Wir bieten Lösungen - regional & praxisnah!

Wasserschutzberatung in Trinkwassergewinnungsgebieten

Webcode: 01024017
Stand: 21.08.2013

Wasser- und Landwirtschaft produzieren auf denselben Flächen Lebensmittel. Für die Trinkwassergewinnung ist es wichtig, eine ausreichende Grundwasserneubildung in hoher Qualität sicherzustellen. Die Landwirtschaft hingegen ist auf eine hohe Produktivität ihrer Flächen angewiesen, wobei Belastungen des Grundwassers mit Pflanzenschutz- oder Düngemitteln entstehen können.

Die Wasserschutzberatung der LWK Niedersachsen mit ca. 60 Mitarbeitern unterstützt ca. 80 Wasserversorgungsunternehmen und rund 6.000 landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe niedersachsenweit in der partnerschaftlichen und kooperativen Zusammenarbeit um langfristig beide Ziele zu erreichen.

Wasserschutzschild
WasserschutzschildRegine Reebmann
Durch eine partnerschaftliche und kooperative Zusammenarbeit mit allen Beteiligten kann eine Minimierung von eventuellen Nutzungskonflikten erreicht werden. Diese Zusammenarbeit wird in Kooperationen, die sich auf regionaler Ebene zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft gebildet haben, praktiziert.

Grundlage für eine erfolgreiche Wasserschutzberatung sind Erhebungen und Auswertungen von Daten zur landwirtschaftlichen Produktion, zur Bodenkunde und Hydrogeologie und zur Belastungssituation des Grundwassers.

Für Landwirte und Gartenbauer in Trinkwassergewinnungsgebieten bieten wir folgende Leistungen:

  • mittels einer individuellen Düngeplanung wird ihr Nährstoffmanagement optimiert
  • wir beraten bei der Entwicklung und Durchführung von Freiwilligen Vereinbarungen zum Grundwasserschutz
  • bei Infoveranstaltungen werden aktuelle Ergebnisse, Neuerungen und übergeordnete Themen vorgestellt
  • Demonstrationsvorhaben vermitteln neuartige Strategien
  • Feldbegehungen machen den aktuelle Stand der Vegetation deutlich

Wir beraten Wasserversorger bei:

  • Gebietsanalysen
  • Entwicklung von nachhaltigen Schutzkonzepten
  • der Umsetzung grundwasserschutzorientierter Maßnahmen mit Erfolgskontrolle
  • strukturellen Maßnahmen (z.B. Flächentausch)

Dadurch helfen wir

  • Nährstoffüberschüsse abzubauen
  • negative Umweltwirkungen zu vermeiden
  • neue Erkenntnisse zu vermitteln
  • bei der Umsetzung von gesetzlichen Auflagen
  • Erfolgskontrollen durchzuführen
  • Nutzungskonflikte zu entschärfen

Die Erkenntnis und Einsicht, dass landwirtschaftliche Nutzungssysteme einen Einfluss auf die Qualität des Grundwassers haben, ist genauso Bestandteil unserer Arbeit wie die Tatsache, dass besondere Bewirtschaftungsmaßnahmen von Landwirten nicht unentgeltlich geleistet werden können.

Unsere Berater(innen) in den verschiedenen Regionen stehen Ihnen in den oben genannten Punkten zur Verfügung. Finden Sie hier Ihren für Sie zuständigen Ansprechpartner.


Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER):
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete
Die Wasserschutzberatung wird mit Landesmitteln und Mitteln der Europäischen Gemeinschaft gefördert

Europaflagge
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Logo Europa für NiedersachsenNiedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz