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Marktbericht Schlachtschweine
am 10.04.2019

Deutschland:
In der ersten Aprilwoche setzen sich die sehr freundlichen Entwicklungen am deutschen Schlachtschweinemarkt fort. Die seitens der Mäster bereitgestellten Angebotsstückzahlen blieben auch in der zurückliegenden Berichtswoche übersichtlich. Seitens der Schlachtunternehmen wurde sehr rege nachgefragt. Die am deutschen Schlachtschweine Markt insgesamt verfügbaren Angebotsstückzahlen reichten nicht aus, um den bestehenden Bedarf zu decken. Erneut deutlicher ansteigende Schweinepreise waren ab der Wochenmitte die Folge. Für die Schlachtwoche vom 04.04 bis zum 10.04.2019 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,70 € je kg SG. Das waren 10 Cent mehr als noch vor einer Woche.
EU-Ausland:
Innerhalb der gesamten Europäischen Union war in der ersten Aprilwoche eine rege Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen zu beobachten. So berichtete man von einer fortgesetzt sehr großen Nachfrage nach verschieden Teilstücken vom Schwein aus China. Zumeist reichte das in den verschiedenen Ländern seitens der Mäster bereitgestellte Angebot nicht vollständig aus, um den umfangreichen Bedarf zu decken. Deutlich ansteigende Preise waren vielfach die Folge. Wie auch zuvor hierzulande wurden die Schweinepreise in Österreich um 10 Cent angehoben. Aus den Niederlanden meldete man ein Plus von 11 Cent. Überaus deutlich, nämlich um 17 Cent erhöhten sich sie Auszahlungspreise in Polen. Aus Dänemark und Spanien wurden jeweils Preisaufschläge von 7 Cent gemeldet. Moderater und zwar um 5 Cent stiegen die Preise in Frankreich, in Italien waren es 4 Cent mehr.
Fleischgroßmarkt:
Im Bereich des Großhandels berichteten die Marktteilnehmer im Verlauf der 14. Kalenderwoche über knapp ausreichende Angebotsmenge und deutlicher ansteigende Preise für die verschiedenen Teilstücke. Die deutlichen Anstiege der Schlachtschweinepreise machten sich entsprechend auch auf den Großmärkten bemerkbar. Dies galt im Wesentlichen für alle Teilstücke für die höhere Preise gezahlt werden mussten. Für gehandelte Schweinehälften wurden mitunter sogar höhere Preisaufschläge als bei den Schlachtschweinen eingefordert. Vor dem Hintergrund der deutlich angestiegenen Preise orderten einige Marktbeteiligte mitunter auch etwas vorsichtiger.