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Marktbericht Getreide
am 18.04.2019

Nach langer Stagnation läuft der EU-Weizenexport seit einigen Wochen doch noch ziemlich flott. Das sorgt für einen zügigen Abbau der Lagervorräte und führt am Ende eventuell sogar zu einer angespannten Marktbilanz. Da der April nicht nur in Niedersachsen absehbar viel zu trocken ausfällt, dürften die bisherigen positiven Ausblicke auf die kommende Ernte deutlich zu korrigieren sein. Die Aussicht auf eine demnächst wieder reichlichere Versorgungslage ist noch lange nicht gesichert. Ohnehin beginnt jetzt die sogenannte Wettermarktphase. Wenn es in den wichtigen Anbaugebieten nicht bald ausgiebig regnet, dürfte sich an den Märkten umgehend eine gewisse Nervosität einstellen. Dem entsprechend wäre dann auch mit schnell steigenden Terminkursen und Marktpreisen zu rechnen.