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Marktbericht Schlachtschweine
am 07.06.2019

Deutschland:
In der Woche vor Pfingsten entwickelte sich das Geschäft am deutschen Schlachtschweinemarkt insgesamt recht lebhaft. Wie auch in anderen Jahren stellt diese Woche eine der umsatzstärksten des Jahres dar. Das zur Verfügung stehende Angebot an Schlachtschweinen fiel nicht umfangreicher aus als in den Wochen zuvor und reichte somit nur knapp aus den bestehenden Bedarf zu decken. Auf höherem Niveau liegende Auszahlungspreise konnten entsprechend durchgesetzt werden. Seitens maßgeblicher Schlachtunternehmen wurde versucht im Vorfeld der Preisfindung eine Erhöhung der Preise zu verhindern. Im Nachgang nannten zwei große Unternehmen Hauspreise auf der bisherigen Basis von 1,80 Euro. Vielfach wurde daraufhin die Belieferung umdisponiert. Für die Schlachtwoche vom 06. bis zum 12.06.2019 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,85 € je kg SG. Das waren fünf Cent mehr als eine Woche zuvor.
EU-Ausland:
In den meisten europäischen Ländern wurde in der zurückliegenden Berichtswoche von einem ebenfalls nicht zu umfangreichen Angebot berichtet. Die Nachfrage konnte infolge fehlender Impulse im Fleischgeschäft und aufgrund des Feiertages in mehreren Ländern weitgehend gedeckt werden. Eine ausgeglichene Marktlage und unveränderte Schlachtschweinepreise waren vielfach die Folge. Dies war in den Niederlanden, Dänemark, Österreich und Polen der Fall. In Frankreich erhöhten sich die Schweinepreise moderat um 1 Cent und in Spanien waren es 3 Cent mehr. Ausnahme bildete Italien. Von dort vermeldete man einen Rückgang um 3 Cent.
Fleischgroßmarkt:
Auf Ebene der Großmärkte entwickelte sich das Geschäft mit Schweinefleisch im Verlauf der zurückliegenden 22 Kalenderwoche fortgesetzt eher ruhig und blieb hinter den Erwartungen der Beteiligten zurück. Vor dem Hintergrund der durchwachsenen Witterung und eines damit weitgehend ausbleibenden Grillgeschäftes wurden belebende Absatzimpulse vermisst. Insbesondere der Verkauf von Lachsen und Nacken gestaltete sich schwierig. Aber selbst Verarbeitungsware wurde nur ruhig geordert. In preislicher Hinsicht ergaben sich dabei sowohl im Einstand als auf der Abgabeseite der Großmärkte zuletzt keine wesentlichen Veränderungen.