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Marktbericht Schlachtschweine
am 15.01.2020

Deutschland:
Das im Verlauf der 2. Kalenderwoche am deutschen Schlachtschweinemarkt verfügbare Angebot reichte insgesamt zunächst noch gut aus, um den bestehenden Bedarf der Schlachtunternehmen zu decken. Bedingt durch die zuvor feiertagsbedingt ausgefallenen Schlachttage waren vielfach noch größere Überhänge zu verzeichnen. Auch die Schlachtgewichte lagen zuletzt auf relativ hohem Niveau. Seitens der maßgeblichen Schlachtunternehmen forderte man zu Beginn der Berichtswoche deutlicher ausfallende Preisabschläge, denen infolge der umfangreichen Angebotsmengen nicht ausgewichen werden konnte. Stark reduzierte Preise waren die Folge. Für die Schlachtwoche vom 09. bis zum 15.01.2020 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,86 €/kg Schlachtgewicht. Das waren 9 Cent weniger als in den Wochen zuvor.
EU-Ausland:
Zu Beginn des neuen Jahres waren an den europäischen Schlachtschweinemärkten zumeist stabile, teilweise auch etwas schwächere Preisentwicklungen zu beobachten. Feiertagsbedingt wurde dabei nicht nur hierzulande, sondern auch in anderen Mitgliedsländern von Angebotsüberhängen berichtet. Insgesamt fallen die zur Verfügung stehenden Mengen aber nicht so umfangreich aus wie in vorausgegangenen Jahren. Für die 2. Kalenderwoche nannte man in Spanien und Österreich unveränderte Preise. Zwei Cent weniger waren es in Frankreich und in Italien. In den Niederlanden wurden die zuvor unveränderten Schweinepreise um acht Cent reduziert. Aus Dänemark hingegen vermeldete man ein Plus von vier Cent.
Fleischgroßmarkt:
Auf Ebene der Fleischgroßmärkte entwickelte sich das Geschäft mit Schweinefleisch zum Jahresbeginn noch uneinheitlich. Einerseits sprach man von ausreichend verfügbaren Mengen, welche einer eher nur verhaltenen Nachfrage gegenüberstanden. Andererseits berichteten Marktbeteiligte von einem höheren Nachholbedarf, nachdem die Bestände zuvor geräumt wurden. Auf der Abgabeseite der Märkte waren Lachse mitunter nur stockend gefragt. Insgesamt wurde der Absatz als ordentlich beschrieben, wenngleich die verfügbaren Mengen ausreichend ausfielen. Die Preise haben nach den Festtagen zumeist etwas nachgegeben, insbesondere im Bereich der Edelteile und Filets.