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Marktbericht Geflügel
am 12.02.2020

Die jüngsten Ausbrüche der Aviären Influenza in Polen, Ungarn und weiteren osteuropäischen Ländern sorgten weiterhin für Verunsicherung am Markt. Durch den verhängten Importstopp der EU-Kommission von Geflügelfleisch aus der Ukraine, infolge des bestätigten Ausbruchs der Geflügelpest, erwarten Marktbeteiligte Störungen der Marktverhältnisse.
Hähnchen:
In der Berichtswoche war eine stetige Nachfrage nach Schlachthähnchen zu beobachten. Die Preise tendierten fortgesetzt stabil. Jüngste Verhandlungen zwischen Schlachtereien und Erzeugergemeinschaften ergaben leicht heraufgesetzte Auszahlungspreise.
Puten:
Die Nachfrage nach Rotfleischprodukten aus der Keule verlief auch in der Berichtswoche auf einem für die Saison normalen Niveau. Die hiesigen Erzeugerpreise der Vorwoche hatten Bestand.
Schlachthennen:
Am Markt für Schlachthennen war ein rückläufiges Angebot zu beobachten. Der Großteil der alten Legehennenbestände dürfte somit bereits geschlachtet worden sein. Die Nachfrage blieb infolge der milden Temperaturen bislang hinter den Erwartungen zurück. Die Erzeugerpreise stiegen zuletzt nochmals leicht an.