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Zahlung mit Kreditkarte

Kreditkarten werden immer beliebter. Denn sie erfüllt gleich mehrere Funktionen: Man kann mit ihr weltweit bargeldlos im Handel bezahlen, Bargeld am Automaten abheben und im Internet einkaufen. Auch in Hofläden, Cafés und in Urlaubsbetrieben wird immer öfter nach der Möglichkeit gefragt, per Kreditkarten zu bezahlen.

Die Kreditkarte ist attraktiv, weil sie Nutzern kurzfristig einen Kreditrahmen einräumt. In Deutschland kommen vorwiegend Charge Cards zum Einsatz. Hier werden die Beträge gesammelt und einmal im Monat vom Girokonto abgebucht. Der Besitzer erhält also für die Tage bis zur Abrechnung Kredit, daher der Name Kreditkarte. Die Höhe des Kreditrahmens ist von der Bonität des Kunden abhängig.

Kreditkarten abzurechnen ist für Händler die teuerste Variante der Kartenzahlung.
Die Gebühren können schon mal 2 bis 2,5 Prozent des Einkaufswertes schlucken. Die Höhe der Gebühr ist reine Verhandlungssache und nach oben offen. Sie richtet sich meist nach den Umsätzen des Händlers. Diese Gebühr nennt sich Disagio und geht an die Kreditkartengesellschaft. Für diese Gebühr bekommt der Händler eine Zahlungsgarantie.

Wer Kreditkartenzahlungen anbieten möchte, braucht ein Kartenlesegerät.
Es empfiehlt sich, das Gerät für die drei größten Kreditkartenanbieter VISA, MasterCard und American Express freischalten zu lassen. Das ist in der Regel kostenlos. Es gibt drei Belege: Der Kunde bekommt einen Kassenzettel und einen gesonderten Beleg mit einer Transaktionsnummer. Der Händler behält einen Händlerbeleg, den der Kunde unterschreiben muss. Der Händler kann dadurch belegen, dass der Kunde der Zahlung zugestimmt hat. Die Kreditkartenbanken raten dazu, diese Belege mindestens sechs Monate aufzuheben.

Informationen zur Zahlung mit der EC-Karte finden Sie hier.


Kontakt:
Anne Dirking
Allgemeine Weiterbildung, Agrarbüro und EDV, Urlaub auf dem Bauernhof
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Stand: 27.09.2019