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Marktbericht Schlachtschweine
am 15.10.2021

Deutschland:
Im Handel mit Schlachtschweinen waren im Verlauf der zurückliegenden 41. Kalenderwoche keine neuen Impulse zu beobachten. Die zur Verfügung stehenden Angebotsmengen reichten weiterhin gut aus, die bestehende Nachfrage der Schlachtunternehmen zu decken. Regional gingen die zur Verfügung stehenden Angebotsstückzahlen auch weiterhin über den bestehenden Bedarf hinaus. Anderenorts herrschen weitgehend ausgeglichene Angebots- und Nachfrageverhältnisse vor. Entsprechend der vorherrschenden Marktverhältnisse und den vorausgegangenen Preissenkungen herrschten zuletzt unveränderte Auszahlungspreise der Schlachtunternehmen vor. Für die Schlachtwoche vom 14. bis zum 20.10.2021 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,20 EUR/kg SG. Das war ebenso viel wie vor Wochenfrist.
EU-Ausland:
Das im europäischen Ausland verfügbare Angebot fiel auch in der zurückliegenden Berichtswoche umfangreich und vielfach bedarfsüberschreitend aus. Die eingeschränkten Absatzmöglichkeiten im Außenhandel mit Drittländern machen sich weiterhin negativ bemerkbar. In vielen Ländern wurde erneut von Preisdruck berichtet. Unverändert blieben die Auszahlungspreise für Schlachtschweine lediglich in Dänemark. Ein Cent weniger waren es in Frankreich und Polen. In Italien sanken die Preise um zwei Cent. Vier Cent weniger waren es in den Niederlanden, Spanien und Österreich.
Fleischgroßmarkt:
Auf Ebene der Fleischgroßmärkte berichteten die Handelsbeteiligten in der letzten Berichtswoche von weiterhin nur relativ ruhig verlaufenden Handelsgeschäften mit Schweinefleisch. Durchgeführte Verkaufsaktionen des Lebensmitteleinzelhandels zum Thema „Oktoberfest“ mit Artikeln wie Schweinebraten und Schweinehaxen erbrachten, dem Vernehmen nach, noch nicht die gewünschten belebenden Nachfrageeffekte. Seitens der Marktteilnehmer orderte man weiterhin eher verhalten. Nachfrageschwerpunkte waren kaum zu erkennen. Stetig entwickelte sich die Nachfrage im Bereich der Nacken und Bäuche. Im Einstand und auf der Abgabeseite der Fleischgroßmärkte blieb es zumeist bei bisherigen Preisen.