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Es ist Kürbiszeit

Kürbis - sein Äußeres ist in Form und Farbe bestechend. Seine inneren Werte lassen sich mit kalorienarm, reich an Carotinoiden, günstiges Natrium-Kalium-Verhältnis beschreiben. Sein kulinarisches Plus: Kürbis lässt sich unglaublich vielfältig zubereiten. Er lässt sich kochen, braten, dünsten, überbacken, grillen, pürieren, fermentieren.

 

Kürbissaison

Wie bei Kirschen, Spargel oder Erdbeeren hat auch der Kürbis seine Saison. Diese ist jetzt im Herbst und reicht bis in den Winter. Doch es gibt mit den Sommerkürbissen – zu ihnen zählen die flachen Patissons, die runden Rondinis, die Spaghetti-Kürbisse sowie die Zucchinis – Ausnahmen von der allgemeinen Kürbis-Saison-Regel.

 

Regionaler Kürbis direkt vom Erzeuger

Ob Kürbis, Kartoffeln oder Salat - eine reichhaltige Palette an regionalem Gemüse bieten die Direktvermarkter Niedersachsens. Heimisches Gemüse der Saison punktet mit kurzen Transportwegen, was dem Klima zugute kommt, und gutem Geschmack, da die Produkte voll ausreifen können. Zudem sorgt es für frische tägliche Abwechslung auf dem Teller.

Weitere Informationen zur Direktvermarktung unter www.service-vom-hof.de
 

Der Kürbis, die größte Beere der Welt

Ja, Kürbis, die dicke Frucht, ist botanisch korrekt eine Beere, die sogenannte „Panzerbeere“. Kürbis-Experten unterscheiden an die 800 verschiedene eher kleine und unglaublich riesige Panzerbeeren. Die Gewichtsspanne reicht vom kleinen Zierkürbis, der etwa 50 Gramm auf die Waage bringt, bis zum Riesenkürbis mit beachtlichen 400 Kilogramm.
 

Vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten

Kürbis ist ein Multitalent in der Küche. Die Klassiker sind sicherlich die Kürbissuppen und die süß-sauer eingelegten Fruchtfleischstücke. Doch er lässt sich auch mit anderem Gemüse der Saison wie beispielsweise Möhren, Petersilienwurzeln, Pastinaken und Porree mit Käse überbacken. Man kann ihn auf die Pizza legen oder in den Salat geben. Er schmeckt als Pürree sowie in Spalten geschnitten und in der Pfanne gebraten. Auch süß mit Obst, Honig oder Zucker verfeinert lässt er sich zu Dessert, Marmelade oder Kuchen verarbeiten. Kürbis kann gut fermentiert werden. In Brötchen und Brot oder als Snack schmecken seine gerösteten Samen.

 
Wertvolle Inhaltsstoffe – wenig Kalorien

Mit nur 25 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch zählt der Kürbis zu den kalorienarmen Lebensmitteln. Der Grund für die wenigen Kalorien des Kürbis: Er enthält viel Wasser und kaum Fett. Damit er so figurfreundlich auch auf den Teller kommt, gilt es fettarme Zubereitungsverfahren zu wählen. Also lieber dünsten, dämpfen, gratinieren als frittieren.

Das orangegefärbte Fruchtfleisch der Panzerbeere ist ein Toplieferant für Carotinoide. Eines davon, das Beta-Carotin, ist eine Vorstufe von Vitamin A. Andere Carotinoide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und haben vielfältige, positive Effekte auf die Gesundheit, beispielsweise wirken sie antioxidativ, das heißt, sie fangen freie Sauerstoff-Radikale ab und schützen somit die Zellen. Gleichzeitig wirkt das Gemüse aufgrund seines günstigen Natrium-/Kaliumverhältnisses entwässernd und harntreibend. Diese Wirkung ist von Kürbiskernen schon lange bekannt, weshalb man sie bei Prostatabeschwerden empfiehlt.
 

Der unkomplizierte Hokkaido-Kürbis

Unter all den Kürbis-Varianten wird der Hokkaido geschätzt. Erstens, weil er geschmacklich etwas intensiver als die meisten anderen Kürbissorten ist. Zweitens, weil er fast immer ungeschält zu leckeren Kürbisgerichten verarbeitet werden kann. Und drittens, weil er mit einem Gewicht von ein bis zwei Kilogramm kleiner ist als die meisten anderen Sorten, was ihn auch für den kleinen Haushalt interessant macht.
 

Für den Kürbis-Einkauf gilt: bitte anklopfen

Beim Einkauf empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Schale der Frucht unverletzt ist und keine Druckstellen aufweist. Die richtige Reife eines Winterkürbisses lässt sich mittels eines Klopftestes feststellen: Ein hohler Klang verspricht einen reifen Kürbis. Ein weiterer Qualitätstest ist der Daumendruck: Der Kürbis soll sich nicht eindrücken lassen.

 

Zierkürbisse nicht zum Verzehr geeignet

Zierkürbisse sind optische Leckerbissen, mit denen es sich fantastisch dekorieren lässt. Für den Kochtopf sind sie jedoch nicht geeignet. Manche Zierkürbisse enthalten giftige Bitterstoffe, so genannte Cucurbitacine, die Magen-Darm-Störungen verursachen können. Diese Bitterstoffe wurden aus den kultivierten Sorten heraus gezüchtet.


Kontakt:
Karin Nichter-Wolgast
Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher
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Stand: 08.10.2019