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Feldsalat - kleine Blätter, nussiges Aroma, guter Vitamin-C- und Eisenlieferant

Die kleinen Blättchen des Feldsalates sind erstaunlich frostbeständig. Sie vertragen Temperaturen von unter minus 10 Grad, weshalb sie auch im Winter frisch vom Feld geerntet werden können. Dennoch wächst Feldsalat längst auch in Gewächshäusern und unter Folien.

Seinem nussigen Aroma verdankt er die Bezeichnung Nüsslisalat. In Europa bekannt ist er auch unter dem Namen Rapunzel, Ackersalat oder Vogerlsalat. Was auf den Feldsalat mit perfekt zutrifft, ist die Aussage: klein, aber oho. Die inneren Werte des Salates können sich sehen lassen.

Zwei Sorten im Angebot

Feldsalat ist ein klassischer Wintersalat und wird erst nach dem ersten Frost geerntet, wie beispielsweise auch Grünkohl. Heutige, moderne Methoden des Anbaus ermöglichen es jedoch, Feldsalat das ganze Jahr über zu ernten.

Im Angebot sind zwei Varianten: der kleinblättrige, häufig durch eine intensive dunkelgrüne Farbe gekennzeichnete Feldsalat und der etwas hellgrünere, großblättrige.

Wegen des intensiveren Aromas wird die kleinblättrige Variante besonders geschätzt.

 

Feldsalat enthält viel Eisen und Vitamin C

Mit einer großen Portion Feldsalat nimmt man einiges an gesundheitsfördernden Stoffen auf. Beispielsweise Vitamin-C. Mit einem Gehalt von etwa 35 mg pro 100 g steht Feldsalat auf Platz 1 der Vitamin-C-Blattsalate-Hitliste. Sein Gehalt an Eisen ist ebenfalls Spitze. Zudem ist er ein guter ß-Carotin-, Vitamin B6- und Folsäure-Lieferant.

Feldsalat gehört zur Familie der Baldriangewächse und enthält Baldrianöl, von dem ja allgemein bekannt ist, dass es gut für Nerven und wohltuend für den Magen ist.

Und nicht nur für Figurbewusste interessant: Feldsalat ist sehr kalorienarm. In 100 g des Salates stecken nur etwa 12 kcal.

 

Einkauf und Lagerung

Frischen Feldsalat erkennt man an straffen, unbeschädigten Blättern, die von einer sattgrünen Färbung sind. Welke und angegilbte Blätter sind Zeichen von Überlagerung. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt der Salat etwa 3 Tage frisch. Am besten werden die Rosetten in einem leicht feuchten Frischhaltebeutel mit kleinen Luftlöchern aufbewahrt.

Ganz frischen Feldsalat erhält man direkt beim Erzeuger in seiner Nähe. Adressen finden Sie unter www.service-vom-hof.de.

 

Feldsalat in der Küche

Bevor der Feldsalat in die Schüssel gegeben werden kann, muss er zunächst von welken oder gelben Blättern befreit werden. Anschließend bekommt er ein gründliches Bad in kaltem Wasser. Zum Trocknen kommen die Rosetten in eine Salatschleuder und werden vorsichtig trocken geschleudert. Verbleibende feine Wurzeln werden jetzt entfernt.

Feldsalat verträgt sich mit anderen Gemüsearten und Blattsalat sowie mit deftigen Zutaten wie gebratenen Speckwürfeln oder Pilzen. Hier bei uns im Norden wird er auch gerne mit Räucherlachs, Ei, Schinken oder Putenbruststreifen zubereitet.

Und für Liebhaber von grünen Smoothies hier ein Vorschlag für einen Wintersmoothie:

1 Handvoll Feldsalat, 2 kleine süße Äpfel, 1 kleines Stück Ingwer, einige Spritzer Zitronensaft in den Mixer geben, etwas Mineralwasser zufügen und auf höchster Stufe pürieren. Wer möchte kann mit etwas Jodsalz würzen.


Kontakt:
Karin Nichter-Wolgast
Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher
Telefon: 0441 801-818
Telefax: 0441 801-819
E-Mail:


Stand: 10.01.2018



PDF: 29190 - 22.546875 KB   Feldsalat-Rezepte   - 23 KB