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Marktbericht Getreide
am 15.02.2019

Mit der schwindenden Auswinterungsgefahr weicht auch allmählich Unsicherheit aus dem Marktgeschehen. Das Kaufinteresse geht damit tendenziell etwas zurück. Andererseits sind die meisten Mischfutterproduzenten wegen der drohenden Ausweitung der Afrikanischen Schweinepest immer noch besonders knapp bevorratet. Bis auf weiteres ist deshalb für Futtergetreide von einem konstanten Deckungsbedarf auszugehen. Auch die Brotgetreidemühlen haben zwar einen Teil, aber längst nicht alles in den Büchern von dem, was sie bis zum Anschluss an die kommende Ernte an Weizen und Roggen benötigen. Gerste hat zuletzt deutlich nachgegeben. Erhöhte Zufuhren aus Frankreich setzen die Preise jetzt offenbar auch in Norddeutschland etwas unter Druck. Dass Futtergerste höher als Weizen gehandelt wird, dürfte unter normalen Bedingungen ohnehin bald vorbei sein. Die kräftig gestiegene Anbaufläche lässt eine deutlich erhöhte Erntemenge erwarten, es sei denn die Wetterentwicklung der kommenden Monate steht dem entgegen.