Menschen mit Beeinträchtigungen an. Sie nehmen gerne Praktikanten auf. So bekommt Joy-Alexandra in der Zeit zusätzlich Gesellschaft von österreichischen Schulpraktikanten*innen und später von weiteren niedersächsischen Berufskollegen*innen. Die jungen Menschen dürfen auf dem Hof sofort selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten, natürlich innerhalb eines vorher gesteckten Rahmens. Alle sind im Gespräch mit den Ungers, Freiräume und Rückzugsmöglichkeiten werden jedem Einzelnen zugestanden.

Die Praktikanten erstellen einen Dienstplan und teilen sich ihre Arbeiten ein, schildert Joy-Alexandra. Im Servicebereich ist der Speisesaal zu reinigen, die Tische sind einzudecken und in der Küche wird beim Kochen und Abwaschen unterstützt.  Im Vermietungsbereich sind die Gästezimmer regelmäßig zu reinigen und bei Wechsel mit frischer Wäsche herzurichten. Ferner sind die Hoftiere wie Esel und Ponys zu füttern und zu tränken. Das Freizeitangebot für die Feriengäste wird gestaltet. Dies reicht von Reitunterricht und Kutschfahrten bis hin zur Kinderbeschäftigung drinnen oder draußen. Und darüber hinaus sind die Pflanzenkulturen zu pflegen. Auch ein Fitnessraum steht den Gästen zur Nutzung zur Verfügung.

Die Organisation und Durchführung eines Hoffestes zeigt sich als ein besonderes Ereignis für die Praktikanten und auch für die Gäste. Alle haben fleißig mitgeholfen beispielsweise beim Aufbau des Zeltes, der Tische und Bänke oder beim Verkauf von Kaffee und Kuchen.

Das vielfältige Rahmenprogramm macht allen viel Spaß mit Ponyreiten, Kinderschminken, Schnitzeljagd, Fußballspielen, Kürbisverkauf, Zaubervorführung, Luftballons, Kutschfahrten und Gewinnspielen. Am nächsten Tag wird alles wieder alles abgebaut und aufgeräumt. Dies geht sehr schnell, weil alle mithelfen. Zum Abschluss haben alle noch beim Lagerfeuer Stockbrot gebacken und den Tag ausklingen lassen. Ziemlich anstrengend, so ein Hoffest, aber toll, dies zu erleben und mitzugestalten, sind sich alle einig.

Ein Bericht von Praktikantin Joy-Alexandra Krieg.

Informationen zur Inklusion in der Ausbildung und Beschäftigung finden Sie hier.



Kontakt:
Dr. Dietrich Landmann
Bildungsbeauftragter national / international
Telefon: 05551 6004-131
Telefax: 05551 6004-160
E-Mail: