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Brombeeren - blauschwarz, vitaminreich, kalorienarm

Heimisches Beerenobst zählt mit zu den wertvollsten Früchten. Die Brombeeren unter ihnen stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe und das bei geringem Kaloriengehalt. In der Antike galten die kleinen blauschwarzen Beeren als Heilpflanze.

Mehr zu den inneren Werten der Brombeeren, ihrer Saison sowie zum Umgang mit den Sensibelchen in der Küche.

 

Heimische Brombeer-Saison

Noch bis in den Oktober hinein reifen in Deutschland Brombeeren. Hauptsaison für frische Brombeeren ist der Sommer.

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Die inneren Werte

Unter dem Beerenobst haben Brombeeren den höchsten Gehalt an ß-Carotin, dem Provitamin A. Im Körper wird daraus Vitamin A gebildet. Das Vitamin ist an vielen Funktionen beteiligt, wie dem Sehvorgang, das Körperwachstum, dem Aufbau von Haut und Schleimhäuten und den Tätigkeiten des Immunsystems.

Daneben sind Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C und E in den süßsauren Früchten gut vertreten. Während die "B'ler" für eine Vielzahl von Stoffwechselleistungen unentbehrlich sind, schützen die antioxidativ wirkenden Vitamine C und E die Zellen vor Schädigungen.

Und das ist noch nicht alles. Brombeeren punkten auch bei den Mineralstoffen mit einem guten Kalium- und Eisengehalt sowie bei Ballaststoffen und den sekundären Pflanzenstoffen.

Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen die Anthocyane, die den Beeren die blauschwarze Farbe verleihen. Sie wirken ebenfalls antioxidativ und somit zellschützend.

Dem hohen Anteil an Antioxidantien verdanken Brombeeren den Ruf eines natürlichen Anti-Aging-Mittels, dass vorzeitige Alterserscheinungen entgegenwirken soll.

Den Anthocyanen der süßsauren Beeren werden weitere gesundheitsfördernde Wirkungen zugesprochen. Durch ihre hemmende Wirkung auf Bakterien, Viren und Pilze helfen sie bei Entzündungen. Des Weiteren sollen sie Fließeigenschaften des Blutes verbessern und somit positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System ausüben.

Brombeeren haben gerade einmal etwa 43 Kilokalorien pro 100 Gramm, das macht die süßsauren Beeren zum gut geeignetem Naschobst.
 

Brombeeren sind eigentlich keine Beeren

Botanisch betrachtet handelt es sich bei den blauschwarzen Beeren um eine Sammelsteinfrucht. Viele kleine Steinfrüchte sitzen auf einem zapfenförmigen Fruchtboden.
 

Zum Umgang mit den Sensibelchen in der Küche

Brombeeren sind empfindliche Früchte und eignen sich nicht für eine lange Lagerung, sondern sollten rasch verzehrt werden. Im Kühlschrank bleiben sie etwa 2 Tage frisch.

Vor dem Naschen oder der Zubereitung die Beeren noch einmal verlesen und eventuell angeschimmelte oder angefaulte Beeren in den Abfall geben. Dann die Zartbesaiteten in einer Schüssel mit viel Wasser vorsichtig waschen. Auf einem Sieb abtropfen lassen und zum Resttrocknen auf Küchenpapier legen.

 

 


Kontakt:
Karin Nichter-Wolgast
Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher
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Stand: 21.08.2019