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Marktbericht Schlachtschweine
am 14.04.2021

Deutschland:
Das in der 14. Kalenderwoche auf dem deutschen Schlachtschweinemarkt zur Verfügung stehende Angebot schlachtreifer Schweine fiel, vor dem Hintergrund des ausfallenden Schlachttages am Anfang der Berichtswoche, insgesamt für den bestehenden Bedarf der Schlachtunternehmen ausreichend aus. Angebotsüberhänge waren kaum zu beobachten. Die bis zuletzt ausgeglichenen Marktverhältnisse bedingen unveränderte Schweinepreise. Für die Schlachtwoche vom 08. bis zum 14.04.2021 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen stabilen Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,50 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht.
EU-Ausland:
Im benachbarten EU-Ausland fiel das zur Verfügung stehende Angebot schlachtreifer Schweine in der zurückliegenden 14. Kalenderwoche fortgesetzt nicht zu umfangreich aus. Die feiertagsbedingt fehlenden Schlachttage sorgten aber für insgesamt zumeist ausgeglichene Marktverhältnisse. Stabile Preise waren entsprechend vielfach die Folge. Dies war in den Niederlanden, Dänemark, Spanien und Österreich der Fall. In Polen wurden die Auszahlungspreise weiter um einen Cent erhöht. In Italien hingegen mussten die Mäster mit einem Minus von einem Cent rechnen.
Fleischgroßmarkt:
Nach dem Osterfest war auf Ebene der Fleischgroßmärkte insbesondere Verarbeitungsware wieder stärker gefragt. Darüber hinaus war aber auch ein gewisser Nachholbedarf des Lebensmitteleinzelhandels zu beobachten. Insgesamt waren die Handelsbeteiligten mit den getätigten Umsätzen zufrieden. Die Preise entwickeln sich dabei im Einstand als auf der Abgabeseite der Märkte zumeist unverändert.