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Andreas Meyer neuer Leiter der Kartoffel-Versuchsstation Dethlingen

30-jähriger Kammer-Fachmann befasst sich mit neuen Verfahren zur Lagerung und Aufbereitung der gefragten Nutzpflanze

Dethlingen – Seit wenigen Tagen verstärkt Andreas Meyer als neuer Leiter das Team der Kartoffel-Versuchsstation der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen in Dethlingen (Stadt Munster/ Heidekreis). Der 30-Jährige stammt von einem landwirtschaftlichen Betrieb aus der Wedemark (Region Hannover) und hat das Bachelorstudium Gartenbauwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover sowie das Masterstudium Agribusiness an der Universität Hohenheim absolviert. Vor seinem Wechsel in die Lüneburger Heide war Meyer Projektmitarbeiter und Berater im LWK-Sachgebiet Beregnung in Hannover.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Meyer einem jungen und überaus kompetenten Mitarbeiter die Leitung unserer Versuchsstation Dethlingen übertragen konnten“, sagte Kammerpräsident Gerhard Schwetje. „In keinem Bundesland werden mehr Kartoffeln angebaut als in Niedersachsen – deswegen ist es ungemein wichtig, dass wir als Landwirtschaftskammer die Arbeit der Ackerbaubetriebe sowohl mit Forschung als auch mit effizienten, praktischen Hinweisen unterstützen und voranbringen.“

Die Fachleute der Versuchsstation Dethlingen beschäftigen sich mit verfahrenstechnischen Fragestellungen rund um die Kartoffel. Der Arbeitsschwerpunkt liegt bei der Lagerung und Aufbereitung der Knollen. Zu den aktuellen Projekten zählen die Entwicklung von praxisrelevanten Kriterien und Methoden zur Einschätzung der Langzeitlagereignung von Kartoffelpartien. Die Optimierung der Luftverteilung bei der Loselagerung von Kartoffeln ist bei den Kammer-Experten ebenso ein Forschungsthema wie der Test opto-elektronischer Verlesetechniken beim Einsatz in ungewaschenen Kartoffeln sowie die Nutzung von Trockenpolierern bei Speise- und Pflanzkartoffeln.

Außerdem läuft in Dethlingen derzeit ein Projekt, bei dem ein alternatives Verfahren zur Krautminderung mittels elektrischem Strom erprobt wird. Hintergrund ist der Wegfall des wichtigsten chemischen Mittels zur Krautminderung im Februar 2020. Eine Minderung des Krautes ist wichtig, um die Ernte zu erleichtern und die Qualität der Kartoffeln zu verbessern.


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Stand: 11.12.2018