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Deutschland rettet Lebensmittel: Tipps der LWK-Ernährungsexpertinnen

Die Ernährungsexperten der Landwirtschafskammer Niedersachsen beteiligen sich an der bundesweiten Aktionswoche vom 22. bis 29. September 2020 mit verschiedenen Tipps gegen die Lebensmittelverschwendung. In unserem aktuellen Beitrag geht es um Anregungen für den ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln.

Wie entscheiden Sie: Kaufen Sie den Kohlrabi mit oder ohne Blätter? Das Brot in Scheiben oder am Stück? Und wo landet bei Ihnen kalter Kaffee?

 

Kohlrabi mit oder ohne Blätter?

Die knackigen, makellosen Blätter von Kohlrabi, Bundmöhren oder Radieschen sind für den Kunden ein Indikator für Frische. Diese Frische ist jedoch nicht von langer Dauer, da die Gemüsearten über das Grün zusätzlich Wasser verdunsten.

Wohlwissend entfernen viele Verbraucher das Grün spätestens zuhause oder brechen die Kohlrabi-Blätter gleich im Einzelhandel ab und legen das Grün in die dafür schon bereit gestellte Kiste.

Weitaus weniger bekannt ist, dass Kohlrabi vor der Ernte zusätzlich gedüngt werden muss, nur damit die Blätter frisch und knackig aussehen. Und je nach Wetterlage sind zusätzliche Bewässerungen und gegebenenfalls auf die Blätter abgestimmte Pflanzenschutzmaßnahmen erforderlich.

Tipp: Wer die mineralstoff- und vitaminreichen Blätter nicht in der Küche verarbeiten will, sollte überall, wo Kohlrabi ohne Blätter angeboten wird, diesen auch kaufen.

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„Geschnitten oder im Stück?“

Das ist eine der häufigsten Fragen in der Bäckerei. „….im Stück“ wäre die nachhaltigere Antwort, dann das Brot trocknet nicht so schnell aus, wie die einzelnen Scheiben und die äußere Kruste bietet einen besseren Schutz vor Verderbniserregern.

Tipp: Und wer sich dann noch für Brot mit einem höheren Vollkorn- oder Roggenanteil, unter Verwendung von Sauerteig, entscheidet, fördert das nicht nur die Haltbarkeit, sondern auch die Gesundheit.

 

„Kalter Kaffee“

Der letzte Rest Kaffee, der mittlerweile nur noch lauwarm ist, landet im Handumdrehen in den Abfluss. Wenn bei dieser kleinen Handbewegung auch das sogenannte virtuelle Wasser sichtbar entsorgt werden müsste, würde eine Tasse Kaffee nicht im Handumdrehen weggeschüttet.

Das virtuelle Wasser beschreibt die Menge an Wasser, die vom Anbau des Kaffees bis zur fertigen Tasse Kaffee verbraucht wird. Das können je nach Anbaugebiet, Hektarertrag und Verfahren der Kaffeekirschen-Aufbereitung bis zu 130 l Wasser pro Tasse Kaffee sein.

Tipp: Vor dem Kaffeezubereiten fragen, wer noch eine Tasse Kaffee trinken möchte, dann passt die Menge und kann heiß bis zum letzten Schluck genossen werden.

 

 

Autorin: Annegret Nitsch, Bezirksstelle Osnabrück


 

Unser tägliches Brot

Obwohl Brot und Brötchen bei den meisten Menschen in Deutschland täglich auf dem Speiseplan stehen, schenken wir ihnen wenig Beachtung. Heutzutage gibt es Brot und Brötchen täglich frisch, in guter Qualität, großer Vielfalt und zu günstigen Preisen, das war vor 100 Jahren längst nicht so. Vielleicht ist dieses Selbstverständnis einer der Gründe, warum es so leicht im Abfall landet und wenig wertgeschätzt wird.

In Deutschland werden pro Jahr 500 000 Tonnen Brot weggeworfen, mit dieser Menge könnte man ganz Niedersachsen ein Jahr lang versorgen. Brot- und Backwaren stehen an 3. Stelle der häuslichen Abfälle. Wie tragisch und umweltbelastend, denn alleine für ein halbes Kilogramm Brot werden 500 Liter Wasser vom Anbau bis zur Herstellung benötigt, ganz zu schweigen von den Treibhausgasen, die dadurch unnütz in die Luft entweichen.

Was also tun, damit Brot frisch bleibt?

Bewahren Sie Brot in einem Brottopf oder belüfteten Kunststoffbehälter auf. Im Kühlschrank wird es leider schnell altbacken. Zudem sollte man nicht zu große Mengen einkaufen. Und hat man einmal doch zu viel, lässt sich Brot hervorragend in Scheiben portionieren oder als Ganzes einfrieren. So können Sie es immer nach Bedarf auftauen und es schmeckt fast so frisch, wie gerade vom Bäcker geholt. 

Kreative Resteküche rund ums Brot

"Auffrischen" lässt sich altbackenes Brot, indem man es 10 Minuten in ein feuchtes Tuch einwickelt und anschließend ca. 10 Minuten in einem vorgeheizten Backofen bei 175°C aufbackt.  Ist es bereits zu trocken geworden, gibt es weitere Verwendungsmöglichkeiten, wie die Herstellung von Semmelbrösel oder Paniermehl. Trockenes Brot oder trockene Brötchen kann man auch für die Herstellung von Frikadellen nehmen. Hierfür werden sie in Wasser eingeweicht und dann unter den Teig gemischt. Weitere kreative Rezepte für altes Brot sind Brotpudding, Brotauflauf oder Brot-Tomaten-Salat. Es lassen sich auch Brotchips oder Croutons aus altem Brot herstellen, die bei der nächsten kleinen Feier mit verschiedenen Dips serviert oder zu einer Kürbissuppe gereicht werden.

 

Brotchips

Die Zutaten:

  • 3 bis 4 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Pizzagewürz
  • ¼ Teelöffel Salz (bei 4 Scheiben, etwas weniger Salz)
  • Brotreste (4 bis 6 Scheiben)

So wird es gemacht:

  • Brotreste oder Brötchen in ½ Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
  • Olivenöl mit der Gewürzmischung und dem Salz verrühren.
  • Brotscheiben dünn mit dem Öl einstreichen und in Stücke schneiden.
  • Backblech mit Backpapier auslegen, die kleinen Brotscheiben darauflegen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C circa 10 Minuten goldgelb backen.

 

Autorin: Edda Möhlenhof-Schumann, Außenstelle Diepholz


 

Kreative Resteküche – Inspirationen aus dem Kühlschrank und dem Wochenspeiseplan

Geht es Ihnen auch so, dass immer wieder Lebensmittelreste oder eingekaufte Lebensmittel in dem Mülleimer landen? Das muss nicht sein. Das A und O ist eine gute Einkaufs- und Speiseplanung.

Am Anfang steht dabei der Speiseplan. Überlegen Sie am besten im Familienrat, was Sie in der nächsten Woche essen möchten. Je mehr Zutaten sich zwischen den einzelnen Gerichten dabei auf dem Speiseplan überschneiden desto besser (Paprikasalat, gefüllte Paprika, Gemüsepfanne ...). Wenn Sie dann noch ein oder mehrere Tage in der Woche für die kreative Resteverwertung einplanen, ist ihr Speiseplan perfekt.

Werfen Sie unbedingt vor dem Aufstellen des Speiseplanes zunächst einen Blick in den Kühlschrank. Welche Reste gibt es dort? Welche Lebensmittel müssen in den nächsten Tagen verbraucht werden? Wählen Sie dazu passende Rezepte aus.

Planen Sie für Ihre Speisen auch einige Lebensmittel aus dem Vorratsschrank, Keller und Tiefkühlschrank ein, damit diese nicht in Vergessenheit geraten.

Sorgen Sie für Abwechslung und genießen Sie saisonale Angebote an Obst und Gemüse.

Ihnen fehlen Rezepten oder Ideen für eine kreative Resteverwertung? Dann schauen Sie mal unter www.bestereste nach. Hier finden Sie für jedes Lebensmittel und jede Gelegenheit eine Fülle von Anregungen.

Last but not least: Bleiben Sie realistisch. Wenn Sie gerade viel zu tun haben oder einige Freizeitaktivitäten geplant sind, überlegen Sie, ob Sie Zeit zum Kochen haben werden. Ansonsten ist es stressfreier, an diesen Tagen mal auf Tiefgekühltes oder Fertiggerichte zurück zu greifen oder Familienmitglieder für die Zubereitung zu verpflichten.

Wenn nach diesen Vorüberlegungen der Speiseplan steht, fehlt nur noch das Schreiben einer Wocheneinkaufsliste - und einer genussvollen Essenswoche mit einer kreativen Resteverwertung steht nichts mehr im Wege. Guten Appetit.

 

Autorin: Beate Langenhorst, Außenstelle Lingen


 

Jetzt wird´s frostig - in diesem Beitrag geht es rund ums Einfrieren

Das Einfrieren von Resten, von ganzen Mahlzeiten oder nur von Komponenten ist eine ideale Lösung um Lebensmittel vor dem Verderb und damit vor dem Wegwerfen zu bewahren. Außerdem ist es schonend für die Nährstoffe, denn Vitamine bleiben beim Gefrieren weitgehend erhalten, genauso wie Aussehen und Geschmack.

Fix gemacht

Einfrieren geht schnell, allerdings braucht es das richtige „Handwerkszeug“, beginnend bei einem geeigneten Gerät und den passenden Behältnissen. Eine Gefriertruhe oder ein Gefrierschrank steht heute in den meisten Haushalten, je nach Haushaltsgröße und Gewohnheiten mit variierendem Fassungsvermögen. Um den Überblick nicht zu verlieren, ist ein Ordnungsprinzip, wie z.B. ein eigenes Fach für Lebensmittelreste eine gute Lösung. Gut ist, bei Erreichen einer bestimmten Vorratsmenge die wertvollen Komponenten konsequent zu verwenden.

Kreative Küche – ganz anders

Gefrorene Speisen, die fertig auf Eis liegen und nur noch erhitzt werden müssen, sind für die spontane Essensversorgung eine gelungene Lösung. Wer über eine Mikrowelle verfügt, kann sie innerhalb von wenigen Minuten dampfend auf den Tisch bringen. Es kann bei dieser Art der Resteverwertung aber auch etwas ganz Neues entstehen. Warum nicht einmal eine Mahlzeit aus der Resteküche zusammenstellen und auf diese Weise kreativ gestalten? Während der eine die Spagetti von letzter Woche genießt, freut sich der andere über das Stück Pizza von vorletzter Woche und wieder ein anderer über den Eintopf oder die Suppe, oder den Auflauf, die einmal übriggeblieben sind.

Auf die „Dose“ kommt es an

Wer über verschieden große Behälter verfügt, kann der Restemenge entsprechend wählen. Hilfreich ist eine Beschriftung mit Datum, Art und ggf. auch Menge der Speise, auf einem selbstklebenden Etikett. So verliert man die Reste nicht aus dem Blick. Wichtig ist, nur lebensmittel- und gefriergeeignete Behältnisse zu verwenden. Auf diesen befindet sich das EU-weit gültigen Glas-Gabel Symbol mit dem Hinweis des Herstellers, bis zu welchem Temperaturbereich das Behältnis unbedenklich eingesetzt werden kann. Natürlich lassen sich auch spezielle Folienbeutel zum Gefrieren verwenden

Hilfreich

Verwenden Sie nur einwandfreie Lebensmittel und Mahlzeitenreste, mit guten Gefriereigenschaften. Ungeeignet zum Einfrieren sind Lebensmittel, wie grüne Salate, Weintrauben oder rohe ganze Äpfel oder Birnen. Damit die Lebensmitteln schnell durchfrieren, sollte nur eine begrenzte Menge auf einmal eingelagert werden. 

 

Rezeptidee für die Resteküche - Kartoffel-Gemüse-Auflauf mit Schinken

Zutaten
600 g Kartoffeln (gekocht), 150 g Lauch, 250 g rote Paprika, 100 g Möhren, 100 g gekochten Schinken, 200 ml Sahne, 3 Eier, 2 EL gehackte Kräuter, z.B. Basilikum und Thymian, Salz, Pfeffer, 150 g geriebener Gouda, 45 % Fett

Zubereitung:

  • Kartoffeln in Scheiben schneiden
  • Lauch waschen, putzen, vierteln und fein schneiden
  • Rote Paprika waschen, putzen, achteln und klein schneiden
  • Möhren schälen, vierteln und klein schneiden
  • Gekochten Schinken in Streifen schneiden
  • Die Kartoffeln, das Gemüse und den Schinken in eine Auflaufform füllen.
  • Sahne, Eier und die gehackten Kräuter miteinander verquirlen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, über den Auflauf geben und alles mit einer Gabel vermischen.
  • Den geriebenen Käse über den Auflauf streuen und im Backofen 30 Min. bei 175-200°C garen.

Zutaten kreativ austauschen

  • 600 g Kartoffeln durch Nudeln (gekocht) ersetzen
  • 500 g Gemüse frei kombinieren, z.B.: 150 g Erbsen, 250 g rote Paprika, 100 g Frühlingswiebeln
  • 100 g gekochten Schinken durch geräucherten Schinken, gewürfelt
  • 200 g Sahne durch 100 Joghurt und 100 Sahne 

 

Autorin: Gudrun Göppert, Oldenburg


 

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie auch bereits schrumpelig geworden Äpfel noch verwendet werden können.

Wirkliche Falten bekommen Äpfel natürlich nicht, aber schrumpelig werden können sie schon, und Äpfel mit Delle sind ke

ine Seltenheit. Im Handel werden solche Exemplare aussortiert, denn dem Verbraucher soll einwandfreie, makellose Ware zum Kauf angeboten werden. Im privaten Haushalt lassen sich Äpfel durchaus vor dem Verschrumpeln schützen.

Lagerung
Damit Äpfel möglichst lange knackig und frisch bleiben, kommt es auf die richtige Lagerung an. Äpfel mögen es kühl und dunkel. Bei 4°C ist ihre optimale Lagertemperatur, d.h. Äpfel sind im Kühlschrank oder im kühlen Keller viel besser aufgehoben, als in einer Obstschale in der warmen Küche.

Einfrieren
Apfelspalten lassen sich gut einfrieren und somit schnell und einfach bevorraten. Dazu die gewaschenen Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden und die Stücke in Achtel zerkleinern. Dann werden die Spalten in Gefrierbeutel gefüllt und eingeforen. Eingefrorene Apfelspalten sind für Kuchen, Mus oder Kompott schnell einsatzbereit.

Verarbeiten
Apfelsaft ist ideal für die Verarbeitung größerer Apfelmengen aus eigener Ernte. Zudem lassen sich aus Äpfeln beliebte Leckereien, wie verschiedenste Arten von Apfelkuchen oder Bratäpfel herstellen. Sollten Äpfel doch einmal überlagert und schrumpelig geworden sein, lassen sie sich trotzdem noch verwenden und vor dem Wegwerfen retten. Kompott, Apfelmus, getrocknete Apfelringe, Apfelgelee und -konfitüre sind Klassiker der Zubereitung/Vorratshaltung.

Werden Sie durch ihren persönlichen Beitrag zum Lebensmittelretter: nicht nur jetzt in der Apfel-Erntesaison, sondern das ganze Jahr über. Machen Sie mit bei der Lebensmittelverwendung und seien Sie vorausschauend und kreativ bei der Verarbeitung und Lagerung von Lebensmitteln.

Aktueller Hinweis
Mit dem Ernteprojekt „Gelbes Band“ können Besitzer/innen Obstbäume kennzeichnen. Das gelbe Band am Stamm der Bäume signalisiert, dass die Früchte gratis und ohne Rücksprache abgeerntet werden dürfen. Das Ernteprojekt ist ein weiterer Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung in der Erntesaison. Durch das Teilen und Verschenken der Früchte lässt sich die Lebensverschwendung in diesem Bereich zeitnah verringern.

Ansprechpartner für die Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung und das Ernteprojekt ist das ZEHN - Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft in Niedersachsen mit Sitz in Oldenburg.

 

Autorin: Ingelore Borth, Bezirksstelle Northeim


 

Wie kann man der Zucchinischwemme Herr werden, ohne die kostbaren Früchte wegwerfen zu müssen? Das erfahren Sie in diesem Beitrag:

Jeden Sommer das Gleiche! Ende Juni große Freude über die ersten Zucchini im Garten und dann eine nicht enden wollende Ernteflut im Laufe des Sommers. Freunde und Nachbarn winken schon dankend ab? Hier eine Idee, Zucchini pikant einzukochen und sich so den Sommer ins Glas zu holen – einfach und lecker ohne Einkochapparat. Und nebenbei kann man so auch ein Signal gegen die Lebensmittelverschwendung setzen!

Zur Vorbereitung

  • Nur einwandfreie Gläser mit Twist Off-Verschluss nehmen.
  • Gläser und Deckel gründlich spülen, am besten im Geschirrspüler. Werden die Gläser von Hand gespült, zunächst in Spüllauge und dann mit heißem Wasser nachspülen.
  • Die Gläser auf einem sauberen Geschirrtuch über Kopf abtropfen lassen, nicht abtrocknen. Deckel bis zum Verschließen in heißem Wasser liegen lassen.Nur gutes, frisches Gemüse verwenden.
  • Lebensmittel für das Einkochen vorbereiten: waschen, putzen, schälen und zerkleinern.
  • Vorbereitete Lebensmittel in die Gläser einfüllen. Damit der Rand sauber bleibt, eine Einfüllhilfe (Trichter) verwenden.
  • Vorbereitete Aufgussflüssigkeit in das Glas einfüllen. Das Einmachgut soll vollständig bedeckt sein. Bei saftreichem Obst wie Kirschen oder Mirabellen wird das Glas nur bis zur Hälfte mit Flüssigkeit aufgefüllt.

 

Rezept: Süß - saure Zucchini

Gemüse vorbereiten: 1,75 – 2 kg  Zucchini (geschält oder ungeschält und evtl. entkernt), 4 -5 bunte Paprika (geputzt) und 1 kg Zwiebeln (geputzt), Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Essig-Sud vorbereiten:

1 Flasche  7-Kräuteressig (0,75 l), 700 g Zucker, 7 gestrichenen TL Salz, 3 TL Curry,
4 TL Senfkörner, ½ TL gemahlener Pfeffer, alle Zutaten aufkochen.

Durchführung: Vorbereitetes Gemüse in den kochenden Sud geben. Alles zusammen 1x aufkochen. Heiß und randvoll in die vorbereiteten Twist-Off-Gläser füllen. Gläser dafür auf ein feuchtes Tuch stellen, das mindert die Platzgefahr. Gläser nach dem Verschließen sofort auf den Kopf stellen, für mindestens 10 Minuten.

Das randvolle Befüllen ist wichtig, damit möglichst wenig Sauerstoff im Glas verbleibt. Durch das Umdrehen wird die restliche Luft herausgedrückt bzw. sterilisiert.

Ergibt ca. 14 Gläser à 250 ml.

 

Autorin: Karin Reinking, Außenstelle Stade


Kontakt:
Annegret Nitsch
Ernährung, Lebensmittqualität, Ausbildereignung, LandFrauenarbeit
Telefon: 0541 56008-151
Telefax: 0541 56008-150
E-Mail:
Gudrun Göppert
Ernährung, Lebensmittelqualität, Verbraucher
Telefon: 0441 801-808
Telefax: 0441 801-819
E-Mail:


Stand: 30.09.2020