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Rapsöl – regional, bodenständig, wertvoll

Rapsöl, das aus den Samen der leuchtend gelben Rapspflanze von Niedersachsens Feldern gepresste Öl, ist nicht nur ein Multitalent in der Küche, es punktet auch mit einem hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E.

Was macht Rapsöl so wertvoll?

Mittlerweile ist bekannt, Fett ist nicht gleich Fett und hochwertige Fette gehören zu einer gesundheitsfördernden Ernährung dazu. Rapsöl hat eine ideale Fettsäurezusammensetzung, weshalb es auch das „flüssige Gold“ genannt wird. Es enthält wenig gesättigte Fettsäuren und viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Bereits zwei Esslöffel Rapsöl decken den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren wirken laut zahlreicher Forschungsergebnisse blutdrucksenkend, gefäßschützend bei Arteriosklerose und entzündungshemmend, können Allergien bessern und haben sogar eine schützende Wirkung bei verschiedenen Krebsarten. Der Gehalt an dem Radikalfänger Vitamin E trägt ebenfalls dazu bei, die Blutgefäße zu schützen. Nicht umsonst wird das Rapsöl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen.

 

Warum gibt es Rapsöl erst seit einigen Jahrzehnten zu kaufen?

Rapsöl enthielt ursprünglich die Erucasäure, diese ist in größeren Mengen genossen schädlich und sorgt zudem für einen kratzenden Geschmack. Heute werden zur Rapsölgewinnung nur erucasäurearme oder -freie Rapssorten verwendet.

 

Kaltgepresstes Rapsöl für die kalte Küche

Das honig- bis bernsteinfarbene Öl enthält noch sein nussiges Aroma, da beim Pressen keine Wärme zugeführt wird. Kaltgepresstes Rapsöl eignet sich hervorragend für Salat und Pesto, aber auch für schonendes Dünsten und Braten. Kaltgepresste Öle sollten nur mäßig erhitzt werden. Ein starkes Erhitzen zersetzt das Öl und es entstehen gesundheitsschädliche Stoffe.

 

Der raffinierte Allrounder

Durch die Heißpressung und weitere Reinigungsverfahren entsteht ein helles, neutral schmeckendes und robustes Öl. Dieses sogenannte raffinierte Rapsöl passt immer, ob zum Kochen, Braten, Frittieren oder Backen. Selbstverständlich spricht auch nichts gegen die Verwendung in der kalten Küche, wenn man den neutralen Geschmack bevorzugt.



Kontakt:
Frauke Schwiderrek
Inspektorenanwärterin Hauswirtschaft und Ernährung
Telefon: 05121 7489-11
E-Mail:


Stand: 23.04.2020