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Maispreis-Rechner

Da es keinen flächendeckenden Markt für Silomais gibt, müssen Käufer und Verkäufer selbst kalkulieren, um ihren Verhandlungsspielraum zu kennen. In der anliegenden Tabelle finden Sie einen vom Weizenpreis bzw. Körnermaisanbau abgeleiteten Verkaufspreis für Silomais auf dem Halm stehend.

Die teilweise verspäterte Maisaussaat dürfte den Ertrag im Herbst kaum beeinflussen. Die Bestände stehen weitestgehend gut und das Angebot dürfte sich gegenüber den trockenen Vorjahren damit erholen. Allerdings haben sich auch die Märkte etwas erholt und die Anbaukosten (Energie u. Dünger) sind gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen.

Eine von den Anbaukosten abgeleitete Gleichgewichtspreisermittlung, wie die angehängte Excel-Anwendung, wird den Preis dabei nur untergeordnet beeinflussen. Die klassischen Marktmechanismen werden zusätzlich den Maispreis beeinflussen. Gemäß der Betriebszweigabrechnung der Milcherzeuger für das WJ 19/20, darf das Futter trotz leicht gestiegenem Milchpreis allerdings auch nicht mehr kosten, um Vollkostendeckung zu erreichen.

Wird wie im Maispreis-Rechner (siehe Anlage) ein Weizenpreis von 19 €/dt (netto) sowie ein Silomaisertrag von 50 t Frischmasse mit einer Trockensubstanz von 34% je ha  unterstellt, ergibt sich hieraus für einen qualitativ guten Silomais ein Gleichgewichtspreis von rund 30 €/t FM bzw. 1.500 €/ha (brutto). 

Der Maispreis-Rechner ist übrigens auch in der LWK-App zu finden:  https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/action/apps.html?app=prefin


Kontakt:
Renke Harms
Unternehmensanalyse AgriCon, Betriebsplanung AgriPlan, Agrarinformatik
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Stand: 03.08.2021