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Möhren – oranges Wurzelgemüse knackig und lecker

Möhre, Mohrrübe, gelbe Rübe, Rübli, Wurzel, Karotte – dieses Wurzelgemüse hat viele Namen und zählt zu den beliebtesten Gemüsearten. Obwohl mit der Möhre in erster Linie die Farbe Orange verbunden wird, gibt es sie auch in weiß, gelb, rot, violett und schwarz. Für die orange Farbe ist Beta-Carotin verantwortlich, das bei  übermäßigem Möhrenverzehr zu einer gelblichen Verfärbung der Haut führen kann. Dies ist zwar ungefährlich, aber doch eher unerwünscht.

Möhren haben es in sich

Möhren sind rundum gesund. Von allen Gemüsen enthalten Möhren am meisten Beta-Carotin, ein Provitamin, aus dem der Körper Vitamin A herstellen kann. Vitamin A ist ein Bestandteil des Sehpurpurs und wichtig für die Haut und das Immunsystem. Gemeinsam mit Vitamin C und E wirkt Beta-Carotin als Zellschutz gegen "Freie Radikale". Diese können Zellen schädigen und unter Umständen Krebs auslösen, sie entstehen z.B. durch UV-Strahlen oder Rauchen.
Des Weiteren enthalten Möhren Eisen und Folsäure, die für die Blutbildung bedeutsam sind. Außerdem enthalten Möhren Jod, das wichtig für die Schilddrüsenfunktion ist, sowie reichlich Ballaststoffe, die den Darm regulieren und die Verdauung fördern. Mit nur 25 kcal pro 100 g sind Möhren ausgesprochen kalorienarm.

 

Bund- oder Waschmöhren

Möhren sind ganzjährig im Angebot. Im Supermarkt gibt es je nach Saison Bund- oder Waschmöhren. Bundmöhren werden mit Laub angeboten. Das Grün sollte möglichst gleich nach dem Einkauf entfernt werden, da die Möhren sonst schneller altern. Waschmöhren sind bereits gewaschen und entlaubt und halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks 5 – 10 Tage, am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt. Eingefroren halten sich Möhren 8 – 10 Monate.

Ungewaschene, frisch geerntete Möhren können auch eingesandet werden. Sie sind dann ca. 6 Monate lagerfähig. Zum Einsanden wird normaler, leicht feuchter Sand (wie beim Bau) verwendet. Die Möhren werden abwechselnd in Schichten (Sand –Möhren –Sand …) gepackt, z.B. in einer Kiste, und an einem kühlen, frostfreien Ort gelagert. 

 

Tipps für die Küche

Ob roh oder gegart, fein geschnitten oder geraspelt, Möhren sind vielseitig und beliebt. Sie schmecken mild und eher süßlich. Die grünen Stellen an Möhren haben allerdings einen bitteren Geschmack. Wer dies nicht mag, schneidet diesen Bereich einfach ab. Grundsätzlich können die grünen Stellen jedoch mitgegessen werden, denn giftig sind sie nicht. Junge Möhren werden vor der weiteren Verwendung einfach unter fließendem Wasser gründlich abgebürstet und die älteren Möhren zusätzlich geschält, am besten mit einem Sparschäler.

Möhren eignen sich prima als Rohkost oder Gemüsebeilage und für Eintopf, Auflauf, Quiche, Gemüsepuffer, Omelette, Brot und Kuchen. Bei rohen und gegarten Möhren verbessert die Zugabe von etwas Fett die Aufnahme von Beta-Carotin. Bei Rohkost ist sehr feines Raspeln zusätzlich hilfreich. Durch eine Prise Zucker wird der feinsüße Möhrengeschmack besonders hervorgehoben.

 

Frische Möhren und andere Gemüse halten die Direktvermarkter für Sie bereit. Weitere Informationen unter www.service-vom-hof.de


Kontakt:
Heike Dittmer
Beraterin Ernährung, Hauswirtschaft, Bauernhofgastronomie, Landfrauen
Telefon: 04181 9304-21
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Stand: 05.01.2021



PDF: 35034 - 294.904296875 KB   Möhren-Rezepte   - 295 KB