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Marktbericht Schlachtrinder
am 14.06.2019

Jungbullen und weibliche Schlachtrinder:
In der Woche nach dem Pfingstfest waren am deutschen Schlachtrindermarkt insgesamt nur relativ kleine Angebotsstückzahlen an Jungbullen und weiblichen Gattungen zu beobachten. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen wurde zwar weiterhin als ruhig beschrieben, doch wurde die Marktlage als zunehmend ausgeglichener bezeichnet. Weitere Preisreduzierungen blieben in der Regel aus. Auch im weiteren Wochenverlauf blieb es bei unveränderten Auszahlungspreisen. In der weiteren Entwicklung wird von fortgesetzt zurückpendelnden Andienungsstückzahlen ausgegangen. Am Donnerstag, den 13.06.2019 nannte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaft für Vieh und Fleisch (VEZG) bundesweit für QS-Ware einen R3-Jungbullenpreis für Fleckvieh und Fleischrassen in Höhe von 3,38 EUR/kg SG. Das war ebenso viel wie vor Wochenfrist. Die Preise für Kühe der Handelsklasse O3 (310 kg) verblieben auf einem Niveau von 2,95 EUR/kg SG.
Fleischgroßmarkt:
Wie auch schon eine Woche zuvor entwickelt sich das Geschäft mit Rindfleisch auf Großhandelsebene auch in der Woche vor Pfingsten weiterhin sehr ruhig. Die hierzulande von den Angebotsmengen fallen zwar insgesamt geringer aus als im Vorjahr, doch wird das Angebot durch Importe von Rindfleisch aus vielen Herkunftsländern ergänzt. Mittelpunkt der Nachfrage standen lediglich Teile aus dem Vorderviertel für die Herstellung von Hackfleisch. Schwach hingegen verlief der Absatz von Roastbeefs und Keulen. Insgesamt zeigte man sich auf Großhandelsebene zuletzt unzufrieden mit den möglichen Geschäften.
Schlachtkälber:
Der Handel mit Kalbfleisch entwickelte sich dem Vernehmen nach in der Woche vor Pfingsten weiterhin zufriedenstellend. Dies galt auf der Verkaufsstufe der Märkte für durchgehend alle Teilstücke. In preislicher Hinsicht überwogen stabile Konditionen. Vereinzelt konnten auch nochmals etwas höhere Preise durchgesetzt werden. Insgesamt reichten die angeboten in Mengen aus die stetige Nachfrage zu bedienen. Das den Schlachtereien zur Verfügung stehende Angebot an Schlachtkälbern entsprach ebenfalls dem Angebot. Die Auszahlungspreise entwickelten den sich zumeist stabil. Das Bundesmittel für pauschal abgerechnete Kälber erreichte in der 22. Kalenderwoche 4,29 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht und damit 3 Cent weniger als eine Woche zuvor.