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Informationsveranstaltung zum Thema "Dümmersanierung mit der Landwirtschaft?"

Am 08. Dezember 2014 fand in Hunteburg (Landkreis Osnabrück) eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer (NUVD) und der Bezirksstelle Osnabrück der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Thema „Dümmersanierung mit der Landwirtschaft?“ statt.

In der Veranstaltung wurde der Zusammenhang zwischen Landbewirtschaftung und Dümmer ausführlich dargestellt. Es wurde hervorgehoben, dass die Landwirtschaft eine wichtige Säule im Dümmersanierungskonzept einnimmt. Weiterhin ist die Gewässerschutzberatung der LWK mit Raimund Esch und  Christian Schröder ein zentraler Baustein, um zu Themen wie z.B. Düngeplanungen, Agrarumweltmaßnahmen und Greening den Landwirten unterstützend zur Seite zu stehen und in Hinblick auf eine möglichst gewässerschonende Wirtschaftsweise  zu informieren.
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat durch die Darstellung seiner wissenschaftlichen Untersuchungen zur Versachlichung des Themas geführt. Es wurde deutlich, dass diese Untersuchungen für die tägliche Arbeit der Gewässerschutzberatung einen hohen Stellenwert besitzen und eine solide Basis bilden, um die Landwirte individuell beraten zu können.
Es wurde seitens der Referenten Dr. Marcel Holy (NUVD), Raimund Esch (LWK) und Christian Röder (LBEG) unter der Moderation von Uwe Bühning, dem Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes 70 Obere Hunte, darauf verwiesen, dass sich die Sanierung des Sees auf einem guten Wege befinde. Einigkeit bestand zwischen Naturschützern und Landwirten darin, dass das Land Niedersachsen in der Pflicht sei, die Landwirte bei den vielen freiwilligen Maßnahmen, die über die gute fachliche Praxis hinausgehen, für die wirtschaftlichen Nachteile zu entschädigen. Diese Maßnahmen könnten sofort greifen, wenn sie denn gebietsspezifisch unter Mitwirkung der betroffenen Landwirte entwickelt würden. Das Ziel, die Phosphoreinträge in den Dümmer weiterhin zu reduzieren,  werde gemeinsam weiter verfolgt.

Hier gelangen Sie zu den Artikeln zu der Veranstaltung in der Neuen Osnabrücker Zeitung sowie in der Kreiszeitung.

(Stand: 16.01.2015)


Kontakt:
Raimund Esch
Gewässerschutzberatung Dümmer
Telefon: 0541 56008-132
Telefax: 0541 56008-150
E-Mail:
Christian Schröder
Gewässerschutzberatung Dümmer
Telefon: 0541 56008-126
Telefax: 0541 56008-150
E-Mail:


Stand: 15.08.2018