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Beprobung von oberflächennahem Grundwasser unter landwirtschaftlich genutzten Flächen und Ermittlung der Nitratkonzentration

Sie wollen wissen, ob Ihre Art der Bewirtschaftung zu einer möglichen Belastung des Grund­wassers führen kann? Sie wollen sich aktiv und glaubhaft von der oftmals negativen Bericht­erstattung in den Medien distanzieren? Sie möchten Ihre N-Düngung optimieren und effizienter gestalten?

Mit Hilfe eines maschinenunabhängigen Handbohrgerätes (Edelman-Bohrer; ~7 cm Ø) sowie einer batterieunabhängigen Pumpe gewinnen wir unter weitestgehender Berücksichtigung der Anströmrichtung Wasserproben aus oberflächennahem Grund­wasser und analysieren diese auf Nitrat (Nitratkonzentration; mg/l).
Dank dieser einfachen, aber effizienten und relativ kostengünstigen Lösung sind wir in der Lage, flexibel und fahrzeugunabhängig die zu untersuchenden Flächen zu  betreten, ohne Schäden durch Fahrspuren zu verursachen. Wassergesättigte Böden stellen somit für eine Beprobung keinen Hinderungsgrund dar.

Die Untersuchung kann zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgen. Bedarfsweise können wir bis zu einer Tiefe von ~4 m aber auch temporäre Filterpegel setzen und die Entwicklung der Nitratgehalte über einen gewünschten Zeitraum erfassen. Hierbei werden die Pegel z.B. im Spätherbst gesetzt und zum Frühjahr wieder gezogen, so dass eine störungsfreie Bewirtschaftung gewährleistet ist. Auch kann durch ein entsprechendes Tiefersetzen der Pegel unterhalb der Krume z.B. eine ganzjährige Beprobung durchgeführt werden, ohne dass die Flächenbewirtschaftung durch oberständige Filterrohre gestört wird.

In Abhängigkeit vom Kundenwunsch kann die Datenlieferung oder Ergebnisdarstellung in unter­schiedlichen Umfängen bzw. unterschiedlicher Detailtreue erfolgen:
Nur Nitratkonzentrationen, mit Karte und GPS-eingemessenen Bohrpunkten, mit boden­kundlicher Aufnahme der durchbohrten Bodenprofile (einfaches Bohrprotokoll oder detaillierte Profilbeschreibung nach bodenkundlicher Kartieranleitung), mit Interpretation der Nitratwerte bei Verwendung der Bewirtschaftungsdaten (Schlagkartei) sowie unter Berücksichtigung der boden­kundlichen Standortfaktoren (Bodenarten, Humusgehalte, mögliche Denitrifikations­effekte). Auch können Nmin-Werte mit in die Interpretation einfließen und zusätzliche Parameter berücksichtigt werden, die bei Bedarf während der Probenahme vor Ort ermittelt werden (Leitfähigkeit, pH-Wert, Redoxpotential sowie Sauer­stoff­­gehalt und -sättigung).

Ihr Nutzen

Mit Hilfe der von uns gelieferten Daten bzw. Situationsbeurteilung und Gefährdungsanalyse sind Sie in der Lage, ihre Flächenbewirtschaftung hinsichtlich einer möglichen Gefährdung des Grundwassers besser einschätzen zu können.

Sie können Ihre Wirtschaftsweise fundierter nach außen hin positiv vertreten und sich von Negativbeispielen distanzieren. Sie können aber auch die Ergebnisse als Anlass nehmen, mögliche Defizite in der Bestandes­führung sowie im Nährstoff­management zu beheben. Dazu können Sie gerne auf weitere Angebote unseres Dienstleistungsspektrums zurück­greifen (u.a. pflanzenbauliche Beratung, Düngeplanung, Erstellung von Nährstoffvergleichen und Verwertungskonzepten).

Generell gewährleisten wir Ihnen als Auftraggeber selbstverständlich und garantiert die vertrauliche Behandlung sämtlicher Daten zu.

Kosten

Die Kosten sind abhängig vom zeitlichen Aufwand und vom Untersuchungsumfang. Je nach Anzahl der Bohrungen, Wasseranalysen und Weite der Anfahrten sowie in Abhängigkeit von Bohrtiefen und gewünschtem Detaillierungsgrad der Ergebnisdarstellung bzw. -interpretation ergibt sich eine entsprechende Kostenspanne.

Falls Sie Interesse haben, können Sie uns jederzeit ansprechen. Zusammen mit Ihnen finden wir einen Weg zum passenden Angebot.


Kontakt:
Jörg Fortmann
Wasserschutz, Bodenschutz, Bodenkunde (Standortkartierung, Standortbeurteilung, absolutes/fakultatives Grünland)
Telefon: 04761 9942-155
Telefax: 04761 9942-159
E-Mail:


Stand: 09.09.2016