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Ist Ihre Ware richtig verpackt?

 

Plastikmüll im Meer, Chemikalien in Lebensmittelverpackungen… - diese Diskussion ist derzeit in aller Munde und so gibt es viele gute Gründe auf Kunststoff zu verzichten. Doch ist Plastik generell abzulehnen und sind die Alternativen wirklich ökologischer, gesünder und besser???

Und was ist aus hygienischer Sicht erforderlich? Die optimale Lebensmittelverpackung soll vor Verderb und Transportschäden schützen, schadstofffrei sein und darüber hinaus eine gute Ökobilanz aufweisen.Plastikmüll im Meer, Chemikalien in Lebensmittelverpackungen… - diese Diskussion ist derzeit in aller Munde und so gibt es viele gute Gründe auf Kunststoff zu verzichten. Doch ist Plastik generell abzulehnen und sind die Alternativen wirklich ökologischer, gesünder und besser??? Und was ist aus hygienischer Sicht erforderlich? Die optimale Lebensmittelverpackung soll vor Verderb und Transportschäden schützen, schadstofffrei sein und darüber hinaus eine gute Ökobilanz aufweisen.

Dass die einzelne Gurke oder das Körbchen mit den Beeren im Hofladen nicht in Kunststoff eingeschweißt werden sollte, ist jedem Direktvermarkter klar. Aber ob z.B. eine Glasflasche immer die ökologischere Alternative für Milch oder Joghurt ist, ist schon nicht mehr so selbstverständlich. Und sind Verpackungen aus Biokunststoffen wie Mais oder Kartoffeln immer die bessere Lösung?
Oftmals gibt es einen Konflikt zwischen der nachhaltigen Strategie bei der Verpackungsauswahl und dem Nachhaltigkeitskreislauf bei der Entsorgung. Denn hätten Sie gewusst, dass z.B. das vermeintlich kompostierbare Beerenschälchen aus Nawaros in den Kompostieranlagen der Gemeinden gar nicht erwünscht ist, da es sich in dem zur Verfügung stehenden Rottezeitraum trotz der hohen Temperaturen eben nicht schnell genug umsetzt?

Wer, wenn nicht Erzeuger und Direktvermarkter können hier ihr Handeln selbst entscheiden und somit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass der Verpackungsmüll insgesamt weniger wird.

Unverpackt-Läden machen es vielerorts bereits vor und einen Mittelweg zwischen ohne bzw. wenig Verpackung und der richtigen Auswahl der Materialien kann auch für einen ldw. Direktvermarkter heute ein wichtiges Statement für sein betriebseigenes Marketing sein.
Wie kann Verpackung vermieden oder auf umwelt-schonendere Varianten umgestellt werden? Welche Anreize kann man Kunden für die Wahl von verpackungsarmen oder -freien Waren im Hofladen geben?

Für all diese Fragen möchten wir Ihnen unseren Workshop „Plastikfrei in der Direktvermarktung – geht denn das?“ empfehlen. Hinter diesem provokativen Titel verbirgt sich eine Halbtagsveranstaltung, die Wege zum verpackungsarmen Hofladen aufzeigen möchte. Es findet am Dienstag, 03. März 2020 von 9.30 – 13 Uhr in der Bezirksstelle Braunschweig statt.

Weitere Informationen und zur Anmeldung über diesen Link.


Kontakt:
Sandra Raupers-Greune
Beraterin Garten, Hof- und Dorfgrün, Direktvermarktung, Landfrauenverband
Telefon: 0531 28997-127
Telefax: 0531 28997-111
E-Mail:


Stand: 06.02.2020