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Mechanische Unkrautregulierung im Maisanbau

Viele Ökobetriebe hatten aufgrund der anhaltenden Kälte erst in den letzten Tagen mit der Maisaussaat begonnen, oder haben sie für die kommenden Tage vorgesehen. Flankierend sollte auch schon der Einsatz mechanischer Unkrautregulierungsverfahren geplant werden, da die gegenwärtigen Prognosen unbeständiges Wetter vorhersagen.
 

Grundsätzlich dürfte die Entscheidung der späteren Saat richtig sein. Unter ökologischen Anbaubedingungen ist es wichtig, dass der Mais einen zügigen Aufgang und eine schnelle Jugendentwicklung durchläuft. So ist er widerstandsfähiger gegenüber der Beikrautkonkurrenz, Auflaufkrankheiten (Fusarien, Phytium sp. und Rhizoctonia) und tierischen Schaderregern (z.B. Drahtwurrn, Saaten- oder Wurzelfliege). Für einen schnellen Aufgang ist es entscheidend, dass der Boden zur Saat eine Temperatur von mindestens 8 bis 10 °C erreicht hat und die Aussaat in eine möglichst anhaltende warme Witterungsphase erfolgt. Für die Aussaatplanung sind deshalb die Wetterprognosen kontinuierlich im Blick zu behalten. Frühe Saaten im April sind im Ökolandbau selten erfolgsversprechend.

Die mechanische Unkrautregulierung hat neben dem Aussaattermin einen erheblichen Einfluss auf den Anbauerfolg. Bereits wenige Tage nach der Maisaussaat können in Abhängigeit von Witterung und Bodenzustand bereits die ersten Striegelmaßnahmen anstehen.

Der nachfolgende Bericht gibt aktuelle Praxistipps zur mechanischen Unkrautregulierung im Öko-Maisanbau

 

 


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Berater Ökologischer Landbau, Umstellungsberatung, Versuchswesen Ökologischer Landbau
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Stand: 14.05.2021