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Vorverlegung der Düngesperrfrist auf Grünland

Bekanntlich gilt in den Wintermonaten bis zum 31. Januar ein Ausbringverbot für N-haltige Düngemittel. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen lässt auf Antragstellung die Vorverlegung der Sperrfrist um zwei Wochen zu, um eine frühzeitige Grünlanddüngung bei gleichzeitiger Minimierung des Stickstoffverlustrisikos zu gewährleisten. Die Sperrfrist auf Grünland beginnt damit am 16. Oktober 2020 und endet am 15. Januar 2021 (einschl.).

 

Aus rechtlichen Gründen ist die Verschiebung jedoch nur für Grünland und Flächen mit mehrjährigem Feldfutterbau möglich. Als mehrjähriger Feldfutterbau gelten Flächen auf denen bereits vor dem 15. Mai 2020 Futtergräser bzw. Gras-Leguminosengemenge angesät wurden. Gräser die erst im Sommer 2020 nach der Hauptfruchternte gesät wurden, fallen nicht darunter und können bei der Sperrfristverschiebung nicht berücksichtigt werden!

Eine Sperrfristverschiebung auf Ackerland ist grundsätzlich nicht möglich.

Detailinformationen dazu und die einzuhaltenden Bedingungen finden Sie im ausführlichen Artikel im Downloadbereich am Ende dieses Artikels. 

Die Antragstellung erfolgt direkt am PC mit dem ebenfalls im Downloadbereich hinterlegten ausfüllbaren pdf-Dokument. Nachdem die Pflichtfelder ausgefüllt und die elektronische Unterschrift erstellt wurden, kann der Antrag direkt in das e-mail-Postfach sperrfrist@lwk-niedersachsen.de der LWK gesendet werden. 

Wichtig ist die rechtzeitige Antragstellung: Damit gewährleistet ist, dass die Sperrfrist nicht verkürzt wird, muss der Antrag vor Beginn der neuen, vorverlegten Sperrfrist, d. h. bis zum 16. Oktober 2020 genehmigt sein. Um dies sicherzustellen, muss die Antragstellung spätestens bis zum 09. Oktober 2020 erfolgen. Wer die Antragsvoraussetzungen erfüllt, erhält von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine schriftliche Genehmigung. Diese Genehmigung kann grundsätzlich nur für ein Jahr erteilt werden. Für die Bearbeitung der Anträge wird von der Düngebehörde eine Gebühr in Höhe von 50,00 Euro erhoben. 

Beachten Sie bitte die pdf-Datei mit den Ausfüllhinweisen. Nach dem Absenden des Antrags erhalten Sie eine Eingangsbestätigung an Ihre e-mail-Adresse. Eine Antragstellung per Post ist nicht möglich!

Sollte aufgrund technischer Schwierigkeiten das Erstellen der digitalen Unterschrift nicht möglich sein, muss der ansonsten vollständig ausgefüllte Antrag ausgedruckt, handschriftlich unterschrieben und dann als Scan per Mail oder an die FAX-Nummer 0441-801-450 übermittelt werden. Bei Antragsstellung per FAX bekommen Sie keine Eingangsbestätigung.


Kontakt:
Jennifer Trebels
Technische Hilfe/Verwaltung
Telefon: 0441 801-235
Telefax: 0441 801-166
E-Mail:
Jelko Djuren
Fachliche Fragen
Telefon: 0441 801-775
Telefax: 0441 801-778
E-Mail:


Stand: 15.09.2020