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Stoffstrombilanz: Ein neuer Baustein im Nährstoffmanagement

..... doch was ist das eigentlich und betrifft es mich auch wirklich?

Jeder kennt die Themen Nährstoffvergleich und Düngebedarfsermittlung- 2 wichtige Bausteine der Dokumentation im großen Feld des „Nährstoffmanagements“. Dazu gesellt sich nun ein weiterer Baustein: die „Stoffstrombilanz“.

Diese ist ab dem 01.01.2018 für einen großen Teil der tierhaltenden Betriebe sowie für fast alle Biogasanlagen verpflichtend. Ab 2023 wird es auch für andere ldw. Betriebe über 20 ha LF, über 50 GV oder bei Wirtschaftsdüngeraufnahme ernst. Dann müssen zahlreiche Daten, wie Mengen und Inhaltsstoffe, zu allen aufgenommenen und abgegebenen Betriebsmitteln und Produkten gesammelt, aufbewahrt und zusammengestellt werden.

Für jeden Betriebsleiter stellt sich aktuell zunächst die Frage: Bin ich und wenn ja, ab wann bin ich aufzeichnungspflichtig?

Wenn diese Frage mit „ja“ zu beantworten ist, ergeben sich viele weitere Fragestellungen:

Welche Daten und Angaben werden benötigt?

Woher bekomme ich diese?

In welcher Form müssen sie dokumentiert werden?

Welche Zeiträume sind zu betrachten und welche Fristen sind dabei einzuhalten?

Wie wird daraus eine Bilanz erstellt?

Welche Programme können als Hilfsmittel genutzt werden?

Kann ich das selbst machen oder welche Dienstleister gibt es?

Daraus resultiert noch die Frage nach festgesetzten Grenzwerten und den Folgen bei einer Überschreitung.

Alle diese Fragen und weitere Punkte wollen wir in einem Abendseminar am 30.10.2019 von 18.30 - 21.00 Uhr beleuchten und diskutieren.

In einem Kurzüberblick über das gesamte Nährstoffmanagement gehen wir auf den Unterschied zwischen Aufzeichnungspflichten und Meldepflichten ein. Ebenso stellen wir Ihnen mögliche EDV-Anwendungen als Hilfsmittel vor.

Eine der wichtigsten Fragen wird sein, ab welchen Grenzen der jeweilige Betrieb eine Stoffstrombilanz zu erstellen hat. Dabei dienen mehrere Praxisbeispiele unterschiedlicher Ausrichtung der Erläuterung, ab welcher Größenordnung die Betriebe aufzeichnungspflichtig werden, so dass sich die Seminarteilnehmer selbst einordnen können. Das Spektrum reicht von Biogasanlagen über Pferdepensionsbetriebe, bis zu Betrieben mit Marktfruchtbau und Tierhaltung (Futterbau und Veredelung).

Anschließend geht es darum, welche Fristen gelten und was der Betriebsleiter noch bis zum Jahresende tun oder nachholen sollte.

Anhand der Praxisbeispiele erläutern wir, welche Daten und Angaben jeweils notwendig sind, woher diese zu bekommen sind, wie man Sie bilanziert und wie man die Ergebnisse bewertet.

Das Seminar bietet die Möglichkeit, Verständnisfragen zu stellen und zu diskutieren. Sie können sich über diesen Link anmelden.


Kontakt:
Bernd Garbrecht-Rosenbruch
Berater Förderung (GAP, AFP), Cross-Compliance, Nährstoffvergleich, Wirtschaftsberatung
Telefon: 0531 28997-121
Telefax: 0531 28997-111
E-Mail:
Maria Kopka
Wirtschaftsberatung Biogas und Tierproduktion, Arbeitskreis Milchvieh, Arbeitskreis Biogas
Telefon: 0531 28997-123
Telefax: 0531 28997-111
E-Mail:


Stand: 10.10.2019