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Marktbericht Schlachtschweine
am 16.08.2019

Deutschland:
Das in Deutschland verfügbare Schlachtschweineangebot fiel im Verlauf der 33. Kalenderwoche erneut sehr übersichtlich aus. Die seitens der Mäster bereitgestellten Angebotsmengen reichten dabei nicht aus, um den Bedarf der Schlachtunternehmen vollständig zu decken. Mit dem Ende der Schulferien hat sich die Nachfrage nach Schweinefleisch zudem weiter belebt. Die zuvor deutlicher heraufgesetzten Auszahlungspreise wurden somit im Wochenverlauf durchgängig bestätigt. In der Tendenz kann mit weiter erhöhten Schlachtschweinepreisen gerechnet werden. Für die Schlachtwoche vom 15. bis zum 21. August 2019 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,88 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Das waren 3 Cent mehr als eine Woche zuvor. Einzelne Schlachtunternehmen gaben daraufhin auf unveränderter Basis verbleibende Hauspreise bekannt. Angesichts der übersichtlichen Angebotsmengen konnte diese, dem Vernehmen nach, aber häufig umgangen werden.
EU-Ausland:
Auch im benachbarten EU-Ausland waren in der zurückliegenden 32. Kalenderwoche nur relativ klein ausfallende Angebotsmengen auf den meisten nationalen Schlachtschweinemärkten zu beobachten. Die Nachfrage wurde uneinheitlich beschrieben. So berichtete man aus den südeuropäischen Ländern von recht lebhaften Umsätzen, während in anderen Ländern eine eher ruhigere Nachfrage vorherrschte. Angebotsbedingt stiegen die Schlachtschweinepreise in den Niederlanden mit sechs Cent am deutlichsten an. Fünf Cent mehr waren es in Italien. Aus Österreich berichtete man von einem Preisanstieg von vier Cent. Aus Polen wurden um drei Cent erhöhte Schweinepreise gemeldet. Unverändert blieben die Auszahlungspreise hingegen in Frankreich, Dänemark und Spanien.
Fleischgroßmarkt:
Auf Ebene der Fleischgroßmärkte berichteten die Handelsbeteiligten in der zurückliegenden Berichtswoche von einem insgesamt lebhafter verlaufenden Geschäft. Teilweise ließen sich die Preiserhöhung auf Einstandsstufe der Märkte aber nicht immer vollständig auf der Abgabeseite beim Handel mit Teilstücken umsetzen. Dennoch berichtete man von einer zügig verlaufenden Nachfrage. Problemartikel, wie sie noch in den Vorwochen zu beobachten waren gab es dem Vernehmen nach nicht und so konnten selbst Schinken und Lachse lebhafter abgesetzt werden. Vergleichsweise flott werden weiterhin Nacken und Bäuche geordert.