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Landmap Niedersachsen: Wechsel des amtlichen Koordinatensystems

Seit 2014 erfolgt die Antragsstellung und die Erfassung der Flächen in Niedersachsen auf der Grundlage des neuen amtlichen Koordinatensystems ETRS 89 (UTM32) und hat damit das vorige amtliche Gauß-Krüger-Koordinatensystem abgelöst. Auch im Feldlbockfinder haben wir auf das neue Koordinatensystem gewechselt.

Das neu eingeführte Koordinatensystem ist europaweit einheitlich und ermöglicht damit eine erleichterte Zusammenführung von digitalen geografischen Informationen über die nationalen Grenzen hinweg. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Geoinformationen sondern ist eine Regelung über alle geografischen Daten innerhalb der EU.

Solange die Flächeninformationen ausschließlich zur Antragsstellung in ANDI genutzt werden oder zukünftig genutzen werden sollen, ist der Koordinatensystemwechsel von geringer Bedeutung und wird weitgehen unbemerkt bleiben.

Sollten jedoch die in ANDI erfassten digitalen Flächenobjekte auch in eigenen Geografischen Informationssystemen genutzt werden, ist es wichtig zu wissen, dass sie nicht ohne weiteres in den vorhandenen Datenbestand eingepasst werden können. Hierzu müssen entweder die älteren Daten, die in der Gauß-Krüger-Koordinatensystematik vorliegen, in das neue Koordinatensystem überführt werden oder umgekehrt, d.h. die Antragsflächen ab 2014 müssen zurück in das vorherige Gauß-Krüger-Koordnatensystem überführt werden. Letzteres ist nur als kurzfristige Lösung zu empfehlen. Für eine Umrechnung werden als Software entsprechende Konverter benötigt oder es müssen Dienstleister mit der Konvertierungs-Aufgabe beauftragt werden.

Unser einfaches Online-Geoinformationssystem: www.Landmap-Niedersachsen.de  bietet flexible Möglichkeiten, Ihre Geodaten von dem alten in das neue amtliche Koordinatensystem zu überführen.

 


Kontakt:
Dörte Schneidewind
Zentrale Bereitstellung von Geoinformationen
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Stand: 08.03.2018