Die hier gezeigten Preise sind, mit Ausnahme der Amtlichen Notierungen und den Kursen für Rohöl und Dollar, historisch. Aktuelle Marktinformationen sind über unsere Serviceangebote per App, E-Mail, Anrufbeantworter und SMS erhältlich.

Marktbericht Schlachtschweine
am 08.02.2019

Deutschland:
Im Verlauf der 6. Kalenderwoche waren am deutschen Schlachtschweinemarkt zunächst spürbar reduzierte Angebotsmengen zu beobachten. Nach den noch relativ umfangreich ausfallenden Angebotsmengen und hohen Schlachtgewichten in den Vorwochen pendelt das Angebot nunmehr stärker zurück. In Erwartung steigender Preise zeigten sich Mäster zudem wenig abgabebereit und hielten Stückzahlen zurück. Die Verfügbarkeit schlachtreifer Schweine wurde bis zur Wochenmitte stark eingeschränkt, sodass der Bedarf der Schlachtunternehmen nicht immer vollständig gedeckt werden konnte. Seitens der Schlachtunternehmen wurden währenddessen weiterhin die möglichen Fleischabsatzgeschäfte beklagt. Schon im Vorfeld der Preisfeststellung für die neue Woche drohten einige mit Hauspreisen. Für die Schlachtwoche vom 07.02. bis zum 13.02.2019 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Auszahlungspreis für Schlachtschweine in Höhe von 1,40 € je kg SG. Das waren 4 Cent mehr als vor Wochenfrist. Die maßgeblichen Schlachtunternehmen reagierten daraufhin einheitlich mit auf dem Niveau der Vorwochen liegenden Hauspreise.
EU-Ausland:
In der zurückliegenden 5. Kalenderwoche herrschten in den meisten europäischen Nachbarländern ausgeglichene Angebots- und Nachfrageverhältnisse auf den Schlachtschweinmärkten vor. Unveränderte Schweinepreise wurden somit auch aus Dänemark, Spanien, Polen und Österreich genannt. Leicht fester mit einem Plus von einem Cent entwickelten sich die Auszahlungspreise in den Niederlanden und in Frankreich. Aus Italien wurden um zwei Cent erhöhte Kurse gemeldet.
Fleischgroßmarkt:
Auf Ebene der Großmärkte fiel das zur Verfügung stehende Schweinefleischangebot in der zurückliegenden Berichtswoche etwas kleiner aus als zuvor. Insgesamt berichtete man von ausgeglichenen Marktverhältnissen und vornehmlich unveränderten Preisen im Einstand als auch auf der Abgabeseite der Märkte. Fortgesetzt rechneten viele Marktbeteiligte mit ansteigenden Forderungen.