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Petersilienwurzeln und Pastinaken - regionales Wintergemüse

Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich, die Petersilienwurzeln und die Pastinaken. Beide Gemüsearten sind eine wahre Bereicherung der Winterküche, das gilt sowohl für ihre wertvollen Inhaltsstoffe als auch dem Geschmack. Doch trotz vieler Gemeinsamkeiten gibt es Unterschiede.

Petersilienwurzeln, die geschmacklich kräftigeren

Wurzelpetersilie ist ein klassisches Gemüse für den Eintopf, Ragout oder die Suppe. Geschätzt werden sie auch als Püree, Ofengemüse, Gratins oder als Beilage zum Fisch oder Fleisch. Rohe Petersilienwurzeln aromatisieren Salate. Etwas Besonderes ist ihre Zubereitung als Chips. Ihr Duft und Geschmack ist petersielig mit einem Anteil an Sellerie. Ein würziges etwas kräftiges Aroma. Dabei allerdings nicht grob und aufdringlich, sondern eher charmant.
 

Pastinaken, die milden nussigen

Pastinaken schmecken im Vergleich zur Wurzelpetersilie deutlich milder, leicht erdig und nussig. Ihr geringer Zuckergehalt sorgt für einen süßlichen Geschmack.

Pastinaken waren ein Grundnahrungsmittel bevor sie von Kartoffeln und Möhren im 18. Jahrhundert in einen langen Dornröschenschlaf geschickt wurden. Nun erobern die weißen Wurzeln wieder die Küchen. Wie die Petersilienwurzeln passt das Gemüse in Eintöpfe, Ragouts, Suppen, als Gratin, Ofengemüse, Püree. Im Salat sind Pastinaken eine gesunde und sättigende Zutat.
 

Pastinaken oder Petersilienwurzel – who is who?

Das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal ist die Stelle an der das Blattwerk ansetzt. Diese Stelle ist bei der Petersilienwurzel ausgestülpt und bei der Pastinake eingestülpt. Zudem ist die Pastinake meist größer und hat einen dickeren Kopf. Dieses Aussehen verdankt die Pastinake ihrer Kreuzung aus Petersilienwurzel und wilder Möhre.
 

So bereitet man die weißen Wurzeln zu

Stellt man sich die weißen Winterwurzeln rot gefärbt vor, könnten sie als Möhren durchgehen. Und wie Möhren lassen sich Pastinaken und Petersilienwurzel auch zubereiten: Gründlich unter fließendem Wasser waschen, putzen und dann entsprechend den Vorgaben des Rezeptes ganz, halbiert und in Scheiben geschnitten garen. Oder roh belassen, klein raspeln und in einen Salat geben. Gut schmecken beide Wurzeln im Verbund mit KK den Kartoffeln und Karotten.

Übrigens: Auch das Blattwerk oder Kraut der beiden Gemüse eignet sich zum Essen. Sie geben Brühen, Cremesuppen eine würzige Note oder als Sträußchen zu essbaren Deko eines Gerichtes oder eines Pastinakenpürees.


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Kontakt:
Karin Nichter-Wolgast
Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher
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Stand: 13.11.2019