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LWK in Klimaschutzfragen ganz vorn am Start

Welche aktuellen Klimaschutz-Entwicklungen gibt es im Agrarbereich? Dieser Frage ist das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) in der aktuellen Ausgabe seiner Fachzeitschrift „B&B Agrar“ nachgegangen - und hat sich dafür beim LWK-Klimabeauftragten Ansgar Lasar insbesondere über das Rechentool TEKLa informiert. 

Mit Initiativen zur Klimaschutzberatung, aber auch zur Anpassung an den Klimawandel für die Landwirtschaft befasst sich die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "B&B Agrar". Es gehe um die Verkleinerung des CO2-Fußabdrucks durch klimaeffizientes Wirtschaften, betriebsspezifische Klimawandel-Checks sowie digitale Tools für die Analyse der klimarelevanten Faktoren im Betrieb,  schreibt Chefredakteurin Dr. Bärbel Brettschneider-Heil.

Ein großartiges Rechentool, um CO2 einzusparen, ist TEKLa: Das von Ansgar Lasar, dem Klimabeauftragten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen entwickelte Tool ermöglicht in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Durchschnitt Einsparungen von 50 Tonnen CO2 pro Jahr. Das Tool berechnet die Treibhausgasemissionen aus der gesamten Produktionskette, also auch aus dem vorgelagerten Bereich. TEKLa ist die Abkürzung für Treibhaus-Emissions-Kalkulator-Landwirtschaft.

Wichtig sei es, dem Landwirt die TEKLa-Ergebnisse zu erläutern, erklärt Ansgar Lasar in der "B&B Agrar": "Nicht immer ist klar, warum der CO2-Fußabdruck hoch ist, wenn Sojaschrot in der Ration angegeben wird, beziehungsweise warum sich nur sehr wenig verändert, obwohl der Betrieb bereits Energie einspart.“ Mit TEKLa würden die Möglichkeiten und Grenzen der Treibhausgasminderung in der landwirtschaftlichen Erzeugung sehr deutlich aufgezeigt. "Damit kann unrealistischen Forderungen aus Politik und Wirtschaft faktenbasiert begegnet werden.“


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Stand: 24.06.2020