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Porree - wertvolles zwiebliges Gemüse

Porree hat die Würze der Zwiebel, jedoch in der zartesten Variante, was ein Schneiden ohne Tränen ermöglicht. Im Angebot ist Lauch, wie er auch genannt wird, das ganze Jahr über. Jetzt jedoch wird der in Farbe und Geschmack kräftigere Winterporree geerntet.

 

Der Name ist Programm - Winterporree
Porree ist in ganz Europa zuhause und wird in Deutschland ganzjährig frisch vom Feld geerntet. Man unterscheidet nach der Erntezeit zwischen Sommer- und Winterlauch. Wintersorten haben einen kurzen, dicken, weißen Schaft und blau-grüne Blätter. Wegen der kühleren Temperaturen während des Wachstums wächst er langsamer und schmeckt kräftiger als den während der warmen Jahreszeit geernteten Sommerporree.

Porree einkaufen und lagern
Beim Einkauf von Porree ist darauf zu achten, dass die Stangen des Gemüses fest und ohne bräunliche Verfärbungen sind. Das kräftige Grün des frischen Porrees ist ebenfalls fest und steht fächerartig nach oben. Die Wurzeln sind weiß.

Bevorratet wird Porree am besten im Gemüsefach des Kühlschranks. Dort kann er etwa eine Woche ohne nennenswerte Qualitätsverluste gelagert werden. Dazu steckt man ihn in eine Frischebox, das schützt auch seine Kühlschrank-Nachbarn vor zwiebligen Aromaübergriffen.

In der Küche zügig verarbeiten
Für die Zubereitung wird die Stange zunächst geputzt, das heißt, man entfernt die beiden äußeren Blätter sowie die Wurzeln und harten grünen Blattspitzen. Anschließend wird der Porree längs halbiert und gründlich unter fließendem Wasser gewaschen – das Grün zeigt nach unten. Je nach Rezept wird er in feine Ringe oder gröber geschnitten. Nach dem Schneiden gilt es, ihn rasch weiter zu verarbeiten. Langes Zwischenparken der Porreestückchen kann zu einem bitteren Geschmack führen.

Porree – ein zwieblig-mildes Gemüse
Der Geruch, das Aroma sowie die Würze von Lauch gleicht dem der Zwiebel in zarter Variante. Kein Wunder, denn er gehört wie Knoblauch der gleichen Familie an und zählt zu den Liliengewächsen.

Ernährung – einfach wertvoll
Porree grün liefert hohe Mengen an ß-Carotin, Folsäure und Vitamin C. Mit etwa 25 Kalorien pro 100 g gehört das Gemüse zu den kalorienarmen Lebensmitteln. Darüber hinaus enthält Porree wie alle Zwiebelgewächse die für den Geruch und Geschmack typischen Schwefelverbindungen (Sulfide). Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken sehr wahrscheinlich positiv auf das Herzkreislaufsystem und scheinen Krebserkrankungen vorzubeugen. Des Weiteren hemmen sie das Wachstum von Bakterien.

Ein Gemüse mit Geschichte
Porree gehört zu den ältesten bekannten Gemüsesorten. Bereits 2100 v. Chr. wurde er von den Sumerern in der Stadt Ur gebracht. Im alten Ägypten diente das Zwiebelgewächs dem riesigen Sklavenheer der Pyramidenbauer als Nahrung. Der Britenkönig Cadwallader befahl seinen Soldaten, sich eine Porreestange an den Helm zu binden, sozusagen als Erkennungsmerkmal, denn eine Uniform gab es damals noch nicht. Seine Truppen waren siegreich und der Porree ist heute Teil des Wappens von Wales.


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Kontakt:
Karin Nichter-Wolgast
Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher
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Stand: 28.02.2019



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