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Auf der Mauer auf der Lauer sitzt ´ne kleine Wanze …

Bettwanzen galten lange Zeit als nahezu ausgerottet, heute sind die kleinen Blutsauger wieder auf dem Vormarsch. Die Globalisierung und der boomende Tourismus treiben die Verbreitung weiter voran. Wohl niemand möchte jedoch die Parasiten als Mitbewohner in seinem Feriendomizil finden oder gar als Gäste im Koffer mit nach Hause nehmen.

Bettwanzen gehören zu den nachtaktiven Blutsaugern. Tagsüber verstecken sie sich in dunklen Ecken, Ritzen oder Spalten. Nachts verlassen sie ihre Verstecke und suchen sich ihre Nahrung, u.a. Menschenblut. Wanzen vermehren sich schnell, da schon ein Weibchen bis zu 300 Nachkommen in sich tragen kann. Um einen Befall möglichst schnell zu entdecken, können einige Tipps beachtet werden:

Gastgeber sollten regelmäßig typische Verstecke wie Sofaritzen, Spalten zwischen Matratzen oder auch Bilderrahmen (Rückseiten) kontrollieren. Auch kleine schwarze Flecken an Holzrahmen können auf Kot der Wanzen hinweisen. Gepäckstücke der Gäste können erhöht auf z.B. Kofferständern und möglichst nicht in der Nähe des Bettes oder Sofas aufbewahrt werden. Aufmerksam sollte man spätestens dann werden, wenn beim Bettenwechsel auf weißen Bettlaken kleine Blutflecken zu sehen sind oder Gäste gar über Juckreiz auf der Haut und kleine, rote Einstiche klagen.

Sind die kleinen Gäste erst einmal im Haus, muss schnell gehandelt werden. Je größer die Population wird, desto schwieriger wird es, alle Verstecke ausfindig zu machen. Hilfe leisten professionelle Schädlingsbekämpfer, die mit den entsprechenden Tricks und Mitteln die Wanzen bekämpfen.

Wer selbst gerne und viel reist kann nach der Rückkehr nach Hause die eigene Kleidung in der Badewanne ausschütteln und so die Mitreisenden frühzeitig entdecken. Falls man doch „Opfer“ geworden ist, kann der Juckreiz mit einer Salbe verringert oder ein Arzt aufgesucht werden.


Kontakt:
Heike Willms
Urlaub auf dem Bauernhof
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Stand: 17.04.2019