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Marktbericht Schlachtrinder
am 04.10.2019

Jungbullen und weibliche Schlachtrinder:
Das in der 40. Kalenderwoche auf dem deutschen Schlachtrindermarkt zur Verfügung stehende Angebot fiel weiterhin nicht allzu umfangreich aus, reicht aber aufgrund des bestehenden Feiertages und den damit ausfallenden Schlachtungen gut zur Bedarfsdeckung der Schlacht Unternehmen aus. Mittelpunkt der Nachfrageinteressen standen vornehmlich bessere Jungbullenqualitäten. Aber auch bessere Schlachtfärsen ließen sich gut am Markt platzieren. Die Auszahlungspreise konnten dabei zu Wochenbeginn nochmals geringfügig ansteigen. Im Bereich der O-Bullen und Schlachtkühe blieb es bei unveränderten Konditionen. Am Mittwoch, den 02.10.2019 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaft für Vieh und Fleisch (VEZG) bundesweit für QS-Ware einen R3-Jungbullenpreis für Fleckvieh und Fleischrassen in Höhe von 3,64 EUR/kg SG. Das war 1 Cent mehr als am vorausgegangenen Donnerstag. Die Preise für Kühe der Handelsklasse O3 (310 kg) verblieben auf einem Niveau von 2,65 EUR/kg SG.
Fleischgroßmarkt:
Die Beteiligten im Bereich des Großhandels berichteten in der zurückliegenden Woche von einem insgesamt wenig veränderten Geschäft mit Rindfleisch. Spürbare Absatzimpulse blieben demnach scheinbar weiterhin aus. Im Fokus der Nachfrage standen weiterhin preisgünstige Teilstücke. Edelteile wurden hingegen nur verhalten geordert. Aktionen belebten im Bereich von Hack und Suppenfleisch das Geschäft. In preislicher Hinsicht ergaben sich dabei kleine Veränderungen, sodass die Preise weiterhin auf dem Vorwocheniveau tendierten.
Schlachtkälber:
Am Markt für Kalbfleisch verzeichneten die Marktteilnehmer stabile und stetig fortlaufende Handelsumsätze. Teilweise wurden mit Verkaufsaktionen der Verkauf von Keulenfleisch und Rückenteilen angeregt. Mit den Umsätzen zeigten sich die Handelsbeteiligten vielfach zufrieden. Die Preise bewegt mich dabei in der Berichtswoche sowohl im Einstand als auch auf der Abgabeseite zumeist nicht. Dass der Schlachtunternehmen zur Verfügung stehende Angebot an Schlachtkälbern entsprach dabei der bestehenden Nachfrage. Die Auszahlungspreise entwickelt sich vornehmlich stabil bis fest. Das Bundesmittel für pauschal abgerechnete Kälber erreichte in der 38. Kalenderwoche 3,99 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht und damit ebenso viel wie eine Woche zuvor.