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Marktbericht Schlachtschweine
am 31.07.2020

Deutschland:
Das Angebot an Schlachtschweinen fiel, gemessen an den vorhandenen Schlachtkapazitäten und dem bestehenden Bedarf der Schlachtunternehmen, im Verlauf der zurückliegenden 31. Kalenderwoche weiterhin gut ausreichend aus. In Süddeutschland entwickelten sich die Angebots- und Nachfrageverhältnisse aber wieder ausgeglichener. Die auch dort vorhandenen Überhänge konnten im Verlauf der zurückliegenden Berichtswoche vielfach abgebaut werden. Im Nordwesten hingegen reichte die Angebotsdecke weiterhin allemal aus, um den bestehenden Bedarf zu decken. Die bestehenden Überhänge wurden zwar nicht größer, konnten aber auch noch nicht vollständig abgebaut werden. Fortgesetzt kann dennoch mit unveränderten Auszahlungspreisen für Schlachtschweine gerechnet werden. Für die Schlachtwoche vom 30.07. bis zum 05.08.2020 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,47 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Das war ebenso viel wie eine Woche zuvor.
EU-Ausland:
Der Handel mit Schlachtschweinen wurde im benachbarten EU Ausland in der zurückliegenden Berichtswoche vielfach als relativ ruhig verlaufend beschrieben. Wie auch hierzulande wurden vielfach unveränderte Auszahlungspreise für die 30. Kalenderwoche genannt. Dies war in den Niederlanden, Frankreich, Dänemark und Österreich der Fall. Aus Spanien meldeten die Marktteilnehmer ein Minus von drei Cent. Insgesamt bleiben die Auszahlungspreise für Schlachtschweine dort aber weiterhin auf relativ hohem Niveau. Aus Italien nannte man ein Plus von einem Cent und in Polen stiegen die Schweinepreise nach dem vorangegangenen Rückgang wieder um zwei Cent an.
Fleischgroßmarkt:
Auf Ebene der Fleischgroßmärkte waren im Verlauf der zurückliegenden Berichtswoche keine wesentlichen Veränderungen zu beobachten. Angebot und Nachfrage passten dabei zuletzt durchaus zusammen. Insgesamt wurde so viel Ware zerlegt, wie auch nachgefragt wurde. Die Umsätze auf den Großmärkten werden dabei unterschiedlich beurteilt. Teilweise berichtet man auch von höheren Abverkäufen. In preislicher Hinsicht hat sich sowohl auf der Einstands- als auch auf der Abgabeseite der Großmärkte zuletzt kaum etwas verändert.