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Kresse - gesunder Frischekick mit feiner Schärfe

Frisches Grün, feine Schärfe, wertvolle Inhaltsstoffe, das sind 3 Merkmale, die Kresse gut beschreiben. Die schnellwachsenden Keimlinge sind eine optische, geschmackliche und gesundheitliche Bereicherung des Essens und Trinkens.

 

Kresse heißt scharf

"Schmeckt einfach scharf" fanden unsere Vorfahren und gaben dem Küchenkraut den Namen "cresso", was nichts Anderes heißt als scharf. Für den frischen, scharfen Geschmack, der ein bisschen an Rettich erinnert, sind Senfölglycoside verantwortlich.

 

Kresse – reich an Vitamin C und Senfölglycosiden

Kresse ist reich an Vitamin C. Darüber hinaus enthält sie Folsäure und Vitamine der B-Gruppe. Bei den Mineralstoffen sind Kalium, Calcium und Eisen zu nennen.

Den Senfölglycosiden werden verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Ihre antimikrobiellen Eigenschaften sollen gegen Atemwegsinfekten helfen.

 

Kresse in der Küche

Kresse eignet sich am besten für den frischen Verzehr. Ihre pikante Schärfe gibt vielen Gerichten das Tüpfelchen auf dem i. Das ist beispielsweise bei Quark, Jogurt, Käse und auf dem klassischen Butterbrot der Fall. Auch in Smoothies schmeckt Kresse und sie würzt Salate, fertige Suppen und passt gut zu rohem Fleisch und Eierspeisen.

 

Kresse selbst säen oder einkaufen

Kresse lässt sich selbst ziehen oder ganzjährig im Supermarkt kaufen. Da ihr Samen fast auf jeder feuchten Oberfläche wächst, ist es sehr einfach, sie selbst anzubauen. Beispielsweise einfach eine flache Schale mit feuchtem Mull, Watte oder Küchenkrepp auslegen, Kressesamen gleichmäßig darauf verteilen, feucht halten und sehen wie es wächst. Bereits in 3 bis 4 Tagen kommen die Keimlinge und nach weiteren 3 bis 4 Tagen kann geerntet werden. Allerdings nur, wenn die "Böden" schön feucht sind.

 

Kresse – schon in der Antike bekannt

Die ursprüngliche Heimat der Gartenkresse liegt vermutlich in Vorder- oder Zentralasien. So wird Kresse in der ayurvedischen Heilkunst seit Jahrhunderten genutzt. Auch in der Antike kannte man die Kresse als Heil- und Gewürzpflanze.

 

 


Kontakt:
Karin Nichter-Wolgast
Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher
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Stand: 20.06.2018



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