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Niedersachsen unterstützt betriebliche Ausbildung in der Corona-Krise

In Erweiterung der bundesweiten Förderprogramme können in Niedersachsen jetzt Ausbildungsbetriebe und Auszubildende unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung beantragen. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Fördermöglichkeiten:


Mobilitätsprämie für Auszubildende
Auszubildende, die im Jahr 2020 oder 2021 eine Ausbildung beginnen und deren Probezeit bereits abgelaufen ist, können eine einmalige Prämie von 500 Euro bekommen. Voraussetzung ist, dass Wohnung und Ausbildungsstätte mindestens 45 km entfernt liegen bzw. die Fahrzeit zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit dem ÖPNV mindestens eine Stunde beträgt. Antragsberechtigt sind auch Auszubildende, die unter den vorgenannten Voraussetzungen den Wohnort gewechselt haben.

Detaillierte Angaben zur Mobilitätsprämie finden Sie auf der Internetseite der N-Bank.


Entlastung Ausbildungsbetriebe
Ausbildungsbetriebe in Niedersachsen, die im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 3 Jahre, einen oder mehrere zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. Gefördert wird ein zusätzlicher Ausbildungsplatz mit 1.000 Euro (maximal für 10 Auszubildende). Unterstützt werden auch Betriebe, die einen Ausbildungsvertrag verlängern, wenn coronabedingt eine Prüfung noch nicht abgelegt werden konnte.

Detaillierte Angaben zur Entlastung von Ausbildungsbetrieben finden Sie finden Sie auf der Internetseite der N-Bank.


Einstellung und Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben
Gefördert werden Ausbildungsbetriebe, die einen Auszubildenden aus einem Insolvenzunternehmen übernehmen. Förderfähig sind die Ausgaben für die Ausbildungsvergütung einschließlich der Arbeitgeberanteile der Sozialversicherung. Diese Ausgaben werden in Form von standardisierten Einheitskosten in Höhe von 600 Euro monatlich anerkannt.

Detaiilierte Angaben zur Förderung bei Einstellung und Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben finden Sie finden Sie auf der Internetseite der N-Bank.


Lehrgänge der überbetrieblichen Berufsausbildung
Die Kosten für die Internatsunterbringung und Verpflegung von Lehrgängen der überbetrieblichen Ausbildung, die das niedersächsische Kultusministerium anerkannt hat, werden im Jahr 2021 zusätzlich gefördert. Antragsberechtigt ist der Träger der ÜA-Lehrgänge (= LWK Niedersachsen). Die Förderung wird durch Reduzierung der Kosten an die Betriebe weiter gegeben.

Weitere Informationen zur Förderung der Beruflichen Qualifizierung Auszubildender durch Lehrgänge der überbetrieblichen Berufsausbildung (ÜLU) finden Sie auf der Internetseite der N-Bank.

Alle Förderungen sind bei der Niedersächsischen N-Bank zu beantragen. Dort können auch weitere Auskünfte erfragt werden.


Kontakt:
Christa Hallmann-Rosenfeldt
Stellv. Leiterin Fachbereich Aus- und Fortbildung, Landjugend
Telefon: 0441 801-815
Telefax: 0441 801-204
E-Mail: