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Marktbericht Schlachtschweine
am 29.11.2019

Deutschland:
Im Verlauf der 48. Kalenderwoche entwickelt sich die Nachfrage nach Schlachtschweinen am deutschen Markt auch nach den vorangegangenen Preisbefestigungen insgesamt fortgesetzt rege. Das dabei zur Verfügung stehende Angebot reichte nicht vollständig aus, um den bestehenden umfangreichen Bedarf der Schlachtunternehmen zu decken. Neben einer sich stetig und zuletzt auch zunehmend entwickelnden Inlandsnachfrage sorgen insbesondere die umfangreichen Exportmöglichkeiten in asiatischen Raum, insbesondere nach China für eine fortgesetzt freundliche Entwicklung. Fortgesetzt fester tendierende Schlachtschweinepreise sind die Folge. Für die Schlachtwoche vom 28.11 bis zum 04.12.2019 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaft für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Schlachtschweinepreis in Höhe von 2,00 €/kg Schlachtgewicht. Das waren 5 Cent mehr als eine Woche zuvor.
EU-Ausland:
Auf dem gesamten europäischen Schlachtschweinemarkt sorgt der sehr hoch ausfallende Importbedarf Chinas für einen insgesamt sehr rege verlaufenden Absatz. Trotz teilweise relativ umfangreicher Angebotsmengen, wie sie zum Beispiel aus Spanien vermeldet werden, kann die vorherrschende Nachfrage nur knapp gedeckt werden. Sehr stabile bis weiter ansteigende Schweinepreise sind in den jeweiligen Mitgliedsländern die Folge. Wie auch hierzulande stiegen die Auszahlungspreise für Schlachtschweine in Österreich in der 47. Kalenderwoche um vier Cent an. In den Niederlanden waren es drei Cent mehr. Um zwei Cent erhöhte man die Auszahlungspreise in Polen und aus Frankreich, Spanien, Italien und Dänemark wurden auf hohem Niveau stabile Auszahlungspreise für Schweine genannt.
Fleischgroßmarkt:
Nach den Preiserhöhungen für Schlachtschweine wurden auch auf Großhandelsebene im Verlauf der zurückliegenden Berichtswoche auf höherem Niveau liegende Forderungen gestellt. Das zur Verfügung stehende Angebot fiel zwar nicht gerade klein aus, doch fiel es mitunter dennoch schwer die umfangreiche Nachfrage zu decken. Weitgehend alle Teilstücke ließen sich sehr zügig und ohne Probleme vermarkten. Vielfach konnten die Teilstückpreise dabei erhöht werden, dies galt auch für Verarbeitungsfleisch. Teilweise gehen die Preiserhöhungen dabei über die Entwicklung am Schlachtschweinemarkt hinaus.