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Marktbericht Schlachtschweine
am 13.01.2021

Deutschland:
Das in der ersten Kalenderwoche am deutschen Schlachtschweinemarkt zur Verfügung stehende Angebot an schlachtreifen Schweinen fiel nach den Feiertagswochen weiterhin umfangreich aus. Der schon vor Weihnachten bestehende Stau schlachtreifer Schweine hat sich dabei bis nach dem Jahreswechsel regional weiter vergrößert. Anderenorts war bislang noch keine Entspannung der Lage erkennbar. So hofft man weiter, dass in den nächsten Wochen die entstandenen Überhänge langsam abgebaut werden können. Für die Schlachtwoche vom 07. bis zum 13.01.2021 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ihren Mitgliedern einen unveränderten Schlachtschweinepreis in Höhe von 1,19 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht.
EU-Ausland:
Wie hierzulande entwickelten sich die Schlachtschweinepreise in den meisten EU-Ländern zu Beginn des neuen Jahres unverändert. Ausnahme bildete Frankreich, denn dort sind die Schlachtaktivitäten und auch die Preise nach den Feiertagswochen wieder gestiegen. Unveränderte Preise wurden aus den Niederlanden, Dänemark, Spanien, Italien sowie Österreich gemeldet. Aus Polen vermeldet man einen um ein Cent reduzierten Schweinepreis.
Fleischgroßmarkt:
Nach dem Jahreswechsel entwickelten sich die Absatzgeschäfte mit Schweinefleisch auf den Fleischgroßmärkten wieder beruhigt. Größere Impulse durch einen Auffüllbedarf des Lebensmitteleinzelhandels waren nicht zu vernehmen. In preislicher Hinsicht wurden die Preisspitzen im Bereich der Edelteile zuletzt wieder gekappt. Die Nachfrage nach Filets und Oberschalen entwickelte sich ruhiger. Preisgünstigere Artikel standen im Vordergrund der Nachfrageinteressen. Insgesamt orderten die Marktbeteiligten vorsichtig und eher abwartend.