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Marktbericht Schlachtrinder
am 09.11.2018

Jungbullen und weibliche Schlachtrinder:
Auf dem deutschen Schlachtrindermarkt war in der ersten vollen Novemberwoche ein gesteigertes Interesse der Schlachtunternehmen an Jungbullen zu verzeichnen. Die vorhandenen Angebotsmengen fanden somit sehr zügig und vollständig Ihre Käufer. Teilweise wurden die verfügbaren Mengen auch als nur knapp ausreichend bezeichnet. Die Preise entwickelten sich dabei im Wochenverlauf fortgesetzt etwas fester. Weniger erfreulich hingegen entwickelte sich die Lage am Markt für Schlachtkühe und schwächere Färsenqualitäten. Das in diesem Segment bereitstehende Angebot fiel mitunter mehr als bedarfsdeckend aus. Seitens der Schlachtunternehmen nutzte man die gute Verfügbarkeit und man übte deutlichen Preisdruck aus. Nochmals spürbar ermäßigte Auszahlungspreise waren in der Berichtswoche die Folge. Am Donnerstag, den 08. November 2018 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) bundesweit für QS-Ware einen R3-Jungbullenpreis für Fleckvieh und Fleischrassen in Höhe von 3,87 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht. Das waren 3 Cent mehr als vor ebenso Wochenfrist. Die Preise für Kühe der Handelsklasse O3 (310 kg) sanken um 5 Cent auf 2,55 Euro je kg SG.
Fleischgroßmarkt:
In der zurückliegenden Feiertagswoche hatte sich das Handelsgeschäft mit Rindfleisch auf Großhandelsebene etwas beruhigt. Nach dem Monatswechsel rechnen Marktbeteiligten aber mit lebhafteren Umsätzen. Trotz der verhaltenen Order der potentiellen Käufer waren keine sonderlich umfangreichen Angebotsüberhänge zu beobachten. Leichte Angebotsüberhänge ergaben sich bei Hüften, die reichlicher zur Verfügung standen. Preisnachlässe waren nur bei den wenigsten Teilstücken zu beobachten. Insgesamt blieb es bei gegenüber der Vorwoche unveränderten Konditionen.
Schlachtkälber:
In der zurückliegenden Berichtswoche berichtete man auf Ebene der Großmärkte von einem sich stetig entwickelnden Geschäft mit Kalbfleisch. Die Preise für die verschiedenen Teilstücke entwickelten sich dabei auf der Abgabeseite der Märkte unverändert. In der weiteren Entwicklung rechnen die Marktbeteiligten saisongemäß mit einer zunehmenden Nachfrage.
Das Angebot an Schlachtkälbern entsprach gleichfalls dem seitens der Schlachtunternehmen benötigten Bedarf. Die Auszahlungspreise für Schlachtkälber bewegten sich dabei vornehmlich seitwärts bis erneut fester. Das Bundesmittel für pauschal abgerechnete Kälber erreichte in der 43. Kalenderwoche 4,65 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht und damit 12 Cent mehr als eine Woche zuvor.