Die hier gezeigten Preise sind, mit Ausnahme der Amtlichen Notierungen und den Kursen für Rohöl und Dollar, historisch. Aktuelle Marktinformationen sind über unsere Serviceangebote per App, E-Mail, Anrufbeantworter und SMS erhältlich.

Marktbericht Schlachtschweine
am 04.10.2019

Deutschland:
In der zurückliegenden 40. Kalenderwoche sorgten die feiertagsbedingt ausfallenden Schlachtungen für ein insgesamt gut ausreichendes Angebot an deutschen Schlachtschweinemarkt. Vor dem Hintergrund der an den verbleibenden Tagen sehr zügig verlaufenden Schlachtung fielen Angebotsübergänge allerdings nicht sonderlich umfangreich aus. Die damit weiterhin ausgeglichenen Angebotsnachfrageverhältnisse bedingten weiterhin sich stabil entwickelnde Schlachtschweinepreise. Für die Schlachtwoche vom 03. Bis zum 09. Oktober 2019 nannte die Vereinigung der Erzeugermannschaft für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,85 EUR je Kilogramm Schlachtgewicht. Das war ebenso viel wie in der Woche zuvor.
EU-Ausland:
Wie auch hierzulande wurde von den verschiedenen europäischen Schlachtschweinemärkten in der zurückliegenden Berichtswoche von ausgeglichenen Angebots und Nachfrageverhältnissen berichtet. Teilweise stellte man auch in anderen Mitgliedstaaten von ein leicht vergrößertes Angebot fest. Die vorherrschende Nachfrage sorgte aber für einen reibungslosen Absatz der verfügbaren Schweine. Insbesondere wird der gesamte europäische Markt durch den umfangreichen Importbedarf Chinas gestützt. Entsprechend der ausgewogenen Marktverhältnisse nannte man aus den meisten Mitgliedsstaaten zuletzt unveränderte Schweinepreise. Dies galt für die Niederlande, Frankreich, Dänemark, Spanien, Italien sowie Österreich und Polen.
Fleischgroßmarkt:
Auf Ebene der Fleischgroßmärkte berichteten die Handelsbeteiligten zuletzt von einem sich lebhafter entwickelnden Umsatzgeschäft. Insbesondere Verarbeitungsware stand dabei im Mittelpunkt der Nachfrage. Die Beteiligten zeigen sich insgesamt zufrieden mit den möglichen Umsätzen. Insbesondere galt dies für Schultern, Speck und Bäuche. Absatz impulse waren auch im Bereich von Kassler und Kotlettsträngen zu verzeichnen. In preislicher Hinsicht ändert sich dabei sowohl in Einstand also auf der Abgabeseite der Großmärkte in der zurückliegenden Berichtswoche wenig.