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Kammer schreibt Journalistenpreis 2019 aus

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen sucht herausragende Beiträge über landwirtschaftliche Familienbetriebe zwischen Harz und Nordsee.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen schreibt den Journalistenpreis 2019 aus. An dem Wettbewerb können sich Vertreter aller Medien mit ihren Beiträgen beteiligen, die im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Oktober 2019 in Niedersachsen veröffentlicht oder gesendet wurden. Beiträge in Fachmedien der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind ausgeschlossen. Der Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Der Gewinner erhält 1.500 Euro, der Zweitplatzierte 1.000 Euro und der Drittplatzierte 500 Euro. 

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautet:
 

Wetterextreme und deren Folgen:
So reagieren landwirtschaftliche Betriebe auf den Klimawandel

 

Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau und Fischerei erlebten 2017 eines der niederschlagsreichsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Gleich im Folgejahr kamen die Betriebe vom Regen in die Dürre. Die Trockenheit 2018 hatte historisches Ausmaß. Die Zeichen des Klimawandels sind unverkennbar! Und alle, die in Feld und Wald mit der Natur arbeiten, müssen sich darauf einstellen.

Dabei entwickelt sich Wasser immer mehr zu einem limitierenden Faktor in der pflanzlichen Produktion. Der sparsame Umgang mit dem kostbaren Nass wird zur unternehmerischen Herausforderung der Zukunft. Die Suche nach tröpfchengenauen Bewässerungssystemen steht dabei genauso im Fokus wie das verbesserte Wasserhaltevermögen der Böden z.B. durch eine gezielte Humuswirtschaft. Aber auch diese Fragen sind wichtig: Macht der Anbau anderer Kulturarten (z.B. Roggen statt Weizen) oder (z.B. trockenresistenter) -sorten Sinn? Und wie ist mit neuen Pflanzenkrankheiten und -schädlingen umzugehen?

Auch der Gartenbau (Schädlinge, Spätfrostschäden), die Forstwirtschaft (Schädlinge, langfristige Planung der Kulturen) und die Fischerei (Verdrängung der Miesmuschel durch die Austernmuschel, Erwärmung des Wassers) bekommen die Konsequenzen des Klimawandels zum Teil drastisch zu spüren.

Obwohl die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, die Diskussionen eindeutig dominieren, gibt es auch Chancen, die als Thema geeignet wären. So könnte das in hiesigen Gefilden angebaute Soja eine Alternative zu den Importen aus Übersee werden. Und eine längere Vegetationszeit ließe unter Umständen mehrere Ernten pro Jahr in Landwirtschaft und Gartenbau zu. Zudem wandert auch der Weinbau langsam weiter in Richtung Niedersachsen.

Mit dem diesjährigen Journalistenpreis will die Landwirtschaftskammer Niedersachsen Medienschaffende dazu anregen, das komplexe Thema „Klimawandel und Landwirtschaft“ näher zu beleuchten. Dabei sollte der einzelne Familienbetrieb aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau oder Fischerei im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Wie sich die Probleme dort äußern, wie die Herausforderungen angenommen und eventuelle Chancen genutzt werden, verdient eine journalistische Aufarbeitung.

Die ausführlichen Ausschreibungsunterlagen finden Sie im Anhang oder auch auf der Website der Landwirtschaftskammer Niedersachsen unter www.lwk-niedersachsen.de – Webcode 01035346.


Kontakt:
Walter Hollweg
Pressesprecher
Telefon: 0441 801-200
Telefax: 0441 801-174
E-Mail:


Stand: 15.05.2019