Webcode: 01035061

Eierfärben - welche sind die Richtigen?

Was wäre Ostern ohne bunte Ostereier? Doch bevor es ans Färben geht, stellt sich die Frage: Welche Hühnereier eignen sich am besten zum Färben?

 

 

Schon seit Hunderten von Jahren werden Eier zum Osterfest bunt bemalt, bevor sie ins Nest oder auf den Frühstückstisch kommen. Besonders gut zum Färben und Bemalen eignen sich Eier mit weißer glatter Schale. Braune Eier schlucken einen Teil der Farben und auf rauer Schale wird der Farbton weniger intensiv. Zudem sollten kleine Eier bevorzugt werden. Sie sind im Vergleich zu den großen deutlich robuster. Ihre dickere Schale schützt sie beim Kochen und Färben besser vor haarfeinen Sprüngen.

 

Herkunft des Eies

Die erste Nummer gibt an, wie die Hühner gehalten wurden.

0 = steht für Biohaltung
1 = für Freilandhaltung
2 = für Bodenhaltung
3 = für Käfighaltung

Nach der Haltungsnummer folgt die Abkürzung für das Erzeugerland. DE steht dabei für Deutschland. Die folgenden Zahlen geben den Legebetrieb und die Stallnummer an.

Wer genau wissen will, woher sein Ei kommt, kann unter www.was-steht-auf-dem-ei.de nachsehen oder die entsprechende App nutzen.

 

Eier unverpackt – lose Ware

Nicht verpackte, sortierte Eier müssen ebenfalls einen Erzeugercode aufgestempelt bekommen. Auf einem zusätzlichen Schild sind des weiteren Angaben zur Haltung, Gewichtsklasse, Mindesthaltbarkeitsdatum und Güteklasse erforderlich.

Wer seine diesjährigen Ostereier direkt ab Hof kaufen will, findet Adressen von Direktvermarktern unter http://www.service-vom-hof.de.

 

Wie frisch ist das Ei?

Verpackte Eier tragen auf dem Karton ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Es ist das Datum, das 28 Tage nach dem Legetag auf dem Kalender steht. Bis zu diesem Datum garantiert der Hersteller die Frische. Vorausgesetzt, die Eier werden richtig gelagert. Danach sind die Eier jedoch noch nicht reif für die Tonne, sondern können etwa noch 10 Tage nach Ablauf des MHD zum Kochen oder Backen verwendet werden. Wichtig ist, sie auf über 70°C zu erhitzen, um mögliche Keime abzutöten.

Für das perfekte Osterei sind 7 bis 14 Tage alte Eier am besten. Sie verfügen bereits über eine etwas vergrößerte Luftkammer im Inneren des Eies und können damit beim Kochen Druckunterschiede ausgleichen. Zudem ermöglicht es ein gutes Schälen des Eies.


Kontakt:
Karin Nichter-Wolgast
Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher
Telefon: 0441 801-818
Telefax: 0441 801-819
E-Mail:


Stand: 12.04.2019



PDF: 31856 - 319.776367188 KB   Oster-Special 2019   - 320 KB