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Zuckerrübentag 2020

„Mit der Zuckerrübe in der Erfolgsspur bleiben"– so lautet das Motto des 23. Niedersächsischen Zuckerrübentages, der am 13. Mai 2020 in Schmedenstedt stattfindet. Die Zukunft der Rübe steht bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt. Immer mehr Pfeiler des Zuckerrübenanbaus sind in der Vergangenheit weggebrochen bzw. werden in naher Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen. Am Veranstaltungsort in Schmedenstedt bei Peine können sich Berater, Praktiker und Aussteller darüber austauschen, wie sich der Rübenanbau auch zukünftig erfolgreich gestalten lässt.

An diesem Tag werden Ihnen unterschiedliche Versuchsvorhaben zur Zuckerrübe präsentiert. Der Zuckerrübentag findet im Dienstgebiet der Bezirksstelle Braunschweig statt. Die Stationen werden in geführten Gruppen angesteuert. Ein Bodenprofil rundet den Überblick ab.Hierbei geht es unter anderem um neue Strategien in allen Bereichen des Pflanzenschutzes und um das Management von Zwischenfrüchten. Ebenso wird der Einsatz organischer Dünger vorgestellt. 

Termin: Mittwoch, 13. Mai 2020, Beginn um 9.30 Uhr
Ort: Direkt an der B65 zwischen Peine und Vechelde: Zum Holzfelde, 31226 Peine
Der Eintritt ist kostenfrei! Es ist keine Anmeldung erforderlich.
 



Information für Aussteller

Nutzen Sie den Anlass, sich mit Landwirten, Beratern und Berufskollegen auszutauschen und präsentieren Sie Ihre Lösungen und Ihr Wissen rund um die Zuckerrübe.

Anmeldung

Offizieller Anmeldeschluss ist der 15.Februar 2020
 


Wir laden alle Besucher des Zuckerrübentages ein, sich an folgenden Stationen zu aktuellen Fragen rund um die Zuckerrübe zu informieren:

Sortenwahl und Züchtungsfortschritt

Verschiedene Züchtungsunternehmen präsentieren neue und auch bewährte Sorten. Der Züch­tungsfortschritt ist in den vergangenen Jahren stetig vorangegangen und hat die Rübe dadurch konkurrenzfähig gestaltet. Auch in Zukunft setzen die Anbauer auf ein breites Spektrum an leistungs­fähigen Sorten. Insbesondere die Toleranz gegenüber Blattkrankheiten und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenstress rücken beim Blick auf die vergangenen zwei Jahre zunehmend in den Fokus.
 

Einsatz organischer Dünger

Die Zuckerrübe bietet einige Möglichkeiten zum erfolgreichen Einsatz organischer Düngemittel. Sie hat einen hohen Bedarf an Grundnährstoffen, die über die organischen Düngemittel zumindest teilweise gedeckt werden können. Zudem kann sie aufgrund ihrer langen Vegetationszeit Stickstoff auch noch in den Sommermonaten aufnehmen, wenn z. B. das Getreide die N-Aufnahme bereits beendet hat. So lässt sich Stickstoff, der durch die Mineralisation der organischen Dün­gemittel frei wird, durch die Rübe nutzen. Damit können hohe N-Ausnutzungsgrade erreicht werden. Unterschiedliche techni­sche Verfahren bieten mittlerweile ebenfalls die Möglichkeit, die Stickstoffeffizienz zu steigern.


Neue Pflanzenschutzstrategien

Die Zulassung oder Verlängerung von Pflanzenschutzmitteln ist auch bei der Zuckerrübe immer schwieriger geworden. Der Bestand an verfügbaren, wirkungsvollen Mitteln wird weiter begrenzt, und das in allen Bereichen: Herbizide, Fungizide und Insektizide—hier sind zukünftig neue Lösungen gefragt, die einen erfolgreichen Zuckerrübenanbau ermöglichen. In mehreren Exaktversuchen werden die Fragestellungen aus der Praxis aufgegriffen und am Feldtag präsentiert.
 

Maschinendemonstration

Der Einsatz moderner Hack- und Striegeltechnik, der im ökologischen Landbau bereits als fester Bestandteil gilt, wird zunehmend auch für den konventionellen Anbau interessanter. An diesem Tag werden verschiedene Verfahren der mechanischen Unkrautbekämpfung aufgezeigt. Die Maschinen werden bei der Demonstration unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt, um auch die Grenzbereich dieser Technik zu erfahren. Vegetationsbegleitende Maßnahmen runden den Eindruck über diese Technik ab.
 

Management von Zwischenfrüchten

Der Zwischenfruchtanbau hat nach wie vor einen hohen Stellenwert im Zuckerrübenanbau. Durch die Greening-Verpflichtung sind dem Anbau gewisse Grenzen gesetzt. Die Auswirkungen abweichender Bearbeitungstermine auf den mineralisierten Stickstoff und die Nährstoffausnutzung der Rübe werden dabei untersucht. Auch alternative Verfahren zum Glyphosat-Einsatz sind an dieser Station ein Thema.


Kontakt:
Rudolf Fuchs
Leiter Fachbereich Marketing, Unternehmenskommunikation
Telefon: 0441 801-183
Telefax: 0441 801-174
E-Mail:


Stand: 29.10.2019