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Marktbericht Schlachtrinder
am 15.01.2020

Jungbullen und weibliche Schlachtrinder:
Das im Verlauf auf der 2. Kalenderwoche am deutschen Schlachtrindermarkt zur Verfügung stehende Angebot wurde insgesamt durch zunächst nur relativ klein ausfallende Stückzahlen gekennzeichnet. Seitens der Schlachtunternehmen zeigte man dabei Interesse, insbesondere an Jungbullen der Handelsklasse O sowie an Schlachtkühen. Etwas festere Auszahlungspreise waren zu Beginn der Berichtswoche in diesen Bereichen durchsetzbar. Höherwertige Jungbullen wurden vornehmlich stabil bewertet. Im weiteren Wochenverlauf versuchten die Schlachtunternehmen, infolge ausreichender Angebotsmengen, allerdings die Preise hier wieder zu drücken. Am Montag, den 13.01.2020 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaft für Vieh und Fleisch (VEZG) bundesweit für QS-Ware einen R3-Jungbullenpreis für Fleckvieh und Fleischrassen in Höhe von 3,72 EUR/kg SG. Das war 1 Cent weniger als eine Woche zuvor. Die Preise für Kühe der Handelsklasse O3 (310 kg) stiegen um 2 Cent auf ein Niveau von 2,67 EUR/kg SG an.
Fleischgroßmarkt:
Im Bereich des Großhandels berichtete man zum Jahresbeginn von insgesamt ausreichenden Angebotsmengen. Teilweise mussten noch bestehende Überhänge aus den Feiertagen abgebaut werden. Dies betraf vor allem Roastbeefs und Rumpsteaks. Seitens der Beteiligten wurde versucht den Absatz durch günstigere Preise anzuregen. Im Mittelpunkt der Nachfrageinteressen standen dabei in der zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres Hack- und Suppenfleisch. Relativ rege geordert wurde auch Keulenfleisch. In preislicher Hinsicht ergaben sich zumeist keine größeren Veränderungen im Einstand als auf der Abgabeseite der Großmärkte.
Schlachtkälber:
In den vergangenen Wochen entwickelte sich das Geschäft mit Kalbfleisch insgesamt relativ rege. Die umfangreichen Mengen konnten vornehmlich vollständig abgesetzt werden, sodass Überhänge zum Jahresbeginn nicht vorhanden waren. Anfang des Jahres fielen die verfügbaren Mengen überschaubarer aus. Edle Teilstücke standen nicht mehr unbedingt im Mittelpunkt der Nachfrageinteressen. Die Preise der Vorwochen hatten dabei vornehmlich noch Bestand. Das den Schlachtereien zur Verfügung stehende Angebot an Schlachtkälbern entsprach den bestehenden Bedarf. Schlachtkälberpreise entwickelten sich dabei wenig verändert, teilweise wurden die Notierungen etwas zurückgenommen. Das Bundesmittel für pauschal abgerechnete Kälber erreichte in der 01. Kalenderwoche 4,60 EUR/kg SG und damit 8 Cent weniger als eine Woche zuvor.