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Jansen-Minßen und Hassenpflug wechseln in den Ruhestand

Landwirtschaftskammer würdigt jahrzehntelange Arbeit zweier „Urgesteine“

Oldenburg – Zwei langjährige verdiente Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer Niedersachen, Franz Jansen-Minßen und Hans Georg Hassenpflug, gehen am 1. November in den Ruhestand. Nach über 40 Jahren im Staatsdienst haben beide zeitgleich die Altersgrenze erreicht.

„Damit verlassen uns zwei Kammer-Urgesteine aller erster Güte, die das Gesicht und die fachlichen Inhalte unseres Hauses über lange Jahre maßgeblich geprägt haben“, würdigten Kammerpräsident Gerhard Schwetje und Kammerdirektor Hans-Joachim Harms die Ausscheidenden. „Beide wussten ihren großen Erfahrungsschatz und ihre weitgespannten Netzwerke gekonnt für unser Haus einzusetzen“, so die Kammerspitze weiter. Dabei seien Sachverstand, Engagement und die Liebe zur Landwirtschaft Triebfedern ihres Tuns gewesen.

Schwetje und Harms würdigten das Gespür Jansen-Minßens für künftige Herausforderungen und seine engagierte Arbeit an umsetzbaren Lösungen. „Dabei ging er auch komplexe und kontroverse Problemfelder ziel- und praxisorientiert an“, hieß es in Oldenburg. Basis dafür sei seine langjährige Kammer-Tätigkeit, die er fast ausschließlich in leitender Funktion ausübte, zuletzt als Leiter der Düngebehörde. Sein leidenschaftliches Arbeiten sei stets getragen gewesen von dem Gedanken, der niedersächsischen Landwirtschaft den Weg in eine gute Zukunft zu sichern. „Von seiner erfolgreichen Arbeit haben unser Haus und die Bäuerinnen und Bauern in Niedersachsen stark profitiert“, sagten Kammerpräsident und Kammerdirektor.

„Mit Hans Georg Hassenpflug geht unser langjähriger Außen- und Wissenschaftsminister von Bord“, so Schwetje und Harms weiter. Wenn die Kammer heute weit über die Grenzen Niedersachsens in Deutschland, Europa und in der Welt hervorragend vernetzt sei, und wenn sie fruchtbare Verbindungen mit zahlreichen Universitäten pflege, so sei das ganz wesentlich auf die Arbeit Hassenpflugs zurückzuführen. Doch nicht nur seine fachliche und seine Netzwerkarbeit seien einzigartig. „Es waren seine beispielhafte Verlässlichkeit und große Loyalität gegenüber unserem Haus, die ihn für einige Jahre zum Stellvertreter des Kammerdirektors machten“, sagte Schwetje.

„Nach vielen spannenden und ereignisreichen Jahren bei uns und mit uns in der Kammer wünschen wir Herrn Jansen-Minßen und Herrn Hassenpflug nun das Allerbeste für ihren dritten Lebensabschnitt“, so Schwetje und Harms. Dafür wünschten sie ihren scheidenden Mitarbeitern „eine ebenso spannende und ereignisreiche Zeit, bei der beste Gesundheit und Lebensfreude ständige Begleiter sein mögen.“

Franz Jansen-Minßen, Jahrgang 1953, trat 1981 in die Agrarverwaltung ein. Seine Karriere begann 1979 als Referendar bei der damaligen Kammer Weser-Ems, die ihn nach seiner Ausbildung gerne übernahm. Zunächst als Wirtschaftsberater in der Wesermarsch tätig, wurde der gebürtige Akelsberger (Ostfriesland) bereits wenige Jahre später mit leitenden Funktionen betraut, so für den Bereich Grünland/Futterbau und als Geschäftsbereichsleiter Landwirtschaft.

Auch nach der Fusion der beiden Kammern Hannover und Weser-Ems zur Landwirtschaftskammer Niedersachsen im Jahre 2006 blieb Jansen-Minßen Mitglied der Führungsebene der Kammer. Zunächst leitete er den Unternehmensbereich Betrieb, später den Unternehmensbereich Ländliche Entwicklung. Im April 2017 wurde Jansen-Minßen zum Leiter der neu gegründeten Düngebehörde ernannt. Mit dem Erreichen der Altersgrenze tritt Franz Jansen-Minßen am 1. November dieses Jahres in den Ruhestand.

Hans Georg Hassenpflug, 1953 in Holzburg (Nordhessen) geboren, kam 1987 zur damaligen Kammer Hannover. Nach Leitungsaufgaben in einer Kreisstelle und einem Referat wurde er 1994 Chef der Abteilung „Bildung, Beratung, Betriebswirtschaft“. Nach der Fusion zur Kammer Niedersachsen wurde Hassenpflug zunächst Leiter des Geschäftsbereiches Förderung. In dieser Zeit nahm er drei Jahre die Funktion des stellvertretenden Kammerdirektors ein.

Später wurde Hassenpflug mit der Stabstelle Hochschul-/Wissenschaftskontakte, Internationale Kooperationen betraut. Hier war er unter anderem in den Ländern Polen, Mazedonien und China aktiv. In der Ukraine begleitete er viele Jahre diverse Beratungsprojekte. Seit einem Jahr engagiert er sich dort im „Deutsch-Ukrainischen Bildungsprojekt im Agrarsektor“ (ADT). Mit dem Erreichen der Altersgrenze wechselt Hassenpflug zum 1. November in den Ruhestand. Die Arbeit im ADT-Projekt wird er nach seiner Pensionierung noch eine gewisse Zeit fortsetzen.


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Stand: 01.11.2018