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Besuch landwirtschaftlicher Fachschulen

Landwirtschaftliche Fachschulen haben das Ziel, Schülern die Grundlagen für eine Tätigkeit als Leiter eines landwirtschaftlichen Betriebes anwendungs- und praxisbezogen zu vermitteln. Zugleich leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung.

Der Unterricht in der Einjährigen Fachschule Agrarwirtschaft (EFA) umfasst in der Regel ein Jahr Vollzeitschule und wird in den meisten Fällen ganzjährig durchgeführt. An einzelnen Schulstandorten gibt es auch Teilzeitangebote, um die arbeitswirtschaftliche Situation in den Betrieben zu berücksichtigen ("Winterschule"). In diesen Fällen verlängert sich die Schuldauer entsprechend.

Voraussetzung für den Besuch der Einjährigen Fachschule sind im Allgemeinen der erfolgreiche Abschluss der landwirtschaftlichen Berufsausbildung sowie der Berufsschule. Der im Rahmen des Schulbesuchs vermittelte Abschluss "Staatlich geprüfter Wirtschafter" (SGW) berechtigt zum Eintritt in die aufbauende Zweijährige Fachschule. Wer diese besuchen will, muss nach der Abschlussprüfung und vor Beginn des zweiten Fachschuljahres aber mindestens ein Praxisjahr absolvieren.

Die Zweijährige Fachschule Agrarwirtschaft (ZFA) hat vorrangig das Ziel einer vertieften und spezialisierten Fortbildung zum Betriebsleiter oder für eine Tätigkeit im agrarwirtschaftlichen Dienstleistungsbereich. Einschließlich des Besuchs der Einjährigen Fachschule dauert die Ausbildung zwei volle Jahre. Auch hier sind an einzelnen Standorten Teilzeitlösungen möglich. Die Berufsbezeichnung für den erfolgreichen Abschluss lautet in Niedersachsen "Staatlich geprüfter Betriebswirt" (früher: "Staatlich geprüfter Landwirtschaftsleiter") unter bestimmten Voraussetzungen erwerben Absolventen der Zweijährigen Fachschule die Ausbildungsberechtigung für den Beruf Landwirt. Ebenso besteht die Berechtigung zum Fachhochschul- bzw. Hochschulbesuch.

Aus der Liste der Berufsbildenden Schulen in Niedersachsen (PDF, 450 KB)gehen die Standorte hervor, an denen Ein- und Zweijährige Fachschulen angeboten werden.


Kontakt:
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Aus- und Fortbildung, Landjugend
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Telefax: 0441 801-204
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Marlies Logemann
Beraterin Aus- und Fortbildung, Landjugend
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