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Pferdehalter informieren sich über Management der Pferdeweide

Pferden einen ausreichenden Weidegang zu bieten, ist jedem Pferdehalter eine Herzensangelegenheit. Doch ist es auf Dauer nicht damit getan, einen guten Zaun auf der Wiese zu installieren und die optimale Fütterung für die Gesunderhaltung der Pferde im Blick zu haben.

Auch das Grünland selbst benötigt Pflege, damit seine Qualität auf Dauer nicht verloren geht. Mit großem Interesse nahmen rund 30 Teilnehmer am Seminar zum Management der Pferdeweide der Landwirtschaftskammer teil.

Ausführlich wurde viele Aspekte rund um die sachgemäße Pflege und Erhaltung des Grünlands zur Nutzung für die Pferdehaltung bearbeitet. Pferde fressen Wiesen häufig selektiv ab, so dass Parzellen mit Unterweidung sowie mit Überweidung entstehen. Grünlandexperte Gerd Lange on der Landwirtschaftskammer stellte klar: „Das typische Fressverhalten der Pferde begünstigt die Vermehrung von Problemunkräutern wie Jakobskreuzkraut, Ampfer und Brennnesseln“. Lange erklärte ausführlich welche Dünge- und Pflegemaßnahmen unter welchen Bedingungen notwendig sind und wie das Grünland optimal zusammengesetzt sein sollte. Ausführlich ging er auf die Gräserarten ein, die sich für Pferde eignen und mit denen eine geschädigte Wiese erneuert werden kann.


Kontakt:
Berit Hartig
Beraterin Wirtschaftsberatung
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Stand: 06.02.2019