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Marktbericht Getreide
am 10.01.2020

Auch Anfang Januar tendieren die Getreidemärkte offenbar weiter fest. Mit größeren Kaufaktivitäten wird zwar meist erst in der zweiten Monatshälfte gerechnet, doch Schwächesignale sind derzeit nicht erkennbar. Das Anbieterverhalten scheint der Marktlage im Wesentlichen gut angepasst zu sein. Bei den lagernden Landwirten ist überwiegend eine gewisse Verkaufsbereitschaft vorhanden, aber Angebotsdruck kommt nach wie vor nicht auf. Die schwache Ernte in Australien ermöglicht verbesserte Exportaussichten für EU-Weizen. Das spricht eher für eine anhaltend feste Markttendenz auch in Norddeutschland. Außerdem hat die Mischfutterindustrie fortgesetzt Zufuhrbedarf an Futtergetreide. Dieser erstreckt sich zunehmend auch auf Partien, die durchaus ebenfalls in Brotgetreidemühlen Verwendung finden könnten. Entsprechend gering sind die Preisunterschiede zwischen Brot- und Futterweizen. Das sollte sich so schnell nicht ändern, zumindest solange Deutschland von der Afrikanischen Schweinepest verschont bleibt.