Die hier gezeigten Preise sind, mit Ausnahme der Amtlichen Notierungen und den Kursen für Rohöl und Dollar, historisch. Aktuelle Marktinformationen sind über unsere Serviceangebote per App, E-Mail, Anrufbeantworter und SMS erhältlich.

Marktbericht Schlachtschweine
am 30.11.2018

Deutschland:
In der letzten Novemberwoche hat sich die Lage auf dem deutschen Schlachtschweinemarkt insgesamt kaum verändert. Die seitens der Mäster bereitgestellten Stückzahlen schlachtreifer Schweine fielen zwar nicht mehr ganz so umfangreich aus und auch die zuvor sehr hohen Schlachtgewichte pendelten leicht zurück, doch konnte der seitens der Schlachtunternehmen bestehende Bedarf weiterhin vollständig gedeckt werden. So erreichten die Schlachtungen in der 47. Kalenderwoche bundesweit 1,012 Mio. Stück. Das waren nur 1750 Schweine weniger als in der Woche zuvor. Die Schlachtgewichte pendelten im gleichen Zeitraum um 0,2 kg auf 97,2 kg zurück. Die ausgeglichenen Marktverhältnisse hatten somit auch fortgesetzt unveränderte Auszahlungspreise zur Folge. Für die Schlachtwoche vom 28.11. bis zum 05.12.2018 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Auszahlungspreis für Schlachtschweine in Höhe von 1,36 € je Kilogramm Schlachtgewicht. Das war ebenso viel wie eine Woche zuvor.
EU-Ausland:
Auch auf den benachbarten EU-Schlachtschweinemärkten berichtete man in der zurückliegenden Berichtswoche von recht groß ausfallenden Angebotsmengen. Die zumeist rege verlaufende und umfangreich ausfallende Nachfrage konnte somit gut gedeckt werden. Aus den Niederlanden, aus Frankreich, Spanien und Österreich unveränderte Schweinepreise gemeldet. Bedingt durch ein bedarfsübersteigendes Angebot meldete man aus Polen 2 Cent weniger und aus Italien einen um 3 Cent reduzierten Preis. Die lebhafter ausfallende Nachfrage in Dänemark hatte einen Preisanstieg von 2 Cent zur Folge.
Fleischgroßmarkt:
Im Bereich des Großhandels entwickelte sich das Geschäft mit Schweinefleisch im Verlauf der 47. Kalenderwoche lebhafter als noch in der Woche zuvor. Die Marktteilnehmer beschrieben die Umsätze dabei als insgesamt ordentlich. Im Mittelpunkt der Nachfrage standen dabei fortgesetzte magere Bäuche für die das Angebot auch durchaus mal als knapp beschrieben wurde. Koteletts und Nacken wurden ebenfalls rege geordert. Hingegen etwas schwieriger gestaltete sich der Verkauf von Schinken. In preislicher Hinsicht waren dabei auf Großhandelsebene, auch vor dem Hintergrund der unveränderten Schlachtschweinepreise, keine größeren Preisbewegungen im Einstand als auf der Abgabeseite der Großmärkte zu beobachten.